Tiago Dantas vom FC Bayern München

Foto: © imago images / Poolfoto
Am 28. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Tiago Dantas (FC Bayern München, 450.000, Mittelfeld):

Nach nur einem Joker-Einsatz durfte Tiago Dantas im Spiel der Bayern gegen Union Berlin erstmals von Beginn an ran. Es war eine von mehreren Letzte-Patrone-Maßnahmen von Trainer Hansi Flick, der zwischen den Champions-League-Spielen gegen PSG viele Ausfälle zu beklagen hat.

Da Dantas seine Sache ordentlich machte, darf er sich Hoffnungen auf weitere Einsatzminuten machen. Allerdings hängt dies in erster Linie damit zusammen, wie viele und welche der verletzten Spieler bis zum kommenden Wochenende zurückkehren.

Leon Goretzka trainiert wieder und natürlich hoffen die Bayern darauf, dass es beim Mittelfeldmann für das Rückspiel gegen Paris reicht. Falls ja, könnte er zur Sicherheit am Wochenende eine weitere Pause erhalten. Allerdings wird Hansi Flick bei nur noch fünf Punkten Vorsprung nur noch in höchster Not rotieren. Wenn er das tut, steht Dantas fürs Mittelfeld bereit.


Josip Stanisic (FC Bayern München, 160.000, Abwehr):

Ähnlich wie Dantas ist auch Josip Stanisic nach einem ordentlichen Bundesliga-Debüt eine günstige Spekulationsanlage im Managerspiel. Auf einen Marktwertgewinn kann man definitiv setzen, auf weitere Einsätze aber eher nicht.

Stanisic half gegen Union Berlin als linker Verteidiger aus, da Alphonso Davies gesperrt fehlte und Lucas Hernandez angeschlagen ausfiel. Ob es beim Franzosen für das kommende Wochenende reicht, ist noch ungewiss, Davies allerdings ist fit und wird am 29. Spieltag wieder spielberechtigt sein.

 

 
 
 
 
 
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Javi Martinez (FC Bayern München, 1.630.000, Mittelfeld):

Die dritte Überraschung in der Bayern-Startelf heißt Javi Martinez. Erstmals seit dem 10. Spieltag durfte der Spanier von Beginn an ran, was nicht nur an einer Covid-19-Infektion und einer Oberschenkelverletzung lag. Martinez ist schlicht nur noch ein Backup, der spielt, wenn er dringend benötigt wird – und das war gegen Union Berlin der Fall.

Auch nach dem Champions-League-Rückspiel darf sich Martinez im Zuge der Belastungssteuerung Hoffnungen auf einen Einsatz machen, vielleicht kommt er sogar darüber hinaus noch zwei- oder dreimal zum Einsatz. Der Routinier befindet sich in seinem letzten Vertragsjahr und würde gerne noch ein paar Partien für den FCB absolvieren, wenn die Tabellensituation es zulässt.

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Eren Dinkci (SV Werder Bremen, 380.000, Sturm):

Ein positiver Trend ist bei Eren Dinkci nicht von der Hand zu weisen, zumindest, was die Einsätze betrifft. Nach vier Joker-Einsätzen durfte der Youngster im Spiel gegen Leipzig erstmals von Beginn an ran, was nicht nur eine Maßnahme der Rotation nach dem Pokalspiel ist, sondern auch eine Belohnung für seine starken Trainingsleistungen.

Allerdings gefiel Florian Kohfeldt nicht so sehr, dass Dinkci kaum ins Bremer Offensivspiel eingebunden war, weswegen er den Angreifer zur Pause aus dem Spiel nahm. Die Chance gegen einen schwierigen Gegner blieb ungenutzt, weitere Startelf-Einsätze sind erst einmal unwahrscheinlich. Für Dinkci wäre es aber auch schon ein Erfolg, noch ein paarmal als Einwechselspieler Bundesliga-Luft zu schnuppern.

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