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Am Wochenende beginnt offiziell die zweite Saisonhälfte. Da wird es Zeit für einen Ausblick auf die nächsten Partien. Comunioblog nimmt sich den Spielplan vor und blickt auf die nächsten fünf Partien. Hier kommt Teil III mit Wolfsburg, Mainz und Schalke. Teil I und Teil II gibt es hier.

12. VfL Wolfsburg

Die nächsten Spiele: Augsburg (H), Köln (A), Hoffenheim (H), Dortmund (A), Bremen (H)

Einschätzung: Mit einem Sieg im kommenden Heimspiel gegen Augsburg könnten die Wölfe sich erst einmal von den gröbsten Abstiegssorgen befreien, denn die Aufgaben die danach folgen, haben es durchaus in sich. Erst geht es zu den heimstarken Kölnern, dann kommen die aktuell noch ungeschlagenen Hoffenheimer, gefolgt vom Spiel bei den zuhause noch unbesiegten Dortmundern. Hinten raus warten dann noch die Bremer, gegen die man vielleicht auf dem Papier Favorit ist, aber in der Hinrunde verlor.

Dieser Fünferpack wird sicher auch über die Zukunft von Trainer Valerien Ismael entscheiden. Zwar haben die Verantwortlichen dem Ex-Bremer ihr Vertrauen ausgesprochen, aber das kann sich mit einer Negativserie durchaus wieder ändern. Die Wölfe werden nach dem Abgang von Daniel Caligiuri sicher noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Wolfsburger sind aktuell relativ günstig. Es ist zwar ein gewisses Risiko dabei, aber niemand wird widersprechen, wenn man behauptet, dass der Kader stärker ist, als es der Tabellenplatz aussagt. Daher kann man durchaus zocken und auf die Kehrtwende bauen.

Comunio-Hoffnung: Yunus Malli. Der Spielmacher hat in Mainz regelmäßig den Unterschied gemacht und soll das nun möglichst auch in Wolfsburg. Mit einem Marktwert von jenseits der Sieben-Millionen-Marke ist er natürlich kein Schnäppchen mehr. Dafür hat er bereits mehrfach nachgewiesen, dass er eine lohnenswerte Investition bei Comunio ist. Jetzt gilt es, sein Spiel auch in Wolfsburg auf den Rasen zu bringen. Davon dürften auch die Mitspieler profitieren – allen voran Mario Gomez.

Spielplananalyse Teil I: Darmstadt, Ingolstadt und Hamburg
Filip Kostic, Nicolai Müller

Auf die Kellerkinder warten schwere Aufgaben. Während Darmstadt auf die Neuzugänge setzt, hofft der Dino auf die Flügelzange. Ein direktes Duell könnte das Zünglein an der Waage sein. Unsere Spielplananalyse.

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11. 1. FSV Mainz 05

Die nächsten Spiele: Dortmund (H), Hoffenheim (A), Augsburg (H), Bremen (H), Leverkusen (A)

Einschätzung: Auch wenn die Mainzer in dieser Saison nicht unbedingt mit Heimstärke bestachen, nehmen sie den Doubleheader gegen Augsburg und Werder zuhause natürlich gerne mit. Denn davor warten mit dem BVB, der so etwas wie ein Angstgegner der Mainzer ist, und Hoffenheim unangenehme Aufgaben. Zumal der Abgang von Malli natürlich schwer wiegt, ein Ersatz wurde bislang nicht verpflichtet.

Trotz der nicht optimalen Voraussetzungen wäre es aber nicht verwunderlich, wenn sich die Mainzer in der Rückrunde konstanter präsentieren sollten, schließlich fällt nun die Europa League weg, ein Wettbewerb der sich gerade für die kleineren Klubs gerne mal als Stolperstein in der Bundesliga erwiesen hat. Mainz ist häufig ein unangenehmer Gegner und wird so sicher auch gegen favorisierte Teams in der Lage sein, etwas mitzunehmen.

Comunio-Hoffnung: Yoshinori Muto. Fast die ganze Hinrunde fiel er verletzungsbedingt aus, am 17. Spieltag gab er dann sein Startelf-Comeback. Muto dürfte gerade nach dem Abgang von Malli ein sehr wichtiger Baustein der Offensive sein. Mit einem Marktwert von rund 2,8 Millionen ist er allerdings kein Schnäppchen mehr. Das kann sich mit einem Tor aber schon wieder ändern.

Spielplananalyse Teil II: Bremen, Mönchengladbach, Augsburg
Raul Bobadilla

Augsburg stehen entscheidende Wochen bevor. Das könnte sich auch positiv auf Comunio auswirken. Werder muss ein neuerliches Desaster vermeiden. Gladbach hofft auf einen Rückkehrer. Die Spielplananalyse.

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10. FC Schalke 04

Die nächsten Spiele: Frankfurt (H), München (A), Berlin (H), Köln (A), Hoffenheim (H)

Einschätzung: Der Abstand zu den internationalen Plätzen beträgt satte acht Punkte. Allerdings kommt nun mit Frankfurt das Team, welches eben aktuell auf dem letzten Europapokalplatz zuhause ist. Ein Sieg ist da also Pflicht. Danach warten die Bayern, mit denen man in der Hinrunde gut mithielt, aber am Ende doch verlor. Auch die Spiele gegen Berlin, Köln und Hoffenheim sind eminent wichtig im Kampf um Europa.

Es warten also vier direkte Kandidaten und der Rekordmeister. Das ist happig, aber Schalke hat hohe Ansprüche und muss eigentlich schon fast in vier Spielen etwas mitnehmen, um den Traum von Europa nicht vorzeitig platzen zu sehen. Der Kader hat definitiv genug Qualität, die Rückkehr von Nabil Bentaleb ist auch wichtig. Es ist sicher nicht verkehrt, jetzt auf königsblau zu setzen. Das Risiko kann man eingehen.

Comunio-Hoffnung:  Nabil Bentaleb. Mit Algerien schied er überraschend schon in der Vorrunde des Afrika-Cups aus und ist damit schneller als erwartet zurück auf Schalke. Am Freitag dürfte er schon wieder in der Startelf stehen. Läuft es bei Bentaleb, spielt auch Schalke gut. Das hat die Hinrunde gezeigt. Aktuell ist er für 3,8 Millionen zu haben.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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