Justin Kluivert von RB Leipzig

Foto: © imago images / Poolfoto
Am 10. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Justin Kluivert (RB Leipzig, 3.120.000, Sturm):

Noch vor einer Woche attestierte Julian Nagelsmann Justin Kluivert, er brauche noch mehr Zeit, um sich an die Spielweise der Leipziger zu gewöhnen. Bislang war der Neuzugang in nur einem Pflichtspiel von Beginn an zum Zug gekommen – am 5. Spieltag gegen Hertha BSC.

Umso überraschender kam es, dass Kluivert ausgerechnet im Spitzenspiel gegen die Bayern in der Startelf stand. Nagelsmann verzichtete gänzlich auf einen Mittelstürmer und auch auf Dani Olmo, setzte auf das Offensivtrio Kluivert, Forsberg und Nkunku.

Das Ganze funktionierte gut, Leipzig schoss drei Tore, Kluivert sein erstes in der Bundesliga. Es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, wenngleich der 21-Jährige dadurch nicht sofort zum Stammspieler werden wird. Allerdings rotiert Nagelsmann ohnehin ständig durch, echte Stammspieler gibt es fast nicht. Im Zuge der Rotation wird Kluivert nach diesem Auftritt sicher auf mehr Minuten kommen.

 

 
 
 
 
 
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Aaron Martin (1. FSV Mainz 05, 520.000, Abwehr):

Nach einem ganz starken Debütjahr 2018/19 mit fünf Assists und 126 Comunio-Punkten war Aaron Martin einer der Verlierer der letzten Saison. Auch nach dem Trainerwechsel schien der Linksverteidiger keine Chance mehr zu haben, fehlte häufig sogar im Kader. Nach der Verletzung von Levin Öztunali rückte Aaron am 10. Spieltag erstmals in die Startelf.

Allerdings konnte er seine Chance nicht nutzen und verließ nach 58 Minuten beim Stand von 0:2 den Platz. Ob er im so wichtigen Duell mit dem 1. FC Köln am kommenden Samstag nochmal von Beginn an ran darf, ist ungewiss. Möglicherweise rückt Daniel Brosinski wieder nach links und Jonathan Burkardt behält seinen Platz auf der rechten Seite.


Sven Schipplock (Arminia Bielefeld, 1.430.000, Sturm):

In allen zehn Saisonspielen kam Sven Schipplock zum Einsatz, jedoch achtmal als Joker. Gegen Mainz stand der Mittelstürmer an der Seite von Fabian Klos in der Startelf. Ein Signal von Trainer Uwe Neuhaus, auf mehr Offensive zu setzen.

Der Sieg gibt dem Trainer Recht, Schipplock bereitete im zweiten Spiel nacheinander ein Tor vor. Es ist gut möglich, dass der ehemalige Hoffenheimer auch in Freiburg gemeinsam mit Klos starten wird. Stellt Neuhaus allerdings auf ein 4-3-3 mit zwei Flügelstürmern um, ist Klos die Nummer eins für das Sturmzentrum.

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Julian Ryerson (1. FC Union Berlin, 1.120.000, Mittelfeld):

Normalerweise spielt Julian Ryerson nur, wenn Christopher Trimmel ausfällt. Im Berlin-Derby stellte Urs Fischer jedoch beide auf, brachte Trimmel für die Abwehr und Ryerson für den offensiven Flügel.

Anders als in seinen vorherigen Einsätzen zeigte der 23-Jährige diesmal keine ansprechende Leistung und wurde mit einem Minuspunkt ausgewechselt. Wir sehen Sheraldo Becker und Keita Endo mittelfristig im Kampf um die rechte Außenbahn vorne, an Trimmel wird Ryerson ohnehin nicht vorbeikommen. Tendenz: Bankplatz gegen die Bayern.

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