Manche Bundesliga-Transfers wie Gravenberch und Mazraoui schlagen noch nicht ein

Foto: © imago images / Sven Simon
Von einigen Transfers der Bundesliga erhofften sich Comunio-Manager auf Anhieb Einsätze und Punkte. Top-Neuzugänge wie Mazraoui, Gravenberch oder Schlager sind bislang aber noch nicht die gewünschten Verstärkungen.

Bundesliga-Transfers: Mazraoui steht hinten an

Auf Benjamin Pavard wurden beim FC Bayern München schon Abgesänge angestimmt, nun steht der Rechtsverteidiger unter den Top zehn Spielern des Comunio-Starts. 24 Punkte hat der Franzose schon gesammelt, und damit 20 mehr als sein Verfolger.

Noussair Mazraoui, ablösefrei von Ajax Amsterdam gekommen, durfte bislang zweimal als Joker ran, als die jeweiligen Spiele gegen Eintracht Frankfurt und den VfL Bochum bereits zugunsten des FC Bayern entschieden waren. Für mehr reicht es noch nicht.

Der kicker schreibt, dass der vielleicht beste ablösefreie Transfer des Bundesliga-Sommers vereinsintern nicht als sattelfest betrachtet wird, was seine Defensivarbeit betrifft. Zudem müsse er auch mental eine Schippe drauflegen, engagierter und durchsetzungsstärker werden. Das passiert selten von heute auf morgen.

 

Auch Gravenberch beim FC Bayern zweite Wahl

Spätestens nach dem 1. Spieltag war es für Comunio-Manager an der Zeit, Ryan Gravenberch zu verkaufen. Damals kostete der Bayern-Transfer noch rund 18 Millionen Euro, zwei Wochen später hat er davon mehr als die Hälfte eingebüßt. Der Grund liegt auf der Hand: Gravenberch ist beim deutschen Rekordmeister in der Verfolgerrolle.

Marcel Sabitzer hat eine starke Vorbereitung gespielt und auf der Doppelsechs neben Joshua Kimmich aktuell die Nase vorn. Im Frühherbst soll zudem mit Leon Goretzka ein noch größerer Konkurrent dazukommen. Somit muss Gravenberch sich steigern und in die Abläufe beim FCB hineinfinden, um eine Stammplatz-Option zu werden.

Julian Nagelsmann gibt sich indes geduldig. „Ryan oder Nouz brauchen Zeit. Das ist ganz normal und ich gebe ihnen die nötige Zeit. Die erste Verantwortung liegt bei mir, um ihnen die Zeit zu geben, dass sie bei 100 Prozent sind. Wenn sie da noch nicht sind, habe ich die Pflicht, sie dahin zu bringen. Dann werde ich sie auch einsetzen“, so der Trainer des FC Bayern.


Transfers innerhalb der Bundesliga: Schlager hofft auf Laimer

Bislang war dieser Transfer für alle Seiten kein gutes Geschäft. Xaver Schlager, beim VfL Wolfsburg noch Stammspieler, hat sich mit seinem Wechsel zu RB Leipzig womöglich verzettelt. Er sollte der Nachfolger von Konrad Laimer werden, der nun aber wohl doch nicht wechseln wird. So blieb der Neuzugang bislang noch gänzlich ohne Einsatz.

Schlager steht nicht nur hinter Laimer, sondern auch hinter Kevin Kampl und Amadou Haidara. Zu Saisonbeginn spielte sogar Außenverteidiger Benjamin Henrichs im zentralen Mittelfeld, während der Neue auf der Bank blieb. Stand nach dem 3. Spieltag müsste schon einiges passieren, damit Schlager seinen Weg ins Leipziger Stammteam findet – die Rotation soll mit dem CL-Start Abhilfe leisten.

Kaufempfehlungen 1-2 Mio.: Vargas, ein Joker-Held und zwei Stammplatz-Jäger
Ruben Vargas vom FC Augsburg im Zweikampf mit Anton Stach

Für weniger als zwei Millionen gibt es bei Comunio den einen oder anderen Spieler mit Potenzial. Ruben Vargas dürfte beim FC Augsburg bald wieder gesetzt sein, weitere Joker machen Jagd auf Stammplätze.

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Kyereh im Konkurrenzkampf noch Verfolger

Im Frühsommer war Daniel-Kofi Kyereh ein fester Bestandteil unserer Transfergerüchte, die halbe Bundesliga wollte den Spielmacher verpflichten. Am Ende erhielt der SC Freiburg den Zuschlag, und auf den ersten Blick war es ein Perfect Fit.

Allerdings ist Kyereh in einem Konkurrenzkampf gelandet, der gar nicht so leicht zu meistern ist. Ritsu Doan, Roland Sallai und Vincenzo Grifo bilden aktuell die Dreierreihe hinter dem Mittelstürmer Michael Gregoritsch. Zudem ist Woo-yeong Jeong ein Kandidat für das Zentrum – und mit Kevin Schade wird im Herbst ein weiterer Konkurrent dazukommen.

So wurde Kyereh bislang nur eingewechselt, das aber regelmäßig. Auch beim SC Freiburg wird es Rotation geben, die Europa League zwingt Trainer Christian Streich dazu. Jeder wird gebraucht, und Kyereh hat mit 22 Torbeteiligungen in der letzten Zweitliga-Saison seine Qualität unter Beweis gestellt.

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