Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg

Foto: © imago images / Noah Wedel
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Wolfsburger, dessen Einsatzzeiten schwinden.

Josip Brekalo (VfL Wolfsburg, 4.220.000, Sturm):

Oliver Glasner hat seine bevorzugte Startformation gefunden. Als Rechtsverteidiger gekommen, spielt Ridle Baku inzwischen auf dem Flügel groß auf. Gemeinsam mit Kevin Mbabu bildet der Ex-Mainzer eine starke rechte Seite – zum Leidwesen von Josip Brekalo.

58 Punkte hat der Kroate in dieser Saison bislang gesammelt, davon aber nur fünf in den letzten sechs Spielen. Vier der letzten fünf Spiele begann er auf der Ersatzbank, sein Startelf-Einsatz gegen Mainz war nach einer Stunde mit einem Minuspunkt beendet. Hinter Baku und Steffen ist Brekalo nur noch die Nummer drei auf Wolfsburgs offensiven Außenbahnen.

Zwar hat Brekalo immer noch die Möglichkeit, sich durch starke Joker-Auftritte und Trainingsleistungen zurück in die erste Elf zu spielen, doch aktuell sind andere gefragt. Sein Marktwert fällt bereits.


Tanguy Coulibaly (VfB Stuttgart, 2.530.000, Sturm):

Einer der Shooting Stars der Hinrunde hat aktuell einen schweren Stand. In den letzten neun Spielen sammelte Tanguy Coulibaly nur sechs Comunio-Punkte und stand nur dreimal in der Startelf. Auf der linken Seite hat Borna Sosa die Nase klar vorn, in der Offensive bevorzugt Trainer Pellegrino Matarazzo aktuell andere Waffen – zumal Erik Thommy nun auch zurück ist.

In Leverkusen blieb Sosa sogar auf der Bank, Roberto Massimo durfte von Beginn an ran. Thommy wurde für ihn eingewechselt und bereitete direkt zwei Tore vor. In der Rangliste der Außenspieler ist Coulibaly in den letzten Wochen weit zurückgefallen. Der 19-Jährige ist bei Comunio – Stand Februar 2021 – nur langfristig interessant, zum Beispiel für Manager, die ihren Kader oder Teile ihres Kaders mit in die Saison 2021/22 nehmen.

 

 
 
 
 
 
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Manuel Gulde (SC Freiburg, 2.910.000, Abwehr):

Das ist schade für Manuel Gulde und viele Comunio-Manager: Nach 44 Comunio-Punkten in 14 Einsätzen ist das Stammspieler-Dasein für den Innenverteidiger vorerst beendet. Ein schwacher Auftritt beim 0:3 in Wolfsburg hat Gulde den Platz gekostet.

Christian Streich stellte gegen Dortmund auf eine Viererkette und installierte mit Lucas Höler eine zusätzliche Offensivkraft. Die Systemänderung funktionierte und ist wohl nicht kurzfristig – und wenn doch, muss Gulde dennoch um seinen Platz fürchten, denn mit Dominique Heintz sitzt ihm ein erfahrener Innenverteidiger im Nacken. Ein Verkauf vor dem zu erwartenden Marktwertverlust ist die sichere Wahl.

Aufstellungs-Analyse: Mustafi spielt sofort - Freiburg und Augsburg stellen auf Viererkette
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Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Nico Schlotterbeck (1. FC Union Berlin, 3.900.000, Abwehr):

Nach einer Gelb-Roten Karte muss Nico Schlotterbeck ein Spiel zusehen. Der Platzverweis trübt den bislang herausragenden Punkteschnitt des jungen Innnverteidigers enorm, vor seinen sechs Minuspunkten gegen Mainz hatte er in vier Spielen 24 Zähler gesammelt.

Allerdings liegt Schlotterbecks Marktwert mit knapp vier Millionen schon sehr hoch, eigentlich zu hoch für einen Spieler, der nach langer Verletzung gerade erst wieder seine ersten Einsätze verbucht hat und noch nicht über einen langen Zeitraum seine Qualität nachgewiesen hat. Dieser exorbitant hohe Marktwert gepaart mit dem Anlass bietet Comunio-Managern eine gute Gelegenheit, viel Geld für den Kaderumbau einzustreichen.

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