Yuya Osako, Wendell

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Vier verliert! Zwei Gelbsperren, eine Ampelkarte und ein Platzverweis gab es am 14. Spieltag in der Bundesliga. Wendell erwischte es zum zweiten Mal in drei Wochen. In Mainz muss der Abwehrchef aussetzen. Osako fehlt beim Kölner Neuanfang. Comunioblog schaut, wer die vier Spieler ersetzen könnte.

Daniel Opare (FC Augsburg, Abwehr, 1,28 Mio., 10 Punkte)

Der Rechtsverteidiger hat sich nach einer schwierigen Anfangszeit in dieser Saison einen Stammplatz erkämpft. Nun aber erwischte es Opare gegen die Mainzer. Der Ghanaer muss nach seiner fünften Verwarnung im Spiel gegen die Hertha aus Berlin zusehen. 

Sein Vertreter dürfte Raphael Framberger heißen. Das Augsburger Eigengewächs hatte in der Vorsaison noch die Nase vorn, schaffte es in dieser Spielzeit aber teilweise gar nicht in den 18er Kader. Das letzte Mal kam er am zweiten Spieltag zum Einsatz. Wer einen Lückenfüller sucht, kann bei Framberger ohne Probleme zugreifen. Ihn gibt es aktuell für 170.000. 

Yuya Osako (1. FC Köln, Sturm, 1,16 Mio., -12 Punkte)

Es gibt sicher bessere Zeitpunkte, um sich mit einer Sperre selbst aus dem Spiel zu nehmen. Denn nach der Entlassung von Trainer Peter Stöger wird Interimstrainer Stefan Ruthenbeck alles auf Null stellen. Es ist, wie es ist und Osako muss nun ein Spiel pausieren. 

Im äußerst richtungsweisenden Spiel gegen Freiburg muss sich Ruthenbeck eine andere Lösung einfallen lassen. Eine Möglichkeit wäre es, Youngster Tim Handwerker in die Startelf zu beordern. Der Ex-Leverkusener kam in den letzten Spielen immer als Joker. In sechs bewerteten Einsätzen holte er immer zwölf Punkte.

Eventuell ist aber auch Leonardo Bittencourt bis dahin wieder fit. Dann könnte der Ex-U21-Nationalspieler in die Offensive rücken. Doch noch ist nicht absehrbar, ob seine Adduktorenbeschwerden bis dahin abgeklungen sind. 

Die Top-Elf des 14. Spieltags

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Abwehr: John Anthony Brooks (VfL Wolfsburg) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

 

Stefan Bell (1.FSV Mainz 05, Abwehr, 1,74 Mio., 25 Punkte)

Als Abwehrspieler erwischt es einen in der Regel immer irgendwann. Bei Bell ist es nun der Fall. Der Chef der der Mainzer Defensive holte sich seine fünfte Verwarnung in dieser Saison ab und kann beim Spiel in Leipzig nicht dabei sein. 

Sein Vertreter dürfte wohl Alexander Hack sein, da die weitere Konkurrenz mit Niko Bungert oder Leon Balogun aktuell verletzt oder zumindest angeschlagen ist. Balogun hat die Mittehand an- und das Jochbein gebrochen, trainiert aber mit Manschette und Maske.

Dennoch wird Trainer Sandro Schwarz kein Risiko gehen wollen und daher vermutlich auf den fitten Hack setzen. Der kam bislang einmal in dieser Saison zum Einsatz, holte dabei aber immerhin vier Punkte. Für 490.000 ist er zu haben. 

Wendell (Bayer Leverkusen, Abwehr, 2,34 Mio., 17 Punkte)

Am 13. Spieltag musste Wendell schon aufgrund einer Gelbsperre aussetzen. Einen Spieltag später flog er dann nach Videobeweis mit glatt rot vom Platz. Zwei Spiele wird er auf jeden Fall aussetzen müssen und da Bayer keinen echten Backup für den Brasilianer im Kader hat, wird Trainer Heiko Herrlich improvisieren müssen. 

Allerdings hängt das auch davon ab, mit welchem System Herrlich spielen lässt. Denn zuletzt setzte er den Linksverteidiger links in einer Dreierkette ein und besetzte die Außenbahn nur mit einem Offensivspieler. Daher kämen als Ersatz auch klassische Innenverteidiger in Frage. 

Somit ist vor allem Panagiotis Retsos ein Kandidat. Der polyvalente Grieche kann alle Position in der Verteidigung spielen. Möglich wäre auch eine Dreierkette bestehend aus den Bender-Zwillingen und Jonathan Tah. Da Dominik Kohrs Sperre abgelaufen ist, könnte Lars wieder zurück in die Dreierkette rücken. Allerdings muss nun auch Charles Aranguiz ersetzt werden, der mit einem Muskelfaserriss ausfallen wird.

Wenn Leverkusen mit einer Viererkette spielen sollte, wäre neben Retsos auch Benjamin Henrichs eine Option. 

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