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Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga kann der nächste Schritt auf der Karriereleiter sein. Es kann aber auch die Bank drohen. Das sollten Comunio-Manager bei Davie Selke, John Brooks, Danny da Costa, Matthias Ostrzolek und Pirmin Schwegler wissen.

Davie Selke (Hertha BSC, 4.300.000)

Trotz der Seuchensaison bei RB Leipzig im vergangenen Jahr (nur zweimal Startelf, 19 Mal eingewechselt, 13 Mal Bankdrücker) zählt Selke in diesem Land noch immer zu den größten Versprechen auf der Stürmerposition. Und Hertha hat den teuersten Einkauf seiner Clubgeschichte sicher nicht gemacht, um ihn dann auf die Bank zu setzen. Im zentralen Angriff der Berliner muss er sich mit Kapitän Vedad Ibisevic messen, wobei auch durchaus ein System mit zwei Spitzen denkbar ist.

Comunio-Potenzial: Selke wird sich bei Hertha durchsetzen. Dass er Tore schießen kann, ist unbestritten. Selbst in der letzten Saison konnte er trotz des fehlenden Vertrauens von Ralph Hasenhüttl noch alle 109 Minuten ein Tor erzielen. Das hat noch nicht einmal Anthony Modeste geschafft. Gemessen am Potenzial ist der aktuelle Marktwert also ein Riesenschnäppchen.

John Brooks (VfL Wolfsburg, 3.510.000)

Der nächste Königstransfer – und durchaus einer, der so nicht vorhersehbar war. Dabei hat Brooks der Hertha aber gerade erst das nötige Kleingeld für den Selke-Transfer ermöglicht. Keine Frage: Brooks hat bei Wolfsburg seinen Stammplatz. Fragt sich nur, ob Robin Knoche oder Jeffrey Bruma neben ihm verteidigt.

Die zehn besten Wolfsburger der Saison 16/17

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Platz 10: Robin Knoche, Abwehr, 31 Punkte in 21 Spielen, Bildquelle: Imago

Comunio-Potenzial: Zwar ist Brooks ein Spieler, der sich über die Jahre bei Comunio fast in jeder Saison verbessert hat, von einer dreistelligen Punkteausbeute ist der US-Nationalspieler aber stets noch weit entfernt gewesen. Vom Marktwert her bewegt er sich auf Augenhöhe mit Lukasz Piszczek oder Benjamin Hübner, beide waren zuletzt wesentlich erfolgreicher. Hinzu kommt die völlig unberechenbare Situation bei den Wölfen nach dem Fast-Abstieg. Brooks sollte also besser liefern, die Erwartungen an ihn sind hoch.

Danny da Costa (Eintracht Frankfurt, 1000.000)

Das hatte sich Danny da Costa wohl ein wenig anders vorgestellt, als Leverkusen vor einem Jahr die Rückkauf-Option beim Rechtsverteidiger zog, der damals bei Ingolstadt für Furore sorgte. Doch dann musste eine Platte aus seinem Schienbein entfernt werden, er verlor den Anschluss und hatte am Ende noch Pech, dass sich mit Benjamin Henrichs ein Senkrechtstarter auf seiner Position direkt in die Nationalmannschaft spielte. Der Wechsel nach Frankfurt steht jetzt für einen Neuanfang.

Comunio-Potenzial:  Da Costa wird mit Timothy Chandler, der vielleicht seine beste Saison im Eintracht-Dress hinter sich hat, um einen Stammplatz rechts hinten kämpfen. Ausgang: offen. Welches Potenzial im 23-Jährigen schlummert, hat er 2015/16 gezeigt, wo er in nur einer Halbserie auf 44 Punkte kam. Gerade weil sich sein Marktwert seit dem Wechsel schon mehr als verfünffacht hat, ein Pflichtkauf.

Matthias Ostrzolek (Hannover 96, 1.460.000)

Hannover hat den Defensiv-Spezialisten vor allem unter Vertrag genommen, weil er als Linksverteidiger, als auch als Sechser einsetzbar ist. „Mein persönliches Ziel ist es, in Hannover Verantwortung auf und neben dem Platz zu übernehmen“, so Ostrzolek bei seiner Vorstellung. Ob der Mann mit der Erfahrung von 151 Bundesliga-Spielen auch eine Führungsrolle beim Aufsteiger übernehmen kann?

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Comunio-Potenzial:  Ostrzolek war stets ein solider, nie aber ein überragender Punktelieferant bei Comunio. In seinen sechs Saisons erreichte er maximal 78 Punkte. Man darf aber auch nicht vergessen, dass er mit dem HSV zuletzt immer um den Klassenerhalt spielte. Einen Stammplatz wird er sich außerdem erst hart erarbeiten müssen, denn auf der linken Abwehrseite machte Miiko Albornoz in der letzten Saison bei 96 einen hervorragenden Job, im defensiven Mittelfeld wird er sich mit Manuel Schmiedebach, Marvin Bakalorz und Pirmin Schwegler messen müssen. A propos Schwegler…

Pirmin Schwegler (Hannover 96, 1.370.000)

Schwegler war beim Hoffenheimer Aufschwung unter Julian Nagelsmann einer der wenigen Verlierer. Nun ging es ablösefrei zum Aufsteiger Hannover. Kriegt der ehemalige Schweizer Nationalspieler hier noch einmal die Kurve?

Comunio-Potenzial: Die Chancen stehen zumindest gut. „Ich bin mir absolut sicher, dass er uns mit seiner großen Erfahrung weiterhelfen wird“, sagte Trainer Andre Breitenreiter bei seiner Vorstellung. Die Zeiten, wo Schwegler bei Comunio an den 100 Punkten kratzte, sind zwar schon eine Weile her (2012/13), dennoch spricht viel dafür, dass er sich bei Hannover noch einmal einen zweiten Frühling erlebt.

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Autor: Karol Herrmann

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