Mahmoud Dahoud von Borussia Dortmund

Foto: © imago images / HJS
Am 4. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Stand der Marktwerte: 18. Oktober 2020

Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund, 1.590.000, Mittelfeld):

BVB-Trainer Lucien Favre entschied sich zwischen der Länderspielpause und dem Champions-League-Auftakt für die große Rotation. So durfte auch Neu-Nationalspieler Mahmoud Dahoud von Beginn an ran, im zentralen Mittelfeld an der Seite von Axel Witsel.

Dahoud spielte ordentlich, ohne zu glänzen, und wurde in der 75. Minute ausgewechselt – kurz vor dem Siegtor durch Marco Reus.

Grundsätzlich bleibt die Konkurrenz für Dahoud im Dortmunder Mittelfeld groß. Witsel und Bellingham sind bis auf Weiteres in den wichtigen Spielen gesetzt, Brandt und Delaney spielten gegen Hoffenheim auf anderen Positionen, was Dahoud wohl nicht langfristig nützen wird.

Der Ex-Gladbacher bleibt ein Backup und Rotationsspieler und müsste mal eine richtige Glanzleistung auf den Platz bringen, um seine Chancen signifikant zu steigern.


Tobias Strobl (FC Augsburg, 1.240.000, Mittelfeld):

Der im Sommer ablösefrei aus Mönchengladbach gekommene Tobias Strobl hatte zu Saisonbeginn das Nachsehen gegenüber Rani Khedira und Carlos Gruezo, die eine stabile Doppelsechs bildeten.

Trainer Heiko Herrlich entschied sich für das Heimspiel gegen RB Leipzig dafür, Gruezo für Strobl zu opfern, um die defensive Stabilität zu erhöhen. Der Schachzug ging teilweise auf, allerdings gingen die Fuggerstädter mit einem Rückstand in die Pause. Strobl wurde trotz einer soliden Leistung (drei Comunio-Punkte) in der 54. Minute ausgewechselt.

Mittelfristig dürfte der ehemalige Hoffenheimer die Nummer drei im defensiven Mittelfeld sein. Wir erwarten, dass Carlos Gruezo auf Dauer wieder eben Rani Khedira starten wird. Strobl ist aber eine Option zugunsten der defensiven Stabilität. Eine, die sich Heiko Herrlich für die kommende Aufgabe in Leverkusen sicher wieder durch den Kopf gehen lassen wird.

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Atakan Karazor (VfB Stuttgart, 820.000, Abwehr):

Nach den Ausfällen von Konstantinos Mavropanos und Waldemar Anton musste Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo zwei seiner drei Innenverteidiger austauschen. Dabei entschied er sich gegen Marcin Kaminski und installierte Atakan Karazor als zentralen Innenverteidiger.

Karazor spielte in Berlin weitgehend ordentlich, erhielt gute fünf Comunio-Punkte und darf auf weitere Startelf-Einsätze hoffen. Mavropanos fehlt monatelang, auch Anton könnte nach einem Bänderriss ebenfalls noch mehrere Spiele verpassen. Das gibt Karazor Chancen, sich langfristig in die erste Elf zu spielen.

 

 
 
 
 
 
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Diese Truppe macht Bock! Aufsteiger @vfb Stuttgart entführt drei Punkte beim #BigCityClub. Welche Stuttgarter hast du bei #Comunio? #kempf #castro #coulibaly

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Nick Woltemade (SV Werder Bremen, 850.000, Sturm):

Das „Sturm“ bei Nick Woltemade bezieht sich auf seine ursprüngliche Position. Im Sommer wurde der 18-Jährige von Trainer Florian Kohfeldt zum Mittelfeldspieler umfunktioniert. Da mit Davy Klaassen ein solcher am Deadline Day ersatzlos zu Ajax Amsterdam wechselte, erhielt Woltemade in Freiburg eine Chance von Beginn an.

Allerdings tauschte Kohfeldt Woltemade zur Halbzeit schon wieder aus, Kevin Möhwald kam in die Partie. Bleibt der Langzeitverletzte der Vorsaison diesmal fit, hat er bessere Karten als der Youngster. Dennoch ist Woltemade ein Profiteur des Klaassen-Wechsels und wird auf mehr Einsatzzeit kommen.

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