Amine Harit vom FC Nantes steht im Schalker Fokus

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Die Transfergerüchte des Tages! Gnabry wechselt zum FC Bayern, Schalke will einen französischen Youngster verpflichten. Zwei Gerüchte führen uns nach Italien, zum Abschluss gibt es ein Update zu Alexis Sanchez.

Serge Gnabry (Mittelfeld, FC Bayern München)

Wenige Tage nach dem Ziehen seiner Ausstiegsklausel beim SV Werder Bremen hat Serge Gnabry einen Dreijahresvertrag beim FC Bayern München unterschrieben. Jüngst führten Gerüchte zu 1899 Hoffenheim, der Rekordmeister war letztlich jedoch Gnabrys bevorzugtes Ziel.

„Wir freuen uns, dass in Serge Gnabry ein weiterer junger, deutscher Nationalspieler zum FC Bayern kommt“, sagt Karl-Heinz Rummenigge zu dem Transfer: „Serge hat in Bremen eine sehr gute Entwicklung genommen.“ Diese soll sich nun in München ebenso gut fortsetzen. Mit Arjen Robben, Franck Ribery, Kingsley Coman und Douglas Costa hat Gnabry für die Positionen auf den Flügeln jedoch ordentlich Konkurrenz.

Die Bayern indes setzen wieder auf das Motto, für das keiner mehr steht als Uli Hoeneß: Die besten deutschen Spieler sollen beim FC Bayern spielen. Nach Niklas Süle und Sebastian Rudy ist Gnabry der dritte deutsche Nationalspieler, der in diesem Sommer den Weg nach München findet.

Die Comunio-Elf der Saison 2016/17

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Timo Werner (RB Leipzig): 207 Punkte | Kein Aubameyang! Kein Modeste! Timo Werner komplettiert die Elf des Jahres mit ebenfalls mehr als 200 Comunio-Punkten, fast doppelt so vielen wie in drei Jahren Stuttgart. Der Leipziger Sommerneuzugang schoss seine Mannschaft mit 21 Toren in die Königsklasse. (Bildquelle: Imago)

Amine Harit (Mittelfeld, FC Nantes)

Zwar hat Amine Harit erst im Januar seinen Vertrag beim FC Nantes bis 2020 verlängert, doch ein Abgang im Sommer ist nicht ganz unwahrscheinlich. Klubpräsident Waldemar Kita bestätigte im französischen Fernsehen, dass der FC Schalke 04 starkes Interesse am 19-Jährigen zeigt und erste Gespräche bereits stattgefunden haben. Allerdings sind auch englische Vereine an Harit dran.

Der Spielmacher absolvierte in der letzten Saison 30 Ligaspiele für Nantes, die meisten davon von Beginn an. Als Ablösesumme steht ein Betrag zwischen 12 und 15 Millionen Euro im Raum. Möglicherweise greift Schalke hier einem Abgang von Max Meyer vor, der in Hoffenheim gehandelt wird.

Joel Pohjanpalo (Sturm, Bayer 04 Leverkusen)

Von Joel Pohjanpalo war in der vergangenen Saison nur kurzzeitig viel zu hören, als er im September innerhalb von 18 Minuten drei Tore erzielte. In der Folge war der Angreifer nie nahe an einem Stammplatz, sowohl unter Roger Schmidt als auch unter Tayfun Korkut. Unter Heiko Herrlich wird ihm offenbar auch nicht mehr zugetraut.

Italienische Medien bringen den AS Rom als möglichen Abnehmer ins Spiel. Der italienische Zweite sucht nach einem Backup für Edin Dzeko. Pohjanpalos Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2019, eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich wäre fällig.

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Lucas Castro (Mittelfeld, Chievo Verona):

Erneut führen uns Gerüchte nach Italien. Bei Chievo Verona spielt Lucas Castro, ein zentraler Mittelfeldspieler. In einem Jahr läuft der Vertrag des 28-Jährigen jedoch aus, Ablöse gibt’s nur noch diesen Sommer oder im Winter.

Werder Bremen soll an einer Verpflichtung des Argentiniers, der es in der vergangenen Saison auf elf Scorerpunkte brachte, interessiert sein. Das berichten italienische Medien. Lucas Castro könnte mit Jerome Gondorf, der bereits aus Darmstadt gekommen ist, um den Platz im Mittelfeld kämpfen, der durch den Abgang von Florian Grillitsch frei geworden ist. Castro ist zudem auf den Außenbahnen einsetzbar.

Alexis Sanchez (Sturm, FC Arsenal):

Abschließend ein kleines Zwischenupdate zur Alexis-Sanchez-Saga, die die Gerüchte um den Chilenen sortiert. Der FC Bayern ist einer von vielen Vereinen, die Sanchez gerne an Land ziehen würden. Allerdings hat selbst Arsenal noch Chancen auf eine Vertragsverlängerung über den Sommer 2018 hinaus.

Die Situation stellt sich wiefolgt dar: Sanchez würde gerne in England bleiben. Sollte er wechseln, wäre Chelsea sein favorisiertes Ziel. Arsenal jedoch will, wenn er geht, nur einen Transfer ins Ausland zulassen. Für die Bayern wäre Sanchez‘ Gehaltsforderung außerhalb des Gefüges, aber zu stemmen. Auch aus Paris und Turin wurde bereits Interesse laut. Sanchez bleibt eine der spannendsten Personalien dieses Sommers.

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