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Welche Transfers macht der HSV noch? Gibt es eine Chance auf Vuskovic und Vieira? Welche Positionen müssen noch verstärkt werden? Und wer ist außer Glatzel noch ein Wechselkandidat? Der aktuelle Stand.
Transfers beim HSV: Die Situation bei Vuskovic & Vieira
Nach überaus erfolgreichen Leihen würden Luka Vuskovic und Fabio Vieira gerne beim Hamburger SV bleiben. Das lässt sich im Fall Vuskovic aber aller Voraussicht nach nicht realisieren. Der Innenverteidiger sprach zuletzt selbst davon, dass eine weitere Leihe in die Hansestadt „unmöglich“ sei. Tottenham Hotspur hat andere Pläne mit ihm: Behalten oder teuer an einen Top-Klub verkaufen.
Bei Fabio Vieira besteht eine Resthoffnung, doch die Personalie könnte sich ziehen. Der HSV wird nicht von der Ausstiegsklausel Gebrauch machen, rund 20 Millionen Euro sind zu viel. Arsenal wäre laut dem Hamburger Abendblatt für 10 bis 15 Millionen gesprächsbereit, Hamburg könne allerdings nur eine siebenstellige Summe bezahlen. Es hängt nun wohl davon ab, ob andere Interessenten auf den Plan treten oder Vieira im Laufe des Sommers günstiger wird.
Glatzel auf dem Sprung – wer könnte noch gehen?
Robert Glatzel steht vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Der Absteiger würde sich gerne mit dem Routinier verstärken, eine Einigung zwischen Klub und Spieler soll es bereits geben. Nun geht es darum, in puncto Ablösesumme zusammenzufinden, die zwischen 1 und 1,5 Millionen Euro liegen könnte.
Ransford Königsdörffer ist bereits ablösefrei nach Mainz weitergezogen, auch bei William Mikelbrencis stehen die Zeichen auf Abschied. Der Vertrag des Außenverteidigers läuft aus, seine Tendenz geht offenbar gegen eine Verlängerung. Laut dem Hamburger Abendblatt ist auch die Zukunft von Miro Muheim ungewiss, dessen Vertrag 2027 ausläuft. Der HSV wäre demnach zu einem Verkauf bereit, sollte Muheim nicht frühzeitig verlängern.
Indes wird mit den Leih-Rückkehrern nicht geplant. Immanuel Pherai könnte bei der SV Elversberg bleiben, eine Entscheidung ist von Seiten des Aufsteigers noch nicht getroffen. Emir Sahiti kann sich ebenfalls einen neuen Klub suchen. Philip Otele, Damion Downs und Giorgi Gocholeishvili werden nicht fest verpflichtet.
Grönbaek & Amoako fix – größte Baustelle Sturm
Der einzige Leihspieler, den der HSV bereits fest an Land gezogen hat, ist Albert Grönbaek. Dabei konnte die Ablösesumme noch knapp unter die festgeschriebenen fünf Millionen Euro gedrückt werden. Für 1,8 Millionen Euro kommt Kofi Amoako von Dynamo Dresden, ein neuer Herausforderer für das zentrale Mittelfeld. Im November stößt zudem Mario Vuskovic nach vierjähriger Sperre wieder zur Mannschaft.
Die größte Baustelle ist indes die Mittelstürmer-Position. Nach Königsdörffer wird wohl auch Glatzel gehen, ein bis zwei Neuzugänge sind daher zwingend erforderlich. Dabei kursieren bislang vor allem Namen aus dem Ausland wie Keasse Bah, Elmin Rastoder und Tomas Bobcek. Konkret ist noch nichts.
Ein Kandidat für die linke Seite soll Hennes Behrens sein, der für den 1. FC Heidenheim eine starke Rückrunde spielte und bei seinem Stammklub TSG Hoffenheim keine gute Perspektive hat. Laut Sky Sport beobachten ihn mehrere Bundesliga-Klubs, darunter der HSV, insbesondere aufgrund der Unsicherheit bezüglich Miro Muheim. Behrens soll jedoch mehr als fünf Millionen Euro kosten.
Zudem sollen ein Innenverteidiger und ein Spielmacher noch kommen, um Vuskovic und womöglich auch Vieira zu ersetzen. Für die Zehn wird unter anderem Martin Adeline gehandelt. Im Defensivzentrum stehen mit Capaldo, Omari, Elfadli und Torunarigha jedoch durchaus noch gute Optionen zur Verfügung.












