Foto: © IMAGO / Uwe Kraft
Der Bundesliga-Spielplan als Comunio-Kaufberater: Welche Teams haben in den nächsten Partien ein machbares Programm? Welche Spieler sind Kaufempfehlungen? Die Borussia trifft auf zwei Abstiegskandidaten.
Stand der Marktwerte: 24. Januar
Borussia Mönchengladbach
21. und 22. Spieltag: Arminia Bielefeld (A) und FC Augsburg (H)
Es läuft derzeit einfach nicht bei Borussia Mönchengladbach. Nach dem sensationellen Sieg bei keinem geringeren als dem FC Bayern München zur Rückrundeneröffnung mussten die Fohlen in der Liga je zu Hause gegen Bayer 04 Leverkusen und jüngst den 1. FC Union Berlin Niederlagen hinnehmen, dazwischen gab es noch ein peinliches 0:3 im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Zweitligist Hannover 96.
Nach Informationen des Boulevardblatts Bild bleibt Trainer Adi Hütter trotz der sportlichen Krise – auch vor dem Bayern-Coup holten die Mönchengladbacher aus fünf Spielen nur einen Punkt – weiter im Amt und darf die anstehenden zwei Wochen Pause für das Einleiten der Trendwende nutzen. Die Duelle bei Arminia Bielefeld und gegen den FC Augsburg, beide Mannschaften befinden sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt, dürften in diesem Fall seine letzte Chance beim Klub vom Niederrhein darstellen.
Kaufempfehlung: Manu Kone (Mittelfeld, 5.600.000, 46 Punkte) hat sich im Zentrum zum wichtigsten Borussia-Akteur entwickelt, überragte nach der Winterpause mit sechs, drei und zwölf Zählern (dabei ein Tor). Habt ihr Budget übrig, handelt es sich beim zuletzt nach einer Knieoperation zurückgekehrten Jonas Hofmann (Mittelfeld, 13.600.000, 101 Punkte) wieder um eine der besten Optionen überhaupt auf allen Positionen.
Eintracht Frankfurt
21. und 22. Spieltag: VfB Stuttgart (A) und VfL Wolfsburg (H)
Eintracht Frankfurt habe ich in dieser Artikelreihe bereits in der vergangenen und vorletzten Woche empfohlen und die Hessen sammelten in Augsburg und gegen Bielefeld insgesamt lediglich einen Punkt. Dennoch glaube ich weiter an die Eintracht, die spielerisch selbst kürzlich beim 0:2 gegen die Arminia eine ordentliche Leistung zeigten – aber die Treffer nicht markierten.
Der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg – je trotz zweifelsohne vorhandener individueller Klasse abstiegsbedroht – könnten der Mannschaft von Coach Oliver Glasner jetzt auch besser liegen, bemühen sich Schwaben und Wölfe in ihrer Spielanlage doch um mehr offensive Initiative als FCA und DSC. Das dürfte Räume für den starken Frankfurter Angriff um die Stars Filip Kostic, Jesper Lindström und Rafael Borre öffnen.

































