Marco Richter vom FC Augsburg

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Am 25. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Stand der Marktwerte: 14. März 2021

Marco Richter (FC Augsburg, 1.380.000, Sturm):

Schon die letzte Saison lief für Marco Richter nach seinem Durchbruch-Jahr 2018/19 und der darauffolgenden bärenstarken U21-Europameisterschaft enttäuschend. In der laufenden Spielzeit gehörte der Youngster über weite Strecken nicht mehr zu Stammpersonal, insbesondere seit der Verpflichtung von Laszlo Benes.

Gegen Borussia Mönchengladbach durfte Richter erstmals seit dem 19. Spieltag von Beginn an ran, zunächst als Linksaußen und in der zweiten Hälfte wieder als hängende Spitze. In dieser zweiten Hälfte gelang ihm sein bester Auftritt seit langer Zeit.

Ein Tor und eine Vorlage steuerte Richter zum befreienden 3:1-Sieg der Fuggerstädter bei, der ihm zwölf Comunio-Punkte einbrachte – so viele wie seit knapp zwei Jahren nicht mehr. Nach dieser Leistung wäre es mehr als verwunderlich, wenn Richter nicht auch in Freiburg von Beginn an spielen würde. Wahrscheinlich diesmal von Beginn an im Offensivzentrum.


Petar Musa & Keita Endo (1. FC Union Berlin, 1.500.000 & 760.000, Sturm):

In seiner Aufstellung gegen den 1. FC Köln überraschte Union-Trainer Urs Fischer gleich doppelt. Keita Endo stand zum ersten Mal seit dem 7. Spieltag, Petar Musa zum ersten Mal überhaupt in der Startelf der Eisernen. Der Winterneuzugang war zuvor fünfmal als Joker gekommen, der Sommerneuzugang die ganze Saison über eher Ergänzungsspieler gewesen.

Obwohl Endo ein gutes Spiel zeigte, nur einen Fehlpass spielte und eine Großchance vorbereitete, war sein Arbeitstag nach einer Stunde beendet. Marcus Ingvartsen ersetzte ihn, ein einstiger Stammspieler, der in den kommenden Wochen Endos Konkurrent sein dürfte. Auf Leistungsbasis sehen wir beim Japaner die besserren Chancen auf die Startelf in Frankfurt.

Musa gelang in seinen 73 Minuten Einsatzzeit wenig. Sowohl seine Passquote von 61 Prozent als auch seine Zweikampfquote von 36 Prozent sind unterdurchschnittlich, zudem vergab er eine Großchance. Im Fall des Kroaten ist es wahrscheinlich, dass er seinen Platz am kommenden Wochenende wieder für Joel Pohjanpalo räumen muss.

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Christian Groß (SV Werder Bremen, 890.000, Abwehr):

Lange hatte Christian Groß einen Stammplatz in der Bremer Defensive, mal auf der Sechs, mal in der Innenverteidigung. Im Januar verpasste der Routinier fünf Spiele wegen Wadenproblemen, anschließend war er nur noch als späte Absicherung nach Einwechslungen gefragt.

Im Spiel gegen den FC Bayern München durfte Groß erstmals seit dem 14. Spieltag von Beginn an ran, Milos Veljkovic saß überraschend auf der Bank. Wahrscheinlich eine Rotationsmaßnahme, da die Grün-Weißen unter der Woche in Bielefeld spielen mussten, denn Veljkovic zeigte in den letzten Spielen mit Ausnahme von Hoffenheim ansprechende Leistungen.

Lewandowski, Müller & Co. stellten Groß vor eine undankbare Aufgabe und fuhren den sicheren 3:1-Auswärtssieg für die Bayern ein. Wir gehen nicht davon aus, dass der Defensiv-Allrounder sich Veljkovics Platz schnappen wird. Vielmehr dürfte Groß fortan wieder der erste Backup für die zentrale Defensive sein.

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