Alejandro Galvez, Werder Bremen

Jeder Comunio-Spieler ist immer auf der Suche nach Schnäppchen. Nach dem Spieler, der wenig kostet, aber trotzdem ordentlich punktet. Alejandro Galvez ist so einer. Dabei fliegt der Innenverteidiger von Werder Bremen aktuell weit unter dem Radar  – und schuld ist ein Stuttgarter.

Wieviel kostet ein Verteidiger, der im Schnitt 2,3 Punkte pro Spiel abräumt? Dessen Team zehn von zwölf Spielen nicht verlor, wenn er in der Innenverteidigung auflief? 2 Millionen? 3 Millionen? Nein, aktuell sind es 660.000!

Für diesen Spottpreis ist Alejandro Galvez aktuell zu haben. Der Spanier kam vor der vorherigen Saison von Rayo Vallecano zu Werder und wurde vom damaligen Trainer Robin Dutt zum defensiven Mittelfeldspieler umfunktioniert. Eine Position, die Galvez zwar schon einmal spielte, die aber nicht gerade zu seinen Lieblingspositionen zählte.

Minuspunkte unter Dutt

„Ich habe immer gesagt, dass meine Position in der Innenverteidigung ist. Dutt dachte, ich wäre im defensiven Mittelfeld besser aufgehoben“, sagte Galvez rückblickend. Eine Fehleinschätzung. Der 26-Jährige punktete nur einmal unter dem jetzigen Sportdirektor des VfB Stuttgart. Am zweiten Spieltag gegen Hoffenheim. Danach hagelte es sechs Mal Minuspunkte in Serie.

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Dann war der Spuk vorbei. Dutt musste seinen Hut nehmen und wurde durch Viktor Skripnik ersetzt. Der Ukrainer zog Galvez direkt zurück in die Innenverteidigung. Und plötzlich lief es – bei Werder und beim Spanier. Die Bremer befreiten sich in Windeseile aus dem Tabellenkeller und Galvez mutierte zum Abwehrchef.

Werder verlor nach Skripniks Übernahme nur zwei Spiele, wenn Galvez die Viererkette dirigierte. Dabei kassierte er nur einmal Minuspunkte. Im Verbund mit seinem Nebenmann Jannik Vestergaard ist er sogar noch ungeschlagen. Die bereits erwähnten 2,3 Punkte im Schnitt beziehen sich natürlich auf die Post-Dutt-Ära, aber eine abermalige Versetzung ins Mittelfeld ist ausgeschlossen. „Viktor Skripnik weiß, wo ich hingehöre, wo meine Position ist.“

Punktegarant unter Skripnik

Hätte sich Galvez im Spiel gegen Leverkusen nicht das Syndesmoseband angerissen, wäre der Eindruck wahrscheinlich noch positiver gewesen. So liegt er mit den 2,3 Punkten in der „Skripnik-Tabelle“ (10.-34. Spieltag) auf Platz 39 der Innenverteidiger (nur Spieler mit mindestens zehn benoteten Einsätzen berücksichtigt). Das klingt jetzt auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär, aber hochgerechnet auf eine komplette Saison würde der Spanier bei 79 Punkten liegen.

Comunio-Punkte-pro-Spiel

„Skripnik-Tabelle“ Punkte pro Spiel (anklicken zum Vergrößern)

 

So fliegt der 1,90 Meter große Defensivakteur aber unter dem Radar im Comunioland. Die vielen Minuspunkte zu Saisonbeginn und die Verletzung gegen Saisonende trüben den Gesamteindruck. Unbegründet. Galvez ist längst wieder fit und spielt in den Bremer Planungen eine zentrale Rolle. Zusammen mit Vestergaard ist er in der Innenverteidigung gesetzt.

„Ich habe die Sommerpause gut genutzt, um alles auszukurieren. Jetzt bin ich körperlich soweit, um anzugreifen. Ich will die Vorbereitung nutzen, um mich wieder in Bestform zu bringen und der Mannschaft bestmöglich weiterzuhelfen“, erklärte der Verteidiger zum Trainingsstart. Galvez besitzt so wohl das beste Preis-Leistungs-Paket, das es aktuell bei Comunio zu kaufen gibt. Wer sein Budget also schon fast verpulvert hat und noch auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

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Autor: ComunioMagazin

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