Omar Marmoush vom VfB Stuttgart

Foto: © imago images / Jan Huebner
Am 4. Bundesliga-Spieltag der Saison 2021/22 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Omar Marmoush (VfB Stuttgart, 2.790.000, Sturm):

Kurz vor Ende des Transferfensters lieh der VfB Stuttgart Omar Marmoush vom VfL Wolfsburg aus und reagierte damit doch noch auf die Verletzung von Sasa Kalajdzic. Ein Testspiel genügte, damit ihn Pellegrino Matarazzo als „sicher eine Option – nicht nur für den Kader, auch für die Startelf“ bezeichnete. Dabei war Hamadi Al Ghaddioui mit zwei Toren und einem Assist in drei Spielen stark gestartet.

Für den 30-Jährigen muss es sich bitter angefühlt haben, dass Marmoush in Frankfurt tatsächlich den Vorzug erhielt und damit erstmals in der Bundesliga von Beginn an ran durfte. Sein spielerisches Potenzial hat der 22-Jährige in der letzten Rückrunde mit St. Pauli angedeutet und auch sein Debüt für die Schwaben konnte sich mehr als sehen lassen. Dass er bis zum Schluss auf dem Feld stand, war schon ein klares Signal – kurz vor Ende belohnte Marmoush das Vertrauen mit dem Ausgleichstreffer.

Matarazzos Entscheidung am Sonntag war richtungsweisend, Marmoush ist als Kalajdzic-Vertreter in der Pole Position – vor Neuzugang Faghir und Al Ghaddioui. „Ich sehe Marmoush tatsächlich auf mehreren Positionen sehr gut geeignet“, hatte der Trainer unter der Woche gesagt, „auch hinter der Spitze oder auf dem Flügel“. Soll heißen: Der Neuzugang hat wirklich gute Chancen, regelmäßig zu spielen.

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg, 2.480.000, Mittelfeld):

Während der Länderspielpause stieg Yannick Gerhardts Marktwert auf knapp 2,5 Millionen, weil die Comunio-Manager seine Einsatzchancen als gestiegen vermuteten. Dabei spekulierten sie allerdings mehr darauf, dass Gerhardt die Position des verletzten Xaver Schlager im Mittelfeld übernehmen könne. Eine Rolle, die erwartungsgemäß Josuha Guilavogui zufiel.

Dennoch startete Gerhardt in Fürth – als Linksverteidiger. Dabei stand Jerome Roussillon auch im Kader. Gerhardt machte seine Sache gut und nahm fünf Comunio-Punkte mit. Kommt da noch mehr?

An Roussillons Stammplatz wird der Allrounder wohl eher nicht rütteln, der Franzose wurde nach einer Erkältung vermutlich für die Champions League geschont. Otavios Rückkehr ist indes noch nicht absehbar. Alles in allem bleibt Gerhardt fürs Erste ein Backup, der für mehrere Positionen im Zuge der Rotation Einsätze bekommen dürfte, aber aktuell geringe Chancen auf einen Stammspieler-Status hat.

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Mijat Gacinovic (TSG Hoffenheim, 2.410.000, Mittelfeld):

Nach drei Einwechslungen durfte Mijat Gacinovic gegen Mainz erstmals in dieser Saison von Beginn an ran. Damit endete eine lange Durststrecke: Zuletzt hatte Gacinovic in der Bundesliga am 7. Februar von Beginn an gespielt.

Auf eine Parallele zum 20. Spieltag der Vorsaison hätte der Serbe gerne verzichtet. Genau wie in seinem letzten Startelf-Einsatz wurde er zur Halbzeit ausgewechselt, da er offensiv nicht die Akzente setzten konnte, die von ihm gefordert waren.

Damit dürfte Gacinovic zunächst wieder auf der Ersatzbank verschwinden. Christoph Baumgartner hat auf dem Flügel eigentlich ohnehin die Nase vorn, mit Ihlas Bebou kommt zudem ein weiterer Offensivmann zeitnah zurück. Diese Chance hätte Gacinovic nutzen müssen, um seinen Hut wirklich in den Ring zu werfen.

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