Douglas Costa vom FC Bayern München

Foto: © imago images / Moritz Müller
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Torhüter, der nur noch die Nummer zwei ist.

Douglas Costa (FC Bayern München, 3.720.000, Mittelfeld):

Der späte Transfer von Douglas Costa kurz vor Ende des Transferfensters wirkte schon wie eine Notfalloption. Der bisherige Saisonverlauf verstärkt diesen Eindruck, denn der Brasilianer kam bislang erst dreimal von Beginn an zum Zug.

Im Spiel bei Borussia Mönchengladbach am Freitagabend stand Costa erstmals seit dem 8. Spieltag in der Startelf. Zuvor hatte er auch als Joker seit dem 10. Spieltag keine Bewertung mehr erhalten. Umso wichtiger wäre es für ihn gewesen, seine Chance zu nutzen.


Allerdings blieb Costa gegen die Fohlen völlig blass. Trainer Hansi Flick ließ zwar verlauten, der Flügelspieler habe „in der Defensive mitgearbeitet und in der Offensive auch das eine oder andere versucht“. Das klingt aber eher wie „stets bemüht“, zumal Costa für diesen Auftritt einen Minuspunkt erhielt.

Ein Ergänzungsspieler wie Douglas Costa muss zumindest in den Auftritten punkten, die er bekommt, um sich bei Comunio zu lohnen. Das ist schon lange nicht mehr der Fall. Deshalb sind knapp vier Millionen in andere Spieler wesentlich besser investiert.

 

 
 
 
 
 
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Frederik Rönnow (FC Schalke 04, 1.180.000, Tor):

Das Torwartduell ist endgültig entschieden. Obwohl die Comunio-Zahlen dagegen sprechen und viele Fans es unverständlich finden, musste Frederik Rönnow seinen Platz an Ralf Fährmann abgeben.

Der neue Trainer Christian Gross schätzt an Fährmann, dass dieser auch verbal als Führungsspieler auf dem Platz agiert und Impulse setzen kann. Fährmann zeigte obendrein beim 4:0 gegen Hoffenheim eine gute Leistung.

Somit ist Rönnow nun die Nummer zwei – und von vergangenen Leistungen und Punkteschnitten dieser Nummer zwei können sich Comunio-Manager nichts kaufen. Rönnows Marktwert fällt bereits. Wer es noch nicht getan hat, sollte den immer wieder aufs Neue unglücklichen Backup jetzt verkaufen.

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Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg, 9.040.000, Mittelfeld):

Erstmals seit Mai 2018 erhielt Maximilian Arnold Minuspunkte für eine Rote Karte. Die Notbremse wird ihn zudem für ein Spiel außer Gefecht setzen. Seine lange Serie und seine bisherige Ausbeute auch in dieser Saison sprechen allerdings eine klare Sprache: Wer Arnold wegen dieses einen Aussetzers verkauft, begeht einen großen Fehler.

Christoph Baumgartner (TSG Hoffenheim, 4.760.000, Mittelfeld):

Christoph Baumgartner spielt bislang eine recht durchwachsene Saison und muss wegen seiner fünften Gelben Karte pausieren. Sein Marktwert von knapp fünf Millionen lädt dazu ein, mit einem schnellen Verkauf Kapazitäten freizulegen. Wie stark er von seiner Sperre zurückkommen wird, ist ungewiss – auch ein Trainerwechsel könnte die Situation verändern. Tendenz: Verkaufen.

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