Marco Roca vom FC Bayern München

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Bayern-Backups, die deutlich zu teuer sind.

Marc Roca (FC Bayern München, 11.230.000, Mittelfeld):

Er ist bei Comunio aktuell die vielleicht größte Trademine – also der Spieler, der in kürzester Zeit am meisten an Wert verlieren dürfte. Marc Roca profitierte wie jeder Neuzugang zunächst von einem Hype im Managerspiel, der seinen Marktwert weit nach oben pushte. Dieser Hype ebbt immer nach wenigen Wochen ab.

Im Fall des Spaniers wird der Marktwertverlust umso heftiger ausfallen, da er bislang noch kaum eine Rolle spielte. Noch immer muss er auf sein Bundesliga-Debüt warten, selbst beim Stand von 4:0 gegen Eintracht Frankfurt zwischen den Champions-League-Spielen war er nicht unter den fünf Auswechslungen. Und das, obwohl mit Corentin Tolisso ein zentraler Mittelfeldspieler gesperrt fehlte.

Das bedeutet nicht, dass Roca auch langfristig außen vor sein muss. Zweifellos wird er in den nächsten Wochen sein Debüt geben. Dann wird sein Comunio-Marktwert aber schon deutlich niedriger liegen. Aktuell ist Roca der achtteuerste Spieler – völlig unverhältnismäßig.


Chris Richards (FC Bayern München, 1.790.000, Abwehr):

Obwohl Chris Richards beim 4:3-Sieg über Hertha BSC eine starke Startelf-Premiere hinlegte, hat er aktuell keine Chance mehr, in die Mannschaft zu kommen. Kurz vor Toreschluss verpflichteten die Bayern mit Bouna Sarr einen gestandenen Spieler als Backup für Benjamin Pavard.

Richards, in der Woche zuvor angeschlagen, fehlte auch gegen Frankfurt im Kader, während Sarr von Beginn an spielte. Ihm winkt eine Saison in der zweiten Mannschaft. Comunio-Manager sollten jetzt lieber die knapp zwei Millionen mitnehmen und in günstige Stammspieler investieren.

Dominick Drexler (1. FC Köln, 1.770.000, Mittelfeld):

Nachdem er in den ersten drei Spielen noch zum erweiterten Stammkreis gehörte, saß Dominick Drexler beim Spiel gegen den VfB Stuttgart zum zweiten Mal nacheinander über volle 90 Minuten auf der Bank. Auf der Zehn hat ihm Neuzugang Ondrej Duda den Rang abgelaufen, auf den Flügeln starteten in Stuttgart Neuzugang Marius Wolf und der wiedergenesene Ismail Jakobs.

Als Joker kamen Dimitrios Limnios und Salih Özcan ins Spiel, Drexler ist aktuell auf seinen Positionen nicht einmal mehr der erste Backup. Comunio-Manager sollten deshalb besser schnell reagieren und auf andere Mittelfeldspieler setzen.

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Deyovaisio Zeefuik (Hertha BSC, 1.900.000, Abwehr):

Höchststrafe! Wenige Minuten nach seiner Einwechslung sah Deyovaisio Zeefuik bereits die Gelb-Rote Karte – Anlass genug, ihn mit elf Minuspunkten abzuwatschen. Ein Spiel Sperre folgt.

Bislang war der Neuzugang eher die Nummer zwei auf der rechten Abwehrseite der Hertha, Routinier Peter Pekarik hat die Nase leicht vorne. Dieser Kurzauftritt wird Zeefuiks Chancen nicht verbessert haben. Aktuell wäre es für Comunio-Manager besser, das Geld mitzunehmen.

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