Hamadi Al Ghaddioui und Philipp Klement vom VfB Stuttgart

Foto: © imago images / Michael Weber
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter zwei Stuttgarter, die kaum mehr gefragt sind.

Hamadi Al Ghaddioui (VfB Stuttgart, 5.540.000, Sturm):

Nach zwei Toren in drei Spielen stieg Hamadi Al Ghaddiouis Comunio-Marktwert auf mehr als sieben Millionen. Für viele stand fest: Der zweite Stürmer des VfB Stuttgart würde den verletzten Sasa Kalajdzic über den Herbst hinweg vertreten. Eine Einschätzung, die sich als Irrtum erwies.

Der späte Neuzugang Omar Marmoush hat Al Ghaddioui den Rang abgelaufen, noch ehe dieser Schwächen zeigen konnte. Schon am 4. Spieltag landete der Routinier überraschend auf der Bank. Sein einziger Startelf-Einsatz seither, beim 0:0 in Bochum, endete bereits zur Halbzeit. Gegen Hoffenheim saß er nun über volle 90 Minuten auf der Ersatzbank.

Comunio-Punkte bleiben seit drei Wochen aus, das mittelfristige Potenzial des Marokkaners wird immer geringer. Sobald auch Kalajdzic und Neuzugang Faghir fit sind, könnte sogar Al Ghaddiouis Kaderplatz wackeln. Comunio-Manager sollten sich umorientieren.


Philipp Klement (VfB Stuttgart, 4.850.000, Mittelfeld):

Es ist wohl amtlich: Philipp Klement gehört nicht zu den Lieblingsspielern von Pellegrino Matarazzo. Schon im letzten Jahr war der 28-Jährige seltener gefragt, als die Fans es gerne gesehen hätte. Auch sein starker Saisonstart 2021/22 genügte nicht, um den ihn nachhaltig in die Startelf zu spülen. Sogar Einsätze als Joker sind inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr, zweimal nacheinander blieb Klement zuletzt komplett draußen.

Mit der Rückkehr von Orel Mangala besteht im Mittelfeld der Schwaben kein Engpass mehr. Matarazzo zieht zudem Atakan Karazor dem offensiv stärkeren Klement vor und wechselte Nikolas Nartey gegen Hoffenheim für Mangala ein. Klements Marktwert im Managerspiel dürfte während der Länderspielpause deutlich schrumpfen; knapp fünf Millionen sind für die Nummer vier oder fünf im Stuttgarter Mittelfeld zu viel.

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Sascha Burchert (SpVgg Greuther Fürth, 1.310.000, Tor):

Der erste Torwartwechsel der Saison geht an die SpVgg Greuther Fürth! Überraschend stand im Freitagsspiel gegen den 1. FC Köln nicht Sascha Burchert, sondern Marius Funk zwischen den Pfosten des Aufsteigers. Nach einer guten Vorbereitung hat der Backup sich mit etwas Verspätung an Burchert vorbeigespielt.

Es sei Zeit gewesen, „einen neuen Reiz zu setzen“, so Trainer Stefan Leitl. „Wir hatten es die Woche über schon vorgehabt, wollten aber die Trainingseindrücke abwarten.“ In der ersten Hälfte sprach vieles dafür, dass die Maßnahme sich auszahlen würde.

Funk hielt den Fürthern lange die Führung fest, blieb nach der Pause bei den Gegentoren allerdings chancenlos. Dennoch dürfte sich der Trainer angesichts von fünf Paraden nach Schüssen von innerhalb des Strafraums bestätigt fühlen. Burchert droht nun häufiger die Ersatzbank.

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