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Thomas Doll kehrt nach zehn Jahren wieder auf die Bundesliga-Trainerbank zurück und übernimmt Hannover 96. Das ist eine lange Zeit, die der Ex-BVB und HSV-Coach genutzt hat, um für sich vor allem im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Wie könnte sich das nun auf den Kader der Niedersachsen auswirken. Wer könnte und Doll rein- oder rausrutschen? Comunioblog macht den Check.
Thomas Doll, der an der Leine einen Vertrag bis 2020 unterschrieb, wird voraussichtlich auf ein 4-2-3-1-System setzen, zumindest hat er diese Formation in der Vergangenheit und zuletzt bei Ferencvaros spielen lassen. Andre Breitenreiter hatte die 96er zuletzt meist mit Dreierkette agieren lassen. Man darf also gespannt sein, was Doll so alles personell umstellen wird.
Torhüter
Zwischen den Pfosten wird der neue Coach vermutlich wenig ändern, zumal man mit Michael Esser auch einen Keeper von gehobnerem Format hat.
Zwar hatte er bereits auch die eine oder andere Schwächephase in der Hinrunde. Zuletzt zeigte er sich – vor allem gegen Werder – in ausgezeichneter Verfassung.
Abwehr
Doll gilt als einer, der in Sachen Aufstellung auch gerne mal was wagt. Also ist jetzt nicht zwingend davon auszugehen, dass er im Abstiegskampf nur auf erfahrene Hasen setzt. Kevin Akpoguma und Kevin Wimmer dürften sich einen Zweikampf und den Platz neben Waldemar Anton streiten.
Der junge Captain sollte auch unter Doll unumstritten sein. Für Josip Eliz und Felipe bleibt vermutlich nur ein Platz auf der Bank oder der Tribüne. Bei den Außenverteidigern wird es vermutlich von der Tagesform abhängig sein, wen Doll einsetzt.
































