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Millionen für kaum Punkte, Bankplatz statt Durchbruch: Diese vermeintlichen Top-Anlagen blicken auf einen schwachen Start in die Saison zurück. Einige sind immer noch Trademinen bei Comunio.
Hee-Chan Hwang (RB Leipzig, 4.010.000, Sturm):
Nach der Vorbereitung und dem Pokalspiel sah es noch so aus, als hätte Hee-Chan Hwang gute Chancen auf einen Stammplatz, zumal er gegen Nürnberg ein Tor erzielte und eines vorbereitete. Dennoch flog der Neuzugang am 1. Spieltag aus der Startelf.
Auf zwei Einwechslungen folgten 90 Minuten auf der Bank gegen Schalke. In der Zwischenzeit wurden mit Alexander Sörloth und Justin Kluivert zwei weitere Offensivspieler verpflichtet, die Hwang enorme Konkurrenz machen. Nicht nur der Saisonstart verlief für den Südkoreaner enttäuschend, auch die kommenden Wochen könnten ganz schwierig werden.
Reinier (Borussia Dortmund, 7.860.000, Mittelfeld):
Die Enttäuschung im Fall Reinier ist gänzlich auf Comunio bezogen. Um den Dortmunder Neuzugang entstand im Sommer ein Hype, der seinen Marktwert auf mehr als 20 Millionen hievte, was natürlich völlig überzogen und nicht marktgerecht war.
Auch Reinier kommt bislang nur auf zwei Kurzeinsätze und drei Comunio-Punkte, was ehrlicherweise auch zu erwarten war. Beim BVB ist man nicht ungeduldig, was die Entwicklung des 18-Jährigen betrifft. Bei Comunio sollte man aber keine Geduld haben, denn auch für knapp acht Millionen ist Reinier noch zu teuer.































