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Der SC Freiburg hat mit Mio Backhaus, Rihito Yamamoto und Keisuke Goto bereits spannende Neuzugänge präsentiert. Gleichzeitig spülte der feststehende Rekordtransfer von Merlin Röhl viel Geld in die Kasse. Doch wer glaubt, dass die Personalplanungen im Breisgau damit abgeschlossen sind, dürfte sich täuschen. Vor allem bei einigen Leistungsträgern sind die Fragezeichen noch groß.
Newcastle jagt Manzambi: Bleibt Freiburgs Shootingstar?
Die wohl spannendste SC-Personalie des Sommers heißt Johan Manzambi. Der 20-Jährige hat sich in kürzester Zeit zu einem der wertvollsten Freiburger entwickelt und weckt vor allem auch dank seiner extrem starken Auftritte bei der Weltmeisterschaft inzwischen auch das Interesse aus der Premier League. Aktuell soll Newcastle United besonders intensiv um den Schweizer Nationalspieler buhlen und bereits Kontakt mit dem SC Freiburg aufgenommen haben.
Die gute Nachricht für Freiburg-Fans und Comunio-Manager: Die Breisgauer sind nicht auf Verkäufe angewiesen. Nach den Einnahmen durch Röhl dürfte ein Manzambi-Abgang nur bei einem absoluten Top-Angebot infrage kommen. Der Youngster besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2030 bei den Breisgauern, der SC Freiburg könnte Medien zufolge aber bei einer Ablöse von rund 60 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Sollte ein Klub diese Summe bieten, könnte Manzambi die Bundesliga doch noch verlassen. Die Personalie bleibt voraussichtlich bis zum Transferschluss eines der größten Themen rund um den Sport-Club aus Freiburg.
Die Torwart-Nachfolge ist geregelt: Wann geht Atubolu?
Die Zukunft von Noah Atubolu bleibt eines der spannendsten Themen dieses Transfersommers. Der 24-jährige gilt als wechselwillig und wird zwar zunächst mit dem SC Freiburg in die Vorbereitung starten, die Verantwortlichen arbeiten jedoch weiterhin an einem Transfer. Zuletzt führten die Spuren laut Medienberichten vor allem in Richtung England.
Dass die Freiburger ihren Stammtorhüter der abgelaufenen Saison noch verlieren könnten, kommt dabei keineswegs überraschend. Mit Mio Backhaus wurde bereits ein neuer Torwart verpflichtet, der bei einer Ablöse von rund 12 Millionen Euro ziemlich sicher als künftiger Stammkeeper eingeplant ist. Da Freiburg mit Backhaus, Atubolu, Florian Müller und Jannik Huth aktuell vier Torhüter im Profikader hat, spricht vieles dafür, dass sich auf dieser Position noch etwas bewegen wird.
Muss Freiburg noch weitere Leistungsträger ziehen lassen?
Merlin Röhl ist bereits weg, Johan Manzambi ist das heißeste Verkaufsthema des Freiburger Sommers. Auch wenn Freiburg finanziell nicht zum Handeln gezwungen ist, werfen andere Klubs durchaus ein Auge auf weitere SC-Leistungsträger.
Ein Name, der dabei immer wieder auftaucht, ist Philipp Lienhart. Der Innenverteidiger gehört seit Jahren zu den verlässlichsten Freiburgern und wäre für Julian Schuster sportlich nur schwer zu ersetzen. Konkrete Wechselgespräche sind bislang zwar nicht bekannt, dennoch zählt der Österreicher zu den Spielern, die auf dem Markt Aufmerksamkeit erzeugen.
Auch Mittelstürmer Igor Matanovic wird mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Nach seiner starken Entwicklung besitzt der Angreifer laut Transfermarkt einen Marktwert von 22 Millionen Euro und passt mit seinem Profil in das Suchraster zahlreicher Klubs. Ein Abgang erscheint aktuell zwar deutlich weniger wahrscheinlich als bei Manzambi oder Atubolu, komplett vom Tisch sind entsprechende Spekulationen jedoch nicht.
Für Freiburg wäre daher das Idealszenario klar: Atubolu zieht den geplanten Wechsel durch, während Manzambi, Lienhart und Matanovic im Breisgau bleiben. Denn nach dem bereits feststehenden Röhl-Abgang würde jeder weitere Verlust eines Leistungsträgers die Aufgaben für die sportliche Leitung deutlich komplizierter machen.
Wo der Freiburger Kader noch Baustellen hat
Auf dem Papier wirkt der Kader bereits ordentlich besetzt. Dennoch bleiben einige Fragen offen.
Vor allem im Angriff könnte Freiburg noch nachlegen. Mit Goto wurde zwar ein talentierter Stürmer verpflichtet, doch hinter Igor Matanovic fehlt es weiterhin an etablierter Bundesliga-Qualität. Gerade wenn Freiburg erneut die europäischen Plätze angreifen möchte, erscheint ein weiterer Stürmer durchaus denkbar.
Auch in der Innenverteidigung könnte Bewegung entstehen, falls Lienhart oder ein anderer Defensivspieler den Verein noch verlassen sollte. Aktuell ist Freiburg dort solide aufgestellt, aber nicht übermäßig breit besetzt.
SC Freiburg: Diese Namen werden als Neuzugänge gehandelt
Die spannendste Verbindung führt derzeit zu Dzenan Pejcinovic. Der 21-jährige Mittelstürmer wird seit Wochen mit Freiburg in Verbindung gebracht und würde exakt in das gesuchte Profil passen: jung, entwicklungsfähig und dennoch bereits mit Erfahrung auf höherem Niveau. Allerdings soll auch die Konkurrenz groß sein.
Darüber hinaus tauchten zuletzt Namen wie Wilfried Gnonto, Mihajlo Cvetkovic oder Nathan-Dylan Saliba in der Freiburger Gerüchteküche auf. Besonders Gnonto wäre eine spektakuläre Lösung für die Offensive, dürfte allerdings finanziell schwer umzusetzen sein.
Vieles spricht dafür, dass Freiburgs wichtigste Aufgabe in diesem Sommer gar kein weiterer Neuzugang ist. Nach den bereits erfolgten Transfers und den Einnahmen durch Röhl könnte die größte Herausforderung darin bestehen, die Schlüsselspieler im Verein zu halten.




















