Patrik Schick und Sardar Azmoun von Bayer 04 Leverkusen

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Millionen für kaum Punkte oder Bankplatz statt Durchbruch: Diese vermeintlichen Top-Anlagen um Patrik Schick sind mit hohen Erwartungen in die neue Spielzeit gestartet, blicken aber auf einen schwachen Start in die Saison zurück. Teil zwei der teuren Enttäuschungen.

Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen, 14.870.000, Sturm):

Am 5. Spieltag war es endlich soweit: Im Spiel gegen den SC Freiburg gelang Patrik Schick sein erstes Saisontor 2022/23. Sieben Comunio-Punkte nahm der Angreifer am Wochenende mit, zuvor stand er nach vier Einsätzen bei nur einem Zähler.

Obwohl der Knoten jetzt geplatzt ist, war der Saisonstart für Patrik Schick eine Enttäuschung. Auf die Frage, wer auf Robert Lewandowski als Top-Torjäger der Bundesliga und Top-Punkter bei Comunio folgt, antworteten im Sommer viele mit dem Tschechen. Insgesamt wurde Bayer 04 Leverkusen der nächste Schritt zugetraut.

Bislang steckt die Werkself aber noch in der Krise, sowohl defensiv als auch offensiv ist noch eine Menge zu tun. Schick hat jetzt den ersten Schritt gemacht, muss aber nachlegen, damit es für seine Mannschaft bergauf geht. Wir bleiben davon überzeugt, dass der Torjäger noch liefern wird.

 

Sardar Azmoun (Bayer 04 Leverkusen, 3.680.000, Sturm):

In Abwesenheit von Florian Wirtz sollte Sardar Azmoun als hängende Spitze zum Leistungsträger werden. Das hat in den ersten drei Spielen nicht geklappt, sodass Trainer Gerardo Seoane am 4. Spieltag das System änderte. Auf Kosten eines Offensivspielers etabliert der Trainer nun eine Dreierkette.

So kam Azmoun in den letzten beiden Spielen nur von der Bank, bislang blieb er in all seinen fünf Einsätzen weitgehend ohne Effekt. Sechs Comunio-Punkte stehen auf seinem Konto, sein Marktwert ist in den letzten drei Wochen um rund drei Millionen gesunken. Azmoun hat viel Luft nach oben.


Timo Werner (RB Leipzig, 21.480.000, Sturm):

Knapp vier Wochen nach der spektakulären Rückkehr von Timo Werner zu RB Leipzig lässt sich festhalten: Es funktioniert noch nicht so wie früher. Mit einem frühen Tor am 2. Spieltag gegen den 1. FC Köln begann die Saison vielversprechend, seither wartet Werner auf ein zweites Bundesliga-Tor. Sein Hattrick im DFB-Pokal gegen Teutonia Ottensen fällt für Comunio-Manager natürlich nicht ins Gewicht.

Diese sehen die nackten Zahlen: Mehr als 20 Millionen für 1,5 Punkte pro Spiel! Sicherlich wird sich dieser Schnitt noch steigern, der Preis aber wird noch sinken. Der Unverzichtbare im Leipziger Sturm heißt Christopher Nkunku, Werner dagegen dürfte etwas öfter von Rotation betroffen sein. Zumindest, solange er seine Torquote nicht in Richtung alte Zeiten steigert.

Noussair Mazraoui (FC Bayern München, 3.270.000, Abwehr):

Im Laufe des Sommers war Noussair Mazraoui mehrmals Thema im ComunioMagazin. Der Neuzugang kostete mehr als fünf Wochen lang über zehn Millionen, inzwischen sind kaum mehr als drei Millionen übrig. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Mazraoui hat im Kampf um die Stammplätze bislang das Nachsehen.

Zwar hat der FC Bayern München mit der ablösefreien Verpflichtung des Marokkaners alles richtig gemacht, für Mazraoui steht aber ein schwieriger Herbst an. Benjamin Pavard hat auf der rechten Seite klar die Nase vorn und ist sehr gut in die Saison gestartet. Mazraoui dagegen saß zuletzt zweimal über volle 90 Minuten auf der Bank und muss auf Rotation hoffen.

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