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Beim BVB machen sich Sorgenfalten breit, doch es gibt auch positive News aus Dortmund. Bei RB Leipzig stehen zwei Stars vor dem Comeback, ein Mainzer und ein Bremer fallen länger aus. Ein Bayern-Offensivspieler ist hingegen wieder im Mannschaftstraining. Das Verletzten-Update!
Borussia Dortmund: Konstantelias lange raus, Updates zu Schlotterbeck, Bensebaini, Can und Chukwuemeka
Es ist die wahrscheinlich bitterste Meldung des 1. Spieltags in dieser Saison: Giannis Konstantelias spielte ein starkes Bundesliga-Debüt, musste dann aber vorzeitig vom Platz. Die Diagnose: Kreuzbandriss. Damit dürfte der vielversprechende Neuzugang mindestens bis zum Frühjahr 2027 ausfallen. Der BVB reagiert auf die lange Ausfallzeit offenbar mit der Leihe vom 19-jährigen Ethan Nwaneri vom FC Arsenal.
Doch es gibt auch gute BVB-News: Nico Schlotterbeck, Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka befinden sich auf dem Weg zu ihren Comebacks. Schlotterbeck verletzte sich am 20. Juni bei der WM am linken Sprunggelenk und fehlt Borussia Dortmund seitdem. Inzwischen sind mehr als zwei Monate vergangen, die Ausfallzeit wurde damals auf etwa 3 Monate geschätzt. Die BVB-Verantwortlichen vermeiden es, einen konkreten Termin für die Rückkehr festzulegen. Realistisch dürfte eine Kader-Rückkehr nach der Länderspielpause im Oktober sein – vorausgesetzt, es gibt keine Rückschläge.
Schneller wieder mit dabei sein dürfte Ramy Bensebaini. Der 31-jährige zog sich im Supercup eine Rippenprellung zu, gegen den HSV fehlte er im Dortmunder Aufgebot. Für das Spiel gegen die Hanseaten reichte es offenbar nur knapp nicht, sodass zeitnah wieder mit dem Abwehrspieler zu rechnen ist. Ähnliches gilt für Teamkollege Chukwuemeka, der zuletzt mit muskulären Problemen fehlte. Chukwuemeka könnte zunächst auch als Konstantelias-Ersatz in die Startelf rücken und Nwaneri so Zeit zur Gewöhnung an das neue Umfeld generieren.
Seit inzwischen über einem halben Jahr fehlt Kapitän Emre Can dem BVB. Am 28. Februar riss sich Can gegen den FC Bayern München das Kreuzband. Seitdem fehlt der 32-jährige seiner Mannschaft. Der Führungsspieler arbeitet hart an seiner Rückkehr, die „im Laufe der Hinrunde“ erfolgen dürfte. Ein konkreter Termin ist hingegen noch nicht absehbar.
1. FSV Mainz 05: Dominik Kohr fehlt „längere Zeit“
05-Defensivallrounder Dominik Kohr hat sich beim torlosen Bundesliga-Auftakt gegen den SC Paderborn am Sprunggelenk verletzt. Die Mainzer bestätigten die Verletzung am Montag offiziell, eine genaue Ausfallzeit wurde nicht bekanntgegeben.
RB Leipzig: Baumgartner fehlt noch, Ouedraogo vor Rückkehr
Bei Christoph Baumgartner gab es in den vergangenen Wochen nicht viel neues. Der Österreicher zog sich vor der WM einen Sehnenriss am Oberschenkel zu. Der 27-jährige befinde sich seit einiger Zeit wieder im Lauftraining, ein Comeback vor der Länderspielpause nach dem 4. Spieltag ist jedoch unrealistisch.
Bessere Nachrichten gibt es von RB-Youngster Assan Ouedraogo, der zeitnah sein Comeback geben dürfte. Der 20-jährige zog sich Anfang August eine Schulterverletzung zu. In dieser Woche soll Ouedraogo wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
VfB Stuttgart: Assignon bald zurück, kein neuer Stand bei Zagadou
Der VfB Stuttgart kann sich freuen: Lorenz Assignon hat seine Schulterverletzung so gut wie auskuriert und steht vor seinem nächsten Schritt auf dem Weg zum Comeback. VfB-Coach Sebastian Hoeneß bestätigte vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern München: „Lorenz ist kurz davor, komplett einzusteigen. Er ist bisher im Teiltraining.“ Offen bleibt, wann Assignon wieder komplett ins Mannschaftstraining einsteigen kann, lange dürfte das aber nicht mehr dauern.
Keinen neuen Stand gibt es hingegen von Dan-Axel Zagadou. Der 27-jährige hat leider regelmäßig mit Verletzungen zu kämpfen, im Testspiel gegen Everton vor rund drei Wochen verletzte sich der Verteidiger erneut. Die geschätzte Ausfallzeit damals: vier bis sechs Wochen. Läuft alles rund, könnte Zagadou bald wieder zur Verfügung stehen. Aufgrund seiner Verletzungshistorie werden die Schwaben beim Franzosen allerdings kein unnötiges Risiko eingehen.
FC Bayern München: Der Stand bei Musiala und Gnabry
Serge Gnabry fehlt dem deutschen Rekordmeister inzwischen seit über vier Monaten. Der Grund: ein Adduktorenabriss. Der Offensivspieler ist im Zuge der Vorbereitung auf das DFB-Pkalspiel gegen den VfL Osnabrück wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ein Comeback rückt damit immer näher. Je nach Entwicklung dürfte das aber noch ein paar Tage dauern, bis Gnabry in der Bundesliga wieder auf dem Platz steht. Kompany zum Zeitplan: „Ich schätze, in den nächsten zehn Tagen wird er irgendwann seine ersten Minuten machen und dann ist er wieder voll dabei“.
Jamal Musiala brach in der Sommervorbereitung in zwei Testspielen zusammen. Der Grund dafür soll die Umstellung seiner Medikation sein. Musiala leidet seit einiger Zeit an einer neurologischen Dysfunktion, welche zu Absencen führen kann. Am 1. Spieltag fehlte Musiala noch, am 2. Spieltag könnte er aber wieder FC Bayern-Kader gehören. Doch der Plan der Münchner sieht vor, ihren Superstar behutsam aufzubauen – es kann also durchaus sein, dass er sein Comeback erst am 3 oder 4. Spieltag geben wird.
SV Werder Bremen: Stage muss unters Messer
Jens Stage zog sich beim Abschlusstraining vor dem 1. Bundesliga-Spieltag eine Oberschenkelverletzung zu. Jetzt steht fest: Die Verletzung des grün-weißen Schlüsselspielers muss operiert werden. Bremens Profi-Chef Peter Niemeyer zur voraussichtlichen Ausfallzeit: „In diesem Jahr wird er nicht mehr für uns auf dem Platz stehen.“ Das ist bitter für den 29-jährigen Mittelfeldspieler.






























