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In dieser Transferperiode gibt es wieder zahlreiche Wechsel innerhalb der Bundesliga. Im fünften Teil unterziehen wir Jonathan Schmid, Gian-Luca Itter, Benito Raman und Ozan Kabak dem Comunio-Check.

Jonathan Schmid (SC Freiburg, Mittelfeld)

Nach Stationen in Hoffenheim und Augsburg kehrt der Elsäßer nun wieder zum SC Freiburg zurück, wo er bereits zwischen 2008 und 2015 spielte. Im Dress der Breisgauer holte Schmid 2012/13 immerhin 124 Comunio-Punkte. Aber auch letzte Saison war er für Augsburg mit 96 Zählern durchaus erfolgreich. Fraglich ist, ob der 29-Jährige bei Christian Streich als Mittelfeldspieler oder als Rechtsverteidiger, was er in den letzten Jahren zunehmend spielte, agieren soll.

Comunio-Prognose: Als gestandener Bundesliga-Profi, der außerdem bestens mit den Begebenheiten in Freiburg betraut ist, wird sich Schmid schnell eingewöhnen. Seine Flexibilität und seine gefährlichen Standards kommen ihm dabei zu Gute. Nach dem Abgang von Vincenzo Grifo braucht es die präzisen Hereingaben Schmids bei ruhenden Bällen. Ob er sich schließlich mit dem letzten verbleibenden Rechtsverteidiger Lukas Kübler um einen Stammplatz bewirbt oder eine Position weiter vorne im Duell mit Spielern vom Format Marco Terrazzino, dürfte nicht so entscheidend sein. In beiden Fällen wird sich Schmid mit seiner Qualität durchsetzen. Er wird Stammspieler.

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Erik Thommy und Bernard Tekpetey

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Gian-Luca Itter (SC Freiburg, Abwehr)

Der Linksverteidiger gilt noch immer als großes deutsches Abwehrtalent und dufte 2017/18 bei Wolfsburg mal einige Spiele von Beginn an ran. In der letzten Saison reichte es nach der Verpflichtung von Jerome Roussillon aber nur noch in den seltensten Fällen für einen Platz im 18er-Kader. Ergo ergriff Itter die Flucht zum SC Freiburg.

Comunio-Prognose: Die Idee, ein junges Talent behutsam in Freiburg zu entwickeln, funktionierte zuletzt schon prächtig mit Luca Waldschmidt. Itter bringt beste Voraussetzungen mit, ist mit 20 Jahren aber auch noch am Anfang seiner Karriere. An Dauerbrenner Christian Günter gibt es auf der Linksverteidiger-Position ohnehin kein Vorbeikommen. Itter muss letztlich auf einen Ausfall Günters hoffen. Ansonsten bleibt ihm zumindest mittelfristig nur die Rolle des Backup-Spielers.

Benito Raman (FC Schalke 04, Sturm)

Raman darf bisher als sowas wie der Schalker Königstransfer betrachtet werden. Der Belgier hat, da muss man ehrlich sein, aber auch erst eine gute Halbserie in der Bundeliga gespielt. In der vergangenen Rückrunde war er in nahezu jeder Partie an einem Treffer direkt beteiligt. Nun gilt es für den 24-Jährigen bei einem Klub, wo die Erwartungen deutlich höher sind, das gezeigte Niveau zumindest zu halten.

Comunio-Prognose: Das Spiel von David Wagner verlangt nach schnellen Spielern, die ein intensives Gegenpressing beherrschen. Raman ist als einer der schnellsten Bundesliga-Spieler absolut dazu in der Lage. Zuletzt traf er in zwei Spielzeiten in Folge zweistellig. Von allen verfügbaren Außenstürmern (Skzybski, Matondo, Harit, Schöpf) geht er klar als Nummer eins in die Saison.

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Ozan Kabak (FC Schalke 04, Abwehr)

Auch die Verpflichtung des jungen Türken, der nicht mit Stuttgart in die 2. Bundesliga wollte, darf als Schalker-Coup gefeiert werden. Schließlich hatte auch der FC Bayern ernsthaftes Interesse, den 19-Jährigen an die Säbener Straße zu holen.

Comunio-Prognose: Je nachdem, ob Schalke mit Dreier- oder Viererkette spielt, steigt bzw. sinkt die Anzahl der Konkurrenten auf der Innenverteidiger-Position. Salif Sane dürfte wohl gesetzt sein, daneben muss sich Kabak mit Matija Nastasic und Benjamin Stambouli um einen bzw. zwei freie Plätze streiten. Von diesem Trio hat – so unsere Vermutung – Kabak aber die besten Karten.

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Autor: Karol Herrmann

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