Daniel Caligiuri

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Neuer Bewertungspartner, neue Punktehamster: Wir zeigen euch in drei Teilen, welche Spieler sich durch den neuen Notengeber Sofascore so richtig lohnen. Teil II: Mittelfeldspieler.

Daniel Caligiuri (FC Schalke 04, Sportradar: 111 | Sofascore: 189)

Auf den ersten Blick kann sich Daniel Caligiuri über seine Comunio-Punktzahl der letzten Saison wirklich nicht beschweren: 111 Punkte stehen für eine überaus solide Saison. Doch während der Saison hatte man über weite Strecken das Gefühl, dass seine Leistungen doch noch ein wenig besser als einfach nur überaus solide waren. Mit Sofascore als Bewerter hätte Daniel Caligiuri an der 200 Punkte-Marke gekratzt und wäre so seinem Team-Kollegen Naldo – der überragende S04-Mann der abgelaufenen Spielzeit – dicht auf den Fersen gewesen. Mit sechs Toren und elf Vorlagen hätte sich der Schalker seine 189 Punkte auch schwer verdient gehabt. Wer weiß, vielleicht gelingt dem Deutsch-Italiener ja noch so eine Sahne-Saison im Trikot der Königsblauen – dann könnte es auch etwas mit den magischen 200 Punkten werden.

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Ab der Saison 2018/19 kommen die Comunio-Noten vom neuen Bewertungspartner Sofascore. Hierdurch tun sich einige besondere Schnäppchen auf - Außenverteidiger lohnen sich endlich wieder!

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Janik Haberer (SC Freiburg, Sportradar: 11 | Sofascore: 85)

Janik Haberer ist so etwas wie der SC-Dauerbrenner – und das mit seinen 24 Jahren. In der vergangenen Saison spielte er immer dort, wo Trainer Streich ihn brauchte. Mal als Stoßstürmer oder als hängende Spitze, mal auf der rechten und mal auf der linken offensiven Außenbahn und mal im zentralen Mittelfeld. Letzteres ist jene Position, auf der sich Haberer am liebsten fühlt – und auf der er in dieser Saison wieder öfter zum Zug kommen könnte, wenn sich die Sturmprobleme der Breisgauer in Luft auflösen. Niederlechners Rückkehr nach seiner schweren Verletzung könnte ein Segen für Haberer sein. Doch auch trotz der vielen Positionswechsel hat Haberer in der Regel stets abgeliefert – mit Sofascore-Noten wäre der U21-Europameister auf 85 Comunio-Punkte gekommen. 74 Punkte mehr klingen nach einem großen Versprechen für die kommende Saison.

Danny Latza (1. FSV Mainz 05, Sportradar: 32 | Sofascore: 98)

Deutlich mehr Punkte hätte auch Sechser Danny Latza eingefahren. Nach dem Sofascore-Notenschlüssel wären es immerhin mehr als drei Mal so viele Punkte wie mit den Noten von Sportradar gewesen. Der Mittelfeldmotor der 05er plagt sich seit April mit Adduktorenproblemen rum – dachten zumindest alle. In der Vorbereitung wurde Latza noch einmal einhergehend untersucht und die neue Diagnose lautet „Leistenbruch und weiche Leiste“. Latza wurde operiert und erneut weit zurückgeworfen. Mit viel Glück könnte Latza zum Saisonstart fit sein – hätte dann aber dennoch alle Testspiele und Trainingseinheiten verpasst. Sobald er fit ist, lohnt sich der 28-jährige allerdings als Verstärkung vieler Comunio-Teams.

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Maximilian Philipp (Sturm, Borussia Dortmund) - mehr Infos | Bildquellen: Imago

Daniel Baier (FC Augsburg, Sportradar: 16 | Sofascore: 88)

Wer den Comunioblog schon seit Jahren verfolgt, weiß, dass FCA-Routinier Daniel Baier Stammgast in unseren Kaufempfehlungen ist. In der letzten Saison legte Baier eine verhältnismäßig punktearme Saison hin – was auch dem Notenschlüssel von Sportradar geschuldet war. Bei Sofascore hätten die gleichen Leistungen zu 88 Punkten geführt – die aktuell aufgerufenen zwei Millionen klingen bei diesen Aussichten nach einem fairen Deal.

Christian Gentner (VfB Stuttgart, Sportradar: 14 | Sofascore: 84)

Ganz ähnlich gestaltet sich die Punktedifferenz bei Stuttgarts Christian Gentner: Statt der 14 erreichten Punkten wären es solide 84 gewesen. Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg zog sich Gentner in der vergangenen Saison schwere Gesichtsverletzungen zu, weshalb er den Großteil der Hinrunde verpasste. Den Rest der Saison gehörte der VfB-Kapitän zum absoluten Stammpersonal und spielte seit dem 16. Spieltag ausnahmslos jede Partie durch. Ohne die Verletzung wären nach Sofascore-Punkten durchaus 100 Punkte drin gewesen – dreistellig dürfte auch für die kommende Saison das anzuvisierende Ziel sein.

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Autor: Markus Teschner

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