Wieder mittendrin: Walace

Foto: © imago /Karina Hessland
Neuer Trainer = neues Glück? In Hamburg ist diese Gleichung erstmal aufgegangen, deshalb könnte ein Ex-Aussortierter eine Kaufoption sein. Wir verraten, wer in eurem Einkaufswagen landen sollte.

Walace (Hamburger SV, Mittelfeld, 520.000, 6 Punkte)

Gestern noch mental auf dem Weg nach Rio, heute schon in der Startelf in Leipzig – begleitet von emotionalen Treueschwüren: Der Brasilianer Walace ist wohl DER Gewinner des Hamburger Trainerwechsels (wenn es denn das Ziel war, seinem Beruf weiter in der Bundesliga nachzugehen). Werbung in eigener Sache konnte der Olympiasieger beim schmeichelhaften, hart ermauerten Punktgewinn zwar wohl eher nicht machen (Note 5, -4 Punkte), aber HSV-Trainer Bernd Hollerbach scheint Gefallen an seiner neuen Formation gefallen zu haben: Walace durfte 90 Minuten spielen, musste erst in der Nachspielzeit vom Platz. Vielleicht ein günstiges Investment in die Zukunft?

Christian Clemens (1. FC Köln, Mittelfeld, 1.370.000, 12 Punkte)

Nicht so richtig ein Schnäppchen, aber eine solide Wertanlage: Christian Clemens hat sich seit seinem Jokertor gegen den VfL Wolfsburg, mit dem er seinem Team am letzten Spieltag der Hinrunde wieder neues Leben eingehaucht hat, im rechten Mittelfeld der Kölner festgespielt. Zunächst noch einmal zum Rückrundenstart von der Bank kommend, spielt er in den Plänen von Effzeh-Trainer Stefan Ruthenbeck eine tragende Rolle – und untermauerte das gestern mit einer bärenstarken Leistung (6 Comunio-Punkte) gegen den FC Augsburg. Das Problem: Nach 62 Minuten musste der Rechtsfuß mit einer Muskelverletzung runter. Unser Tipp: Ausfallzeit abwarten und dann zuschlagen. Denn mit 1.370.000 hat die Clemens-Aktie sicher noch nicht ausperformt!

Kaufempfehlungen über 2 Mio.: Angriff ist…
Omar Mascarell (l.) und Sebastien Haller wollen mit der Eintracht nach Europa.

Jeder kann den Satz der Überschrift nach seinem besten Wissen und Gewissen beenden. Auffällig ist nur, dass wir bei den heutigen Kaufempfehlungen viele Angreifer dabei haben. Vielleicht was für Euch, hm?!

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Sven Ulreich (FC Bayern München, Torwart, 1.270.000, 40 Punkte)

„Ich bin guter Dinge und weiß, dass ich in der Rückrunde auf jeden Fall noch spielen werde“, verriet Nationalkeeper Manuel Neuer unter der Woche fcbayern.tv. Heißt in anderen Worten: Es wird noch ein bisschen dauern, bis es so weit ist, aber irgendwann auf alle Fälle. Wer sich also einen Keeper schnappen möchte, der derzeit so gut in Form ist, dass es Forderungen gibt, ihn mit zur WM zu nehmen, sollte bei Neuer-Ersatz Sven Ulreich zuschlagen. 1.270.000 sind ein Kurs, der bei Ulreichs absehbarer Rückkehr auf die Bank allemal wieder erlöst wird – und in der Zwischenzeit hat man seinerseits eine echte Bank zwischen den Pfosten. Dann heißt es Daumen drücken, dass sich ein Bayer nochmal dusselig anstellt im eigenen Sechzehner, denn Elfmeter hält der ehemalige Stuttgarter ja wie andere Leute Kaffeetassen.

Mark Uth (TSG Hoffenheim, Sturm, 5.910.000, 65 Punkte)

Mit knapp 6 Millionen nicht exakt das, was man ein Schnäppchen nennen würde, aber eine sichere Geldanlage, die Rendite bringt: Mark Uth, seit dem Abschied von Sandro Wagner unumstrittener Stammspieler und hauptverantwortlicher Torjäger im Offensivkonzept der TSG Hoffenheim, wird liefern. Denn zehn Saisontore für 5.910.000 sind ein vorbildliches Preis-/Leistungsverhältnis. Und der künftige Schalker weiß ja auch, wo er herkommt: 7.730.000 betrug sein Marktwert Anfang Januar, da soll und kann es natürlich wieder hingehen. Wer Geld in die Hand nehmen möchte, um Punkte und Rendite zu generieren, darf sich nach zwei schwächeren Spielen genau JETZT über Einstiegskurse in Hoffenheim freuen.

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Autor: Till Erdenberger

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