Auch in der italienischen Serie A ist Comunio natürlich vertreten. Comunioblog stellt mit Marek Hamsik, Arturo Vidal und Jose Callejon die drei Spieler vor, die bisher am meisten punkten konnten.  

 

1. Marek Hamsik (40 Comunio-Punkte)

„Wenn Gareth Bale Real Madrid 100 Millionen Euro wert ist, dann ist Hamsik unbezahlbar“, sagte der neue Neapel-Trainer Rafael Benitez über den exzentrischen Spieler mit der irren Frisur und könnte damit gar nicht so falsch liegen. Marek Hamsik ist jedoch sowieso unverkäuflich, spielt seit 2007 für den SSC Neapel und hat seinen Vertrag gerade erst vorzeitig bis 2018 verlängert. Obwohl schon Klubs wie Barca und ManCity angeklopft haben sollen, möchte der 26-Jährige seinem Verein bis zum Karriereende treu bleiben. „Ich wohne hier nicht zur Miete. Ich bin hier zu Hause.“

Die neue Rolle hinter der neuen Spitze Gonzalo Higuain steht dem offensiven Mittelfeldspieler mit der Rückennummer 17 gut; vier Tore hat er in dieser Saison schon selbst geschossen, zwei weitere gehen auf das Konto Higuains. Napoli steht nach dem 3. Spieltag mit drei Siegen auf Platz eins der Tabelle, der Traum von der ersten Meisterschaft seit 1990 könnte erstmals wieder in Erfüllung gehen. Und auch in der Champions League überzeugt der Kapitän der Mannschaft, der laut BVB-Trainer Jürgen Klopp „in der Form seines Lebens“ ist.

Dabei ist der slowakische Nationalspieler nicht unbedingt ein eleganter „Künstler“ auf dem Rasen, sondern eher der Mann fürs grobe. Hamsiks wuchtige Schüsse, die er mit links und rechts ausführen kann, haben es in sich.

2. Arturo Vidal (30 Comunio-Punkte)

Er belegt nicht nur bei Comunio hinter Marek Hamsik den zweiten Platz, sondern mit 3 Toren und einer Vorlage auch knapp in der italienischen Torjägerliste. Seit er 2011 von Bayer Leverkusen zu Juventus Turin wechselte, konnte er also bisher insgesamt 20 Mal in der italienischen Liga einnetzen, bereitete 14 weitere Tore vor. Nicht schlecht für den chilenischen Nationalspieler, der, obwohl er im zentralen Mittelfeld spielt, zu den torgefährlichsten Spielern bei Juve gehört.

Mit der „Alten Dame“ konnte der 26-Jährige schon zweimal den Meistertitel holen, diesmal könnte es allerdings knapp werden für den italienischen Rekordmeister, der mit dem offensiv überragend neu verstärkten SSC Neapel einen noch gefährlicheren Ligakonkurrenten hat als schon in der letzten Saison. Nicht von ungefähr wird daher auch der dritte Platz von einem Spieler aus Neapel belegt.

3. José Callejon (25 Comunio-Punkte)

Dass sich der SSC Neapel José Callejon für 9,5 Millionen Euro sichern konnte, war bisher für beide Seiten ein Glücksgriff. Zu bisher jeder Liga-Partie hat er ein Tor beigesteuert, spielte flexibel Links- und Rechtsaußen. In der Champions League fiel der Offensivakteur an der Seite von Gonzalo Higuain, der auch von Real Madrid kommt, ebenfalls nur positiv auf.

Mit der neuen Offensive könnte der Titel dieses Jahr für Neapel durchaus drin sein. „Wir können die Meisterschaft gewinnen. Es wird nicht einfach und wir haben eine lange Saison vor uns. Aber wir haben die richtige Mentalität dafür,“ orakelt auch Callejon selbstbewusst gegenüber der Corriere del Mezzogiorn.

Bei Real Madrid konnte sich der gebürtige Spanier nie wirklich durchsetzen, obwohl er bereits die Jugendabteilung der Königlichen durchlief. Nachdem er den Klub für drei Jahre verließ und beim Ligakonkurrenten Espanyol Barcelona spielte, kehrte er 2011 zurück nach Madrid. Aber schon unter Jose Mourinho war er eher der Backup, der zumeist nur als Einwechselspieler regelmäßig zum Einsatz kam. Den Startplatz auf seiner Position Rechtsaußen hatte meistens Angel di Maria sicher. Unter dem neuen Trainer Carlo Ancelotti wäre überhaupt kein Platz mehr für ihn gewesen, schließlich hat sich der Verein mit Gareth Bale und Isco ausreichend verstärkt.

 

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