Foto: © imago images / Jan Huebner
In unserem neuen Format präsentieren wir euch jede Woche einen Preis-Leistungs-König, eine Zukunftsinvestition, einen bezahlbaren Top-Star und eine Verkaufsempfehlung.

Der Preis-Leistungs-König: Georginio Rutter

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punkteausbeute einfach viel zu günstig.

Ok, wir haben jetzt alle mitbekommen, dass Georginio Rutter am 13. Spieltag ein ziemlich gutes Spiel gemacht hat (zwei Tore, eine Vorlage, 17 Punkte). Viele haben wohl immer noch Bedenken, dass der erst 19-jährige Franzose wieder ins zweite Glied rücken könnte, denn Andrej Kramaric und Dreierpacker Ihlas Bebou gelten gemeinhin als gesetzt. 

Doch Sebastian Hoeneß wird und muss sich was einfallen lassen, um alle drei in der Startelf einzubauen. Denn schon in der Vorwoche gegen Leipzig war Rutter der beste Hoffenheimer. Ein enorme Aktivität paart sich hier mit einem Potenzial für viele Scorer. Immer, wenn Rutter trifft, kommt er auf 13 Punkte und mehr. Und selbst, wenn er nur zum Edeljoker degradiert wird, und danach sieht es aktuell wirklich nicht aus, dürften die 4 Mio., für die er aktuell schon zu haben ist, sehr gut angelegt sein. 


Die Zukunftsinvestition: Maxim Leitsch

Dieser Spieler spielt aktuell keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Nach dem 1. Spieltag kam das Bochumer Eigengewächs wegen hartnäckigen Oberschenkelproblemen bis zum fünfminütigen Kurzeinsatz am Samstag gegen Freiburg nicht mehr zum Einsatz. Viele dürften das gar nicht bemerkt haben. Das Leitsch nahezu fit ist, dann aber doch fehlt, war sozusagen ein Running Gag der letzten Wochen. Nun ist diese Zeit vorbei und es gibt gleich eine Reihe von Gründen, warum man in Leitsch investieren sollte, der gerade mal eine Mio. kostet:

Erstens ist der 23-Jährige ein Riesentalent, was die Besetzung der deutschen Innenverteidigung betrifft. Zwischen U18 und U21 war er beim DFB Stammgast. Aber auch in der letzten Saison war er der Bochumer Abwehrchef. Die Innenverteidigung ist in dieser Saison durchaus eine Problemzone beim VfL, wo viel probiert wurde. Leitsch dürfte sich mittelfristig als konstante etablieren. In der letzten Comduo-Saison holte er immerhin 84 Punkte. 

Die Top-Elf des 13. Spieltags

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Tor: Manuel Riemann (VfL Bochum) - 10 Punkte | Foto: imago images / Sven Simon

 

Großer Name, kleiner Preis: Luca Waldschmidt

Ein Top-Star, der aber verhältnismäßig günstig ist.

So richtig angekommen ist Luca Waldschmidt nach seiner Rückkehr nach Deutschland in der Bundesliga noch nicht wirklich. Nach einem guten Start in die Saison mit immerhin drei Torbeteiligungen aus den ersten fünf Einsätzen, hatte er mit Oberschenkel-Problemen zu kämpfen. Florian Kohfeldt konnte erst am 12. Spieltag auf ihn zurückgreifen, setzte ihn am 13. Spieltag erstmals ein. 

Gegen Dortmund präsentierte sich Waldschmidt nach seiner Einwechslung aber als Unruhe-Herd, die beste Wolfsburger Phase gab es, als er – unter anderem mit zwei gefährlichen Torschüssen – seiner Mannschaft fast den Ausgleich beschert hätte. Sehr selten dürfte der Nationalspieler a.D. günstiger als die aktuellen 5,3 Mio. gewesen sein. Alleine sein Name hat bei regelmäßigen Einsätzen, und die werden jetzt kommen, Potenzial für acht bis zehn Mio. 

Der Comunio-Geheimtipp der Woche: Hocheffiziente Frankfurter Sturmhoffnung

An dieser Stelle präsentieren wir euch jede Woche einen Spieler, der noch unter dem Radar läuft und von dem in Kürze eine deutliche Marktwertsteigerung zu erwarten ist. Heute mit dem Frankfurter Stürmer Ragnar Ache.

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Die Verkaufsempfehlung: Florian Neuhaus

Dieser Spieler hat einen Marktwert erreicht, dem er nicht mehr gerecht wird.

Und wo wir gerade bei deutschen Nationalspielern sind: Mit Florian Neuhaus haben viele Manager derzeit ein Problem. Die Saison des Mittelfeldspielers gleicht einer Achterbahnfahrt, wie er es in seiner noch jungen Karriere noch nicht erlebt haben dürfte. Nach kurzem Aufwind mit der Rückgewinnung des Stammplatzes, zwei Toren und einem verbalen Intermezzo mit Adi Hütter, das medienwirksam beseitigt wurde, geht es jetzt leider wieder steil bergab.

Neuhaus wurde im Derby gegen Köln Opfer der Umstellung auf Viererkette. Das Hütter dann im Zentrum die körperlich stärkeren Zakaria und Kone bevorzugt, ist in Stein gemeißelt. Dann verschuldete er auch noch mit einem schlampigen Pass ein Gegentor. Der Sofascore bestrafte das knallhart mit sieben Minuspunkten. Aber auch so sind 29 Punkte nach 13 Spieltagen für einen Spieler, der 7,7 Mio. und mehr kostet, einfach viel zu wenig. 

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Autor: Karol Herrmann

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