Mario Gomez - läuft (noch) nicht bei ihm

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Stuttgarter Hoffnungsträger und ein Hoffenheimer Schießbudenmitarbeiter.

Mario Gómez (VfB Stuttgart, Sturm, 4.930.000)

Wer sich rund um den ersten Rückrundenspieltag die Dienste von Mario Gómez gesichert hat, hat inzwischen schon mächtig Geld verbrannt: Am Morgen des ersten Einsatzes für den VfB nach vielen Jahren durfte sich der Nationalstürmer über einen Comunio-Marktwert von 7.150.000 freuen. Heute, rund zwei Wochen später, sind gut zwei Millionen davon schon wieder Abschreibungsmasse – und mehr dürften die -6 Punkte schmerzen, die der als Hoffnungsträger geholte in dieser Zeit eingespielt hat. Man muss inzwischen den Eindruck haben, dass die Vorrunde in Wolfsburg nicht einfach nur unglücklich gelaufen ist. Comunio-Manager, die bei Gómez zugeschlagen haben, dürften sich inzwischen schon in dieser unangenehmen Situation befinden und sich ständig fragen: „Behalten oder verkaufen? Wenn ich ihn verkaufe, trifft er hundertprozentig nächste Woche!“ Dazu eine Statistik: Dieses Schicksal hat bisher nur Manager ereilt, die den 32-Jährigen damals nach einem herbstlichen 1:1 gegen den FC Schalke aus ihrem Team verbannt haben. Danach traf er nämlich prompt beim 3:3 gegen die Hertha. Zum ersten und bislang einzigen Mal in dieser Saison. Vertraue der Statistik. Mario Gómez wird höchstwahrscheinlich nicht genau dann treffen, wenn du ihn verkaufst.

Ermin Bičakčić (TSG Hoffenheim, Abwehr, 800.000)

Ein bisschen unglücklich ist die Rückrunde bisher für Ermin Bičakčić gelaufen. Der Verteidiger war in der Hinrunde lange wegen einer Kreuzbandverletzung außen vor, spielte sich aber in der Winterpause in die Dreierkette von TSG-Trainer Julian Nagelsmann. Und dann das: In den 2 1/2 Spielen mit Bičakčić holten die durchaus noch ambitionierten Hoffenheimer nur einen Punkt und kassierten satte sieben Gegentore. Heute musste Bičakčić gelb-vorbelastet zur Halbzeit raus. Dabei hat der Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas gar keine groben Böcke geschossen, sondern seine Sache sogar halbwegs ordentlich gemacht. Und doch ist der 28-Jährige in der löchrigen Kette mit Benjamin Hübner und Kevin Vogt das schwächste Glied – und könnte deshalb am kommenden Samstag in Berlin auf der Bank sitzen. 

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André Hahn (Hamburger SV, Sturm, 680.000)

Es ist ja nun wahrlich nicht so, als hätte die Rückrunde beim Hamburger SV bisher eine Vielzahl an Gewinnern hervor gebracht, aber einer ist auf alle Fälle der Verlierer unter den Taumelnden: André Hahn, unter Markus Gisdol lange und bis zuletzt Stammkraft im Sturm des HSV, scheint unter Neu-Trainer Bernd Hollerbach nicht Teil des Stammpersonals des Himmelfahrtskommandos zu sein. Die Degradierung des ehemaligen Mönchengladbachers – in der Saison 14/15 noch mit 158 Comunio-Punkten überaus erfolgreich – ist neben der Adhoc-Begnadigung von Wallace der zweite Fingerzeig, wie Hollerbach das Hamburger Himmelfahrtskommando auf sicheren Boden zurück führen möchte.

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 2.610.000)

Es wirkt ein bisschen so, als würde Borussia Mönchengladbach in dieser Saison an den Big Points verzweifeln. Und so schaffte man es auch am vergangenen Freitag in Frankfurt lange, eine europawürdige Vorstellung auf den Rasen zu bringen. Der erste Torschuss gelang erst Anfang der zweiten Halbzeit und auch in den verbleibenden 40 Minuten kam dann trotz guter Gelegenheiten nichts Zählbares mehr raus. Mitten drin im Konzert der Chancenvergeiger: Eigengewächs und Ex-Nationalspieler Patrick Herrmann, der sich nach einer mäßigen Vorrunde (nur ein Spiel über die volle Distanz) in der Winterpause wieder ins Blickfeld gespielt hat und dreimal in der Startelf stand. Mit der Note 5 und -4 Punkten hat der Mittelfeldspieler allerdings nach zwei mittelmäßigen Spielen diesmal keine Werbung für sich machen können.

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Autor: Till Erdenberger

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