Lazar Samardzic im Zweikampf mit Stefan Lainer

Foto: © imago images / Picture Point LE
Am 6. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Lazar Samardzic (RB Leipzig, 1.120.000, Mittelfeld):

Julian Nagelsmann überraschte seinen Gegner am Samstagabend mit einem 4-4-2 mit Raute sowie einem 18-Jährigen in der Startelf. Lazar Samardzic spielte im halblinken Mittelfeld und gab ein ordentliches Debüt, wenngleich seine Mannschaft am Ende ohne Punkte nach Hause fuhr.

Dass Samardzic von Beginn an spielte, lag auch daran, dass Amadou Haidara gerade erst von einer Verletzung zurückkam und Tyler Adams fehlte. Vor allem aber hat sich der Youngster diese Minuten mit guten Trainingsleistungen verdient, die auch sein Trainer würdigte.

Nagelsmann beantwortete nach dem Spiel selbst die Frage, ob Samardzic mehr Minuten bekommt – allerdings vage und an Bedingungen geknüpft. „Er wird noch ein paar Einsatzzeiten kriegen, wenn er sich weiter in die richtige Richtung entwickelt“, so der Leipziger Trainer. Heißt: Im Zuge der Rotation sind mehr Minuten denkbar, ein Stammplatz wäre aber zum jetzigen Zeitpunkt zu viel verlangt.


Hannes Wolf (Borussia Mönchengladbach, 2.000.000, Mittelfeld):

Ausgerechnet der Ex-Leipziger Hannes Wolf erzielte im Topspiel das entscheidende Tor zugunsten von Borussia Mönchengladbach. Sein Trainer bewies einen guten Riecher, als er Wolf seinen ersten Startelf-Auftritt seit dem 1. Spieltag gegen Dortmund verschaffte.

Im neunten Anlauf durfte der Österreicher erstmals über 90 Minuten ran. Auch durch den Treffer wird er nicht direkt in die erste Garde vordringen, was für Einsätze aber nicht nötig ist. Marco Rose rotiert viel, Wolf wird nun sicher häufiger in der Startelf zu sehen sein. Außerdem kommt er auch als Joker auf seine Einsatzminuten.

 

 
 
 
 
 
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Mateo Klimowicz (VfB Stuttgart, 2.810.000, Mittelfeld):

Ebenso wie Hannes Wolf durfte Stuttgarts Mateo Klimowicz am 6. Spieltag erstmals seit dem Saisonauftakt von Beginn an ran. Wie sein Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel bestätigte, war es eine sportliche Entscheidung, Klimowicz anstelle von Daniel Didavi in die Startelf zu befördern.

Der Offensiv-Allrounder zeigte sich von seiner torgefährlichen Seite, feuerte sechs Schüsse ab und bereitete zwei Versuche vor. Vier Comunio-Punkte erhielt der 20-Jährige für seinen Auftritt. Er klopft aktuell an die Stammplätze, hat Didavi eingeholt. Noch ein guter Auftritt könnte genügen, um den Routinier zu überholen.

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Joakim Nilsson (Arminia Bielefeld, 710.000, Abwehr):

Aufstiegsheld Joakim Nilsson fand sich in den ersten fünf Saisonspielen überraschend auf der Bank wieder. Pieper und van der Hoorn sicherten sich die Plätze in der Innenverteidigung. Erst am 6. Spieltag feierte der Bruder des ehemaligen Nürnbergers Per Nilsson sein Bundesliga-Debüt.

DSC-Trainer Uwe Neuhaus installierte den 26-Jährigen als dritten Innenverteidiger – eine taktische Variante gegen Borussia Dortmund. Obwohl die Arminia das Spiel mit 0:2 verlor, war es ein erfolgreiches Debüt für Nilsson, der 75 Prozent seiner Zweikämpfe gewann und acht klärende Aktionen verzeichnete, was ihm sechs Comunio-Punkte einbrachte.

So ist das Rennen um die Plätze in der Innenverteidigung wieder etwas offener. Pieper ist gesetzt, Nilsson schließt langsam zu van der Hoorn auf. Noch ist er nicht die Nummer zwei, denkbar ist aber auch, dass Neuhaus an der Dreierkette festhält.

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