Julian Korb Borussia Mönchengladbach vs. Stoke City

Wer mit einem überschaubaren Budget in die Saison startet, ist besonders in der Abwehr auf günstige Spieler angewiesen. Wir haben fünf bezahlbare Verteidiger mit Potential herausgesucht.

Julian Korb, Borussia Mönchengladbach, 720.000
Nachdem Julian Korb am 10. Spieltag der vergangenen Saison in die Startelf rutschte, verpasste er ganze zwei Spiele. Mit seinen guten Leistungen trug der Mönchengladbacher Youngster dazu bei, dass das Team von Lucien Favre sich schlussendlich über Platz 6 für Europa League qualifizieren konnte. Für die kommende Saison wurde für die rechte Abwehrseite Fabian Johnson aus Hoffenheim verpflichtet. Nach der starken WM des US-Amerikaners rechneten viele mit einer Rückversetzung Julian Korbs ins zweite Glied. Nun aber könnte der 22-järhige im erneut stark aufgestellten Kader der Fohlen für eine Überraschung sorgen. Nach starken Eindrücken in der Vorbereitung und einem aufgrund der WM spät ins Training eingestiegenen Johnson, stehen die Chancen auf einen Startelf-Einsatz am ersten Spieltag gegen den VfB Stuttgart gar nicht mehr so schlecht. Im Moment ist der kampfstarke gebürtige Essener aufgrund der vermeintlichen Verbannung auf die Bank für günstige 720.000 zu haben.

Júnior Díaz, 1. FSV Mainz 05, 690.000
Das zweite Bundesliga-Jahr verlief äußerst durchwachsen für den 2012 vom FC Brügge verpflichteten Júnior Díaz. Bei der Weltmeisterschaft allerdings spielte sich der Costa Ricaner mit seinem Team in den Vordergrund und konnte gar bis ins Viertelfinale vordringen. Neben den positiven Erfahrungen in Brasilien könnte auch der neue Trainer Kasper Hjulmand zu einer Leistungssteigerung des 30-jährigen beitragen. Im ersten Pflichtspiel der Mainzer in der Europa-League-Qualifikation kam Díaz wohl auch wegen seines WM-bedingten späten Einsteigens ins Training erst ab der 70. Minute zum Einsatz. Am ersten Bundesliga-Spieltag könnte er hingegen bereits wieder in der Startelf zu finden sein. Weitere Motivation dürfte der 2015 auslaufende Vertrag des Linksfüßers bieten. Für einen neuen Kontrakt bzw. einen letzten lukrativen Kontrakt dürfte der Defensivspieler, der hinten links oder im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann, alles in die Waagschale werfen. Wer 690.000 entbehren kann, bekommt einen stabilen Abwehrspieler mit Luft nach oben.

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Joo-Ho Park, 1. FSV Mainz 05, 580.000
Wie Júnior Díaz kann auch Joo-Ho Park die linke Seite der Viererkette bekleiden. Dies heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass Díaz und Park sich ein erbittertes Duell liefern müssen, in dem nur einer gewinnen kann. Beide WM-Teilnehmer sind flexibel einsetzbar und können neben der Außenbahn auch im zentralen Defensivbereich eingesetzt werden. Der Koreaner machte dabei besonders in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison eine gute Figur. 3,2 Punkte sammelte der 27-jährige in der Rückrunde im Durchschnitt bevor eine Zehenverletzung das vorzeitige Saison-Aus bedeutete. Nun ist der Linksfüßer wieder voll da und spielte im gestrigen Qualifikations-Spiel gegen Asteras Tripolis von Beginn an. Aktuell ist der 2013 vom FC Basel verpflichtete Joo-Ho Park für schlappe 580.000 zu haben.

Florian Klein, VfB Stuttgart, 570.000
Der Transfer von Florian Klein, der von RB Salzburg zum VfB Stuttgart wechselte, schien zunächst wenig Beachtung zu finden. Dennoch könnte der österreichische Nationalspieler schon bald in der Bundesliga auf sich aufmerksam machen. Der Rechtsverteidiger, der mit Landsmann Martin Harnik die rechte Seite beackern soll, dürfte seinen Platz in der Startelf finden. Auch weil Konkurrent Gotoku Sakai zuletzt eher durchwachsen agierte. Der 27-jährige Klein, dessen Vertrag beim Branchenprimus der tipico Bundesliga zum Saisonende auslief, kommt mit guten Referenzen ins Schwabenland. Besonders der Offensivdrang, in Salzburgs Pressing-System erprobt, sowie die Schnelligkeit sollen dabei als Trümpfe des Neuzugangs fungieren. Aktuell wird ein Mindestpreis von 570.000 aufgerufen.

Felipe Santana, FC Schalke 04, 520.000
In Dortmund lange als bester dritter Verteidiger der Liga gehandelt, wurde es auf Schalke ruhig um Felipe Santana. Was sich schon beim BVB abgezeichnet hatte, wird Santana nun auch auf Schalke vorgeworfen: Der Innenverteidiger gefällt zwar grundsätzlich durch gute Zweikampfführung und Kopfballstärke, lässt aber zu häufig dem Schlendrian freien Lauf und offenbart zudem Schwächen im Spielaufbau. Bei Comunio ist der Brasilianer dennoch interessant. Da Schalke mit Höwedes und Matip zwei starke Stammverteidiger in der Zentrale vorweisen kann, ist ein Transfer des 28-jährigen nicht ausgeschlossen – eine Marktwertsteigerung ist bei einem aktuell geringen Preis von 520.000 dann quasi inbegriffen. Im Moment denkt der Hamburger SV, bei dem Investor Kühne einige Millionen locker macht, über eine Verpflichtung nach. Nach neuestem Stand steht ein Leihgeschäft im Raum. Allerdings könnten die Gerüchte um Kyriakos Papadopoulos, der von Bayer Leverkusen umworben wird, den Transfer verhindern. Für Comunio-Manager heißt es deshalb Augen offen halten. Vollzieht sich der Wechsel, sind sicher ein paar Hunderttausend drin. Unabhängig vom finanziellen Ertrag erscheint auch eine Leistungssteigerung auf neuem Terrain nicht ausgeschlossen.

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