SC Freiburg: Keisuke Goto und Rihito Yamamoto sind Neuzugänge

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Der SC Freiburg hat mit Rihito Yamamoto und Keisuke Goto Transfers fürs Mittelfeld und den Sturm getätigt. Wir stellen die Neuzugänge vor, für die insgesamt 17 Millionen Euro fällig wurden. Haben sie Stammplatzchancen?

Rihito Yamamoto: Höfler-Ersatz für den SC Freiburg

Position und bisherige Karriere: Rihito Yamamoto ist im zentralen Mittelfeld zu Hause. Der 18-malige japanische U23-Nationalspieler füllt damit direkt die Kaderlücke auf, die das Karriereende von Nicolas Höfler mit sich bringt. Dafür nimmt der SC Freiburg sieben Millionen Euro in die Hand.

Yamamoto spielte in der Jugend sowie zu Beginn seiner Profikarriere in Tokio, wechselte 2022 zu Gamba Osaka und 2023 schließlich nach Europa. Beim VV St. Truiden sammelte er drei Jahre lang Erfahrung in der Jupiler Pro League, im letzten Jahr gelang ihm als Stammkraft mit fünf Toren und sechs Assists der Durchbruch.

Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach bezeichnet Yamamoto als „Mittelfeldallrounder“, der „in der vergangenen Saison eine sehr gute Entwicklung durchlebt“ habe. Als Pull-Faktor diente indes Yuito Suzuki, der seinem Landsmann „nur gute Dinge“ über den SC Freiburg erzählt habe.

Situation: Yamamoto hat alle Chancen, im Mittelfeld des Europa-League-Finalisten Fuß zu fassen. Vom Profil her passt er sehr gut zu Dauerbrenner Maximilian Eggestein, zudem könnte neben Höfler ein weiterer Achter den Verein verlassen. Johan Manzambi wird von internationalen Top-Klubs beobachtet. Auch im Falle eines Verbleibs könnte der Schweizer auf der Zehn spielen.

Denkbar ist noch, dass der Baden-Württemberg-Klub nachlegen würde, sollte auch Manzambi gehen. Welches Kaliber ein weiterer Mittelfeld-Neuzugang hätte, könnte auch davon abhängen, welchen Eindruck Yamamoto in der Vorbereitung hinterlässt. Der 24-Jährige wird auf jeden Fall die Chance bekommen, sich festzuspielen, und seine Erfahrung in Belgien wird ihm helfen.

Marktwert und Entwicklung: Beim Preis geht erst einmal nicht mehr viel. Für drei Millionen freigeschaltet, sprang Yamamoto schnell auf vier Millionen, nun steht er bei 3,75 Millionen. In diesem Bereich dürfte er auch im Laufe der Vorbereitung bleiben.

 

Keisuke Goto: Konkurrenzkampf im Freiburg-Sturm?

Position und bisherige Karriere: Keisuke Goto ist ein klassischer Mittelstürmer, 1,91 Meter groß und torgefährlich. Vorstand Jochen Saier freut sich auf „seine draufgängerische Spielweise. Er sucht gerne die Tiefe, hat ein gutes Raumgefühl und zudem das Gespür, wie er sich im Strafraum verhalten muss.“

Goto hat eine ähnliche Vita wie Yamamoto. Für den Angreifer ging es im Januar 2024 nach Belgien in die Jugend des RSC Anderlecht, in der er schnell seine Torgefahr unter Beweis stellte. Im letzten Jahr war er zum VV St. Truiden ausgeliehen, wo er gemeinsam mit Yamamoto Spielte und in 40 Pflichtspielen 13 Tore schoss sowie acht vorlegte.

Damit schaffte Goto es sogar noch auf den WM-Zug, vier Einsätze hat der 21-Jährige bereits für die japanische Nationalmannschaft absolviert. Als Ablösesumme zahlt der SC Freiburg rund zehn Millionen Euro nach Anderlecht.

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Situation: Der Konkurrenzkampf im Sturm des SC Freiburg ist nicht gerade gering. Igor Matanovic hat sich mit einer starken Rückrunde etabliert, Lucas Höler ist immer für Einsätze gut, auch als begleitender Stürmer. Goto ist somit zunächst in der Rolle des Herausforderers. Vorstand Saier sprach ihm zudem „eine gewisse Zeit für Integration und Weiterentwicklung“ zu. Vom Potenzial her ist Goto dennoch langfristig einiges zuzutrauen.

Marktwert und Entwicklung: Von fünf Millionen geht es aktuell erst einmal nach oben. Dann wird Goto zu einer Risiko-Anlage bei Comunio, wobei die WM den nächsten Schritt entscheidet. Macht der Japaner international auf sich aufmerksam, wird er seinen Preis halten können. Ansonsten dürfte es perspektivisch auf unter fünf Millionen gehen, bis es positive Entwicklungen beim SC Freiburg gibt.