Reinier und Lucien Favre

Foto: © imago images / Sven Simon
Prominente Neuzugänge sind bei Comunio zunächst besonders teuer. Umso mehr schmerzt es, wenn sie den Sprung in Stammteam nicht schaffen. Von Reinier bis Demirovic: Diese Neuzugänge waren bei Comunio teure Fehleinkäufe!

Reinier (Borussia Dortmund, 3.920.000, Mittelfeld):

Die Comunio-Manager verbanden mit dem Reinier-Transfer im Sommer noch viele Hoffnungen und pushten den Marktwert des Youngsters auf mehr als 20 Millionen. Der 18-Jährige wurde für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen und ist ein Spieler für das zentrale offensive Mittelfeld oder die Flügel.

Auf seiner Lieblingsposition stehen allerdings auch Marco Reus und Julian Brandt zur Verfügung. Das macht es dem Brasilianer enorm schwierig, auf Einsätze zu kommen, selbst mit der Rotation, die infolge von Champions-League-Spielen ansteht. Reinier wurde bislang dreimal eingewechselt und sammelte dabei vier Comunio-Punkte. Von seinem Marktwert ist nur noch ein Bruchteil übrig.


Hee-Chan Hwang (RB Leipzig, 2.430.000, Sturm):

Als Hee-Chan Hwang zu RB Leipzig kam, war er so etwas wie der Werner-Ersatz. Gemeinsam mit Erling Haaland hatte der Südkoreaner zuvor mit RB Leipzig die Champions League aufgemischt. Doch spätestens nach dem Sörloth-Transfer rutschte Hwang ins zweite Glied.

Bislang blieb der Angreifer noch ohne Startelf-Einsatz in der Bundesliga, wurde viermal eingewechselt – ohne Torbeteiligung. 100 Einsatzminuten sind weit weniger als das, was sich der 24-Jährige vorgestellt hat. Er ist kein junges Talent, das sich noch entwickeln muss, sondern ein Spieler, der jetzt durchstarten will. Aktuell kommt er aber nicht an seiner Konkurrenz vorbei.

Tanguy Nianzou (FC Bayern München, 2.340.000, Abwehr):

Schon ohne seine Verletzung war Tanguy Nianzou kein Spieler, der sich kurzfristig bei Comunio lohnen konnte. In einer Innenverteidigung mit Niklas Süle, David Alaba, Jerome Boateng und Lucas Hernandez war kein Platz mehr für den 18-Jährigen, der als Talent für die Zukunft verpflichtet wurde. Dennoch kostete Nianzou bei Comunio zwischenzeitlich mehr als 13 Millionen.

Wegen einer im September erlittenen Oberschenkelverletzung meldete der FCB Nianzou nicht für den Champions-League-Kader, aktuell trainiert der Abwehrmann wieder individuell. Zwei Entwicklungen könnten ihm schon in der Rückrunde zugute kommen: Lucas Hernandez spielt zumeist links hinten und David Alaba wird seinen Vertrag nicht verlängern. Geht der Österreicher im Winter, kann Nianzou doch schneller als gedacht wichtig werden.

Marc Roca (FC Bayern München, 7.110.000, Mittelfeld):

Während Douglas Costa, Bouna Sarr und Eric-Maxim Choupo-Moting schon in der Bundesliga zur Startelf gehörten, durfte Marc Roca bislang praktisch nur im DFB-Pokal gegen Düren ran. Von 450 möglichen Einsatzminuten in der Bundesliga und der Champions League absolvierte der Spanier genau eine. Und das, obwohl Tolisso zweimal gesperrt war und Goretzka zuletzt geschont wurde.

Es scheint also, als spiele Roca in den Planungen von Trainer Hansi Flick noch keine echte Rolle. Er muss im Training Gas geben, um seine Situation zu verbessern. Bei Comunio dürfte sein Marktwert in der Zwischenzeit weiter nach unten purzeln.

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Ermedin Demirovic (SC Freiburg, 1.090.000, Sturm):

Als Nachfolger des Nationalspielers Luca Waldschmidt wurde Ermedin Demirovic Anfang August für 3,7 Millionen Euro verpflichtet – nicht wenig Geld für einen Verein wie den SC Freiburg, vor allem in Corona-Zeiten. Allerdings konnte Demirovic sportlich bislang noch überhaupt keine Akzente setzen.

Seine bislang auffälligste Aktion war, mit einem 600-PS-Auto zum Training zu fahren, was in den sozialen Medien für etwas Aufmerksamkeit sorgte. Auf dem Feld kommt Demirovic bislang auf 19 Pflichtspiel-Minuten. Petersen, Höler und Jeong sind deutlich näher am Stammteam.

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