Langerak oder Tyton: Wer wird Stuttgarts Nummer eins?

Großes Stühle Rücken in der Bundesliga: Einige Vereine haben neue Keeper verpflichtet, andere wollen noch tätig werden auf dieser Position. Wer wird das Rennen machen um den begehrten Platz zwischen den Pfosten? Wir wagen eine Prognose. Im zweiten Teil sind die Klubs aus Stuttgart, Dortmund und Frankfurt dran.

Eintracht Frankfurt

Gestern ging der Wechsel endlich über die Bühne: Frankfurts bisheriger Stammkeeper Kevin Trapp wird ab sofort für das Pariser Starensemble die Bälle aus dem Winkel kratzen. Sein Abgang wird der Eintracht mit rund neun Millionen Euro Ablöse versüßt. Geld, das teilweise in einen neuen Torhüter investiert werden soll. Zu den bisherigen Kandidaten gehören Bayerns Tom Starke und Hoffenheims Jens Grahl.

Beides Keeper, die zuletzt nicht gerade viel Spielpraxis sammeln konnten. Ein mögliches Szenario ist daher auch die Inthronisierung Heinz Lindners als neue Nummer Eins. Der österreichische Nationalkeeper wechselte schon vor Trapps Abgang ablösefrei von Austria Wien zur Eintracht. Sollte Lindner in der restlichen Vorbereitung weiter überzeugen, könnte er der neue starke Mann zwischen den Pfosten werden.

Comunioblog-Prognose: Es bleibt spannend in Frankfurt. Dass ein weiterer Keeper kommt, gilt als gesichert. Sollte es das tatsächlich das Kaliber eines Tom Starkes oder Jens Grahls werden, dürften Lindners Chancen auf den Stammplatz zwischen den Pfosten steigen. Nur wenn ein routinierter, bundesligaerprobter Mann wie Dortmunds Roman Weidenfeller den Weg nach Frankfurt findet, müsste sich der Österreicher wohl mit einem Platz auf der Bank zufrieden geben.

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Einige Vereine haben neue Keeper geholt. Wer wird nun die Nummer Eins? Wir machen den Check und wagen eine Prognose. Im ersten Teil dabei: Ingolstadt, Darmstadt und Bremen.

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VfB Stuttgart                                                   

Dass die Torwart-Position ins Zentrum der Stuttgarter Transferaktivitäten rücken würde, war so nicht vorhersehbar. Doch nach Sven Ulreichs überraschenden Wechsel zum Branchenprimus nach München war der VfB zum Handeln gezwungen. Mit Mitchel Langerak (Borussia Dortmund) und Przemyslaw Tyton (PSV Eindhoven) wurden schnell zwei neue Keeper präsentiert.

Die beiden sollten sich in der Vorbereitung eigentlich einen heißen Kampf um die Nummer Eins liefern, doch nach Langeraks am vergangenen Wochenende erlittenen Muskelbündelriss wird daraus wohl nichts. Der Australier, der als Favorit ins Rennen gegangen war, wird bis zu sechs Wochen pausieren müssen und den Saisonstart aller Voraussicht nach verpassen. Hat Tyton damit einen Freifahrtschein? 

Comunioblog-Prognose: Sollte bei Langerak in den kommenden Wochen keine Wunderheilung eintreten, wird Tyton am ersten Spieltag im VfB-Kasten stehen. Einziger Konkurrent des Polen ist derzeit der junge Odisseas Vlachodimus, dem intern aber noch nicht der Sprung in die Bundesliga zugetraut wird. Wenn Tyton in seinen ersten Spielen ohne größere Patzer auskommt, dürfte er wohl auch nach Langeraks Rückkehr im Tor bleiben. Klar ist: Aufgrund der glänzenden Perspektive wird Tytons Marktwert bei Comunio weiter steigen.

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Borussia Dortmund

Eigentlich rechneten nicht Wenige mit einem vorzeitigen Abgang Roman Weidenfellers, nachdem der BVB Mitte Juni Roman Bürki aus Freiburg verpflichtet hatte. Doch es kam anders: Statt Weidenfeller machte Mitchel Langerak die Biege. Somit liefert sich der 34-Jährige nun einen Zweikampf mit Bürki um den Platz im Dortmunder Tor.

Dass dem Schweizer Bürki dabei die besseren Chancen eingeräumt werden, ist nicht verwunderlich. Immerhin beinhaltet sein Bewerbungsschreiben eine herausragende erste Bundesligasaison mit dem SC Freiburg. Mit 138 Punkten war er bester Torhüter bei Comunio. Weidenfeller dagegen hat kein leichtes Jahr hinter sich. Er leistete sich einige Patzer und verlor zwischenzeitlich sogar seinen Platz an Langerak. 

Comunioblog-Prognose: Es wäre sehr verwunderlich, wenn Roman Bürki am ersten Spieltag nicht im Dortmunder Kasten stehen würde. Der 24-Jährige hat die langfristig deutlich bessere Perspektive, zudem kann seine Verpflichtung nicht gerade als Vertrauensbeweis für Weidenfeller interpretiert werden. Um dem verdienten Dortmunder einen würdigen Abschied in einem Jahr zu bereiten, wird intern auch ein Jobsharing diskutiert. Demnach könnte Weidenfeller in den internationalen Spielen zum Einsatz kommen. Trotzdem: Comunio-Manager sollten bei Bürki zuschlagen!

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