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Nach Mio Backhaus stehen auch Jens Stage, Karim Coulibaly und Romano Schmid auf der Kippe. Wer verlässt Werder Bremen? Welche Transfers tätigt der Bundesliga-Fünfzehnte noch? Ein Blick auf den aktuellen Stand.
Transfers bei Werder Bremen: Torwart-Frage fast gelöst
Dickes Transferplus im Tor! Der SV Werder Bremen hat Mio Backhaus für mindestens zwölf Millionen Euro an den SC Freiburg verkauft und im Gegenzug die Kaufoption für Karl Hein gezogen. Der Leihkeeper steigt damit zur Nummer eins auf – und kostet drei Millionen. Ganz gelöst ist die Torwart-Frage damit noch nicht:
Eine Nummer zwei soll noch kommen. Gespräche mit Düsseldorfs Florian Kastenmeier sollen laut der DeichStube zeitnah wieder aufgenommen werden. Der Vertrag des 28-Jährigen beim Zweitliga-Absteiger läuft aus. Laut RTL ist auch Nacho Miras vom KV Mechelen aus Belgien eine Option.
Bereits fix ist zudem die Verpflichtung von Kenny Quetant vom Le Havre AC. Der 19-Jährige ist im Sturm zu Hause und kommt ablösefrei. Auch Chuki von Real Valladolid soll nach 15 Torbeteiligungen in der zweiten spanischen Liga zum Nulltarif kommen. Der Transfer des Spielmachers steht mehreren Medienberichten nach vor der Verkündung.
Stage, Schmid, Coulibaly – wer wird zu Geld gemacht?
Mio Backhaus war wohl nur der erste von mehreren Leistungsträgern, die den SV Werder Bremen in diesem Sommer verlassen werden. Die Grün-Weißen brauchen Geld – und haben Spieler, die Begehrlichkeiten wecken. Karim Coulibaly ist bei Top-Klubs im In- und Ausland begehrt und könnte gut und gerne 40 Millionen Euro einbringen. Laut der Bild wäre es durchaus denkbar, dass Coulibaly dennoch per Rückleihe noch ein Jahr in Bremen spielt.
Der wohl beste Werder-Spieler der Vorsaison will weg. Jens Stage soll heiß auf einen Wechsel zur TSG Hoffenheim sein, bislang ist das Angebot aus dem Kraichgau jedoch zu niedrig. Stage hat immerhin noch zwei Jahre Vertrag, Romano Schmid dagegen nur noch eines. Um den Spielmacher gibt es allerdings noch keine konkreten Transfergerüchte, ein Abgang wird dennoch erwartet.
Der Vertrag von Leonardo Bittencourt wird nicht verlängert, bei Mitchell Weiser gibt es noch Hoffnung. Der Rechtsverteidiger, der die ganze Saison verletzungsbedingt verpasste, zögert aber noch mit der Unterschrift – laut dem kicker stocken die Verhandlungen. Auch die Zukunft von Julian Malatini ist offen.
Wer kommt noch zum SV Werder Bremen?
Bei den Leihspielern ist noch unklar, wer bleibt. Cameron Puertas wäre eine wichtige Verpflichtung, die Kaufoption in Höhe von rund zehn Millionen Euro jedoch zu hoch. Hier muss verhandelt werden – ebenso wie bei Yukinari Sugawara und Jovan Milosevic. Der Ausgang ist bei allen offen. Victor Boniface, Maximilian Wöber und Isaac Schmidt werden indes nach Ende der Leihen nicht bleiben.
Für das zentrale Mittelfeld – möglicherweise als Stage-Nachfolger – soll Mika Baur vom SC Paderborn ein Kandidat sein. Laut der DeichStube beschäftigt sich Werder auch mit Enzo Leopold von Hannover 96, der ablösefrei wäre. Der Kölner Stadt-Anzeiger bringt zudem Salih Özcan ins Spiel, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund ebenfalls ausläuft.
Mehreren Medienberichten zufolge ist Julius Berthel Askou aus Odense ein heißer Kandidat für die Innenverteidigung. Der 19-Jährige könnte auf Karim Coulibaly folgen. Die Equipe bringt mit Sadibou Sane einen 21-Jährigen vom FC Metz ins Spiel.
Auch in der Offensive soll sich nach Chuki und Quetant noch etwas tun. Filip Bilbija vom SC Paderborn ist laut der Sport Bild ein Thema, der 15-malige Zweitliga-Torschütze ist auf dem Flügel zu Hause. Vage Transfergerüchte um eine mögliche Rückholaktion von Eren Dinkci oder Niclas Füllkrug haben sich bislang nicht konkretisiert. Die Leih-Rückkehrer Leon Opitz, Skelly Alvero und Dawid Kownacki sind wohl eher nicht eingeplant.













