Aaron Martin vom FSV Mainz 05: Stammplatz weg?

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Aaron Martin vom FSV Mainz 05.

Aaron Martin (1. FSV Mainz 05, 5.400.000, Abwehr):

Es ist eine Situation, die bei vielen für Stirnrunzeln sorgt. Aaron Martin, einer der überragenden Akteure der Hinrunde, sitzt seit nunmehr drei Wochen nur noch auf der Bank. Selbst im Pokalspiel gegen den FC Bayern München wurde er beim Stand von 0:3 zur Halbzeit ausgewechselt.

Der starke Anthony Caci hat ihm den Rang abgelaufen, wobei auch andere Erklärungen denkbar sind. Aarons Vertrag beim 1. FSV Mainz 05 läuft im kommenden Sommer aus, eine Verlängerung ist unter den aktuellen Umständen wohl nicht zu erwarten.

Auch Comunio-Manager werden sich nun wohler dabei fühlen, den Spanier für noch gute fünfeinhalb Millionen abzustoßen. Dieses Geld kann in sichere Anlagen investiert werden, deren Stammplätze nicht auf der Kippe stehen.

 

Luca Waldschmidt (VfL Wolfsburg, 2.560.000, Sturm):

Neun Punkte stehen auf dem Comunio-Konto von Luca Waldschmidt. Für einen Spieler seiner Qualität und seines Marktwerts ist das natürlich viel zu wenig. Die Hoffnung der Manager lag zuletzt darin, dass der Angreifer einen neuen Verein innerhalb der Bundesliga finden würde. Transfergerüchte in Richtung Hoffenheim, Köln und Stuttgart zerschlugen sich aber.

Ende Dezember kostete Waldschmidt mehr als fünf Millionen, Ende Januar gab es noch einmal ein Zwischenhoch. Zwei Bundesliga-Partien ohne Einsatz des 26-Jährigen fordern nun jedoch ihren Tribut. Waldschmidts Preis sinkt und sinkt, auch von 2,5 Millionen ausgehend wird es noch weiter bergab gehen. In der Offensive des VfL Wolfsburg haben andere die Nasen vorne.

Simon Terodde (FC Schalke 04, 2.850.000, Sturm):

So ganz außen vor ist Simon Terodde beim FC Schalke 04 freilich nicht. Allerdings ist der Mittelstürmer torlos in die Rückrunde gestartet, nur fünf Punkte konnte er seit der Winterpause auf sein Konto addieren. Ohnehin ist seine Ausbeute von drei Toren in der laufenden Saison etwas ernüchternd, nachdem er die Königsblauen im Zweitliga-Jahr 2021/22 noch mit 30 Toren ins Oberhaus schießen konnte.

Nun ist ein gefährlicher Konkurrent dazugekommen. Michael Frey hat für den FC Schalke 04 zwar noch kein reguläres Tor erzielt, wirkt jedoch im Spiel torgefährlicher als Terodde. Frey startete am Freitag gegen den VfL Wolfsburg, während Terodde erst in der 87. Minute eingewechselt wurde. Womöglich ist das für den 35-Jährigen der Beginn eines Joker-Daseins.

Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen): Für rund zweieinhalb Millionen bekommen Comunio-Manager mit Leonardo Bittencourt einen Punkteschnitt von etwas weniger als zwei. Das ist kein allzu tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Somit lässt sich mit dem Geld während der Gelbsperre des Bremers gut umbauen, obwohl Bittencourts Potenzial langfristig mehr hergibt als den bisherigen Saisonverlauf.

Dennis Geiger (TSG Hoffenheim): 3,7 Millionen streichen Comunio-Manager ein, die Dennis Geiger jetzt verkaufen. Nach einem starken Saisonstarkt hat der Hoffenheimer seit dem Herbst deutlich nachgelassen. Trotz seines Potenzials ist auch bei ihm der Zeitpunkt für einen Verkauf durchaus geeignet.