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In der Winterpause gaben wir euch von jedem Club einen heißen Kandidaten für die Rückrunde an die Hand. Wir haben unsere Empfehlungen performt? Teil 1 von Bayern bis Gladbach.

FC Bayern München: Franck Ribery (108 Punkte, 10.630.000)

Unsere Prognose traf den Nagel einigermaßen auf den Kopf: Der Franzose würde zwar längst nicht in jedem Spiel zum Einsatz kommen, wenn, dann aber fett punkten. Genau so kann man es beschreiben. Ribery laborierte an einer Zerrung und wurde immer mal wieder geschont, so dass er letztlich nur auf sechs bewertete Rückrunden-Einsätze kam. Dabei holte er aber stolze 48 Punkte. Insgesamt merkt man dem 34-Jährigen sein Alter aber doch ein wenig an. In bislang sieben Comunio-Saisons konnte er mehr punkten. Sein kongenialer Partner Arjen Robben scheint hingegen nichts an Qualität eingebüßt zu haben.

RB Leipzig: Diego Demme (110 Punkte, 5.880.000)

Der Unscheinbare und daher auch recht preiswerte Spieler im Leipziger Ensemble, so unsere These im Januar. Demme ist tatsächlich einer der passstärksten und lauffreudigsten Spieler der gesamten Liga und wird seine 56 Zähler aus der Hinserie in den letzten drei Spielen noch locker übertreffen. Zwar kassierte er während der kurzen Leipziger Krise zu Saisonbeginn einmal Minuspunkte, glich das aber locker mit seiner besten Saisonleistung gegen Freiburg am 29. Spieltag wieder aus (1 Tor, 12 Punkte). Ein Mann für Jogi Löw.

1899 Hoffenheim: Benjamin Hübner (112 Punkte, 5.770.000)

Der kompromisslose Abräumer blieb auch in der Rückrunde weiter ohne Minuspunkte, dafür gab es mehr Ausschläge nach oben und unten (zweimal 0, zweimal elf). Mit Hübner kann man wenig falsch machen. Einziges Manko: Der Innenverteidiger sammelt Gelbe Karte wie kaum ein anderer, musste bereits zweimal wegen Gelbsperre pausieren.

Borussia Dortmund: Raphael Guerreiro (82 Punkte, 7.770.000)

Auch hier lagen wir goldrichtig. Der Portugiese ist ein Tuchel-Liebling und spielt nahezu immer. Und wir ahnten bereits: Guerreiro wird zwar als Abwehrspieler gelistet, läuft aber meist im Mittelfeld auf. Dass der Neuzugang einigermaßen torgefährlich ist (6 Treffer), sollte hinlänglich bekannt sein. Klar geht bei ihm noch mehr, dennoch ist sein Marktwert seit der Winterpause um knapp zwei Millionen gestiegen.

Die größten Flops der Saison 2016/17

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Renato Sanches (FC Bayern München, 6 Punkte): Trotz seiner erst 19 Jahre hat sich der Neuzugang seine Debüt-Saison sicher anders vorgestellt. Schließlich schimpft man sich Europameister. Die nüchterne Bilanz: Nur 15 Bundesliga-Einsätze, davon fünf in der Startelf. Dafür, dass Sanches in Carlo Ancelottis Plänen praktisch keine Rolle spielt, sind 35 Millionen Ablöse plus X dann doch ein bisschen viel. Foto: Picture Alliance

Hertha BSC: John Brooks (76 Punkte, 1.760.000)

Auch der US-Amerikaner kann das Niveau der Vorrunde halten. Allerdings hat er in der Rückrunde auch weit mehr Einsätze vorzuweisen. Das mag aber auch eher mit der insgesamt bescheidenen Rückrunder der Berliner zusammenhängen. Unsere Geheimtipps Torunarigha (6) und Mittelstädt (-5) dürfen hingegen als Griff ins Klo gewertet werden.

Werder Bremen: Lamine Sane (59 Punkte, 3.380.000)

„Für 1,2 Mio. bekommen Comunio-Manager kaum eine Anlage für die Abwehr, die mehr verspricht“, orakelten wir. Wer sich Sane seither gesichert hat, darf nun mit gut zwei Millionen mehr planen. Die Einschläge ins Minus sind beim Senegalesen im Jahr 2017 fast verschwunden, dafür profitiert der Bremer Abwehrchef ordentlich vom Aufschwung seiner Mannschaft. Bei Werder hätten wir aber ohnehin fast jeden Spieler nennen können.

SC Freiburg: Maximilian Philipp (88 Punkte, 4.930.000)

Den Freiburger Angreifer schrieben wir bereits in die Nationalmannschaft, schließlich war er nach neun Spieltagen gefährlichster deutscher Angreifer. Dieses Versprechen konnte Philipp leider nicht einlösen. Grund waren muskuläre Probleme und eine Gelbsperre, die ihn insgesamt sechs Spiele zum Zuschauen verdammten. Dennoch sollte sich jeder Comunio-Manager diesen Namen in seinem Notizblöckchen notieren.

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  1. FC Köln: Christian Clemens (10 Punkte, 1.000.000)

Als Ersatz für den am Kreuzband verletzten Marcel Risse priesen wir den Kölner Winter-Rückkehrer nach guten Testspiel-Eindrücken an. Keine gute Idee: Während Risse in der Hinrunde 62 Punkte holte, schaffte es Clemens gerade einmal auf  derer acht im Jahr 2017. Zuletzt war Ex-Mainzer zweimal 90 Minuten Bankdrücker. Hier lagen wir gründlich daneben.

Borussia Mönchengladbach: Lars Stindl (113 Punkte, 10.950.000)

Damit Borussias Halbserie noch erfolgreich verläuft, müsse Stindl schon die 100 knacken, sagten wir im Januar. Das hat der Gladbacher Kapitän längste getan. Und wenn einer bei der Aufholjagd vom Abstiegs- zum Europakandidaten bei den Fohlen hervorzuheben ist, dass zweifelsohne Stindl. Inzwischen ist Deutschlands bester Spieler, der noch nie für die Nationalmannschaft auflief, auch ein richtiger Goalgetter geworden. Vier Tore aus den letzten vier Spielen sprechen für sich.

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Autor: Karol Herrmann

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