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Youri Regeer ist beim SV Werder Bremen direkt gefragt – und liefert gegen Leipzig stark ab. Moussa Ndiaye gilt dagegen als Herausforderer. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor. Lohnen sich die Leihspieler bei Comunio?
Youri Regeer: Neuer Chef im Werder-Mittelfeld?
Position und bisherige Karriere: Youri Regeer ist im zentralen Mittelfeld variabel einsetzbar. So kann der 23-Jährige auf der Sechs oder auf einer der Achter-Positionen spielen. „Er ist gut ausgebildet, agiert vor allem im zentralen Mittelfeld und hat eine gute Spielübersicht“, freut sich Daniel Thioune, der Trainer des SV Werder Bremen. Zudem kann Regeer im Notfall auf die rechte Abwehrseite rücken.
Der Niederländer spielte in der Jugend für Ajax Amsterdam und feierte in der Saison 2023/24 im Trikot von Twente Enschede seinen Durchbruch als Profi. Im Januar 2025 kehrte er zu Ajax zurück, zog sich jedoch früh eine Knöchelverletzung zu, durch die er monatelang pausieren musste. In der Saison 2025/26 kam er in insgesamt 38 Pflichtspielen zum Einsatz, davon acht in der Champions League.
Ajax verpflichtete Ende August mit Sofyan Amrabat einen erfahrenen Sechser, der Regeer vor die Nase gesetzt werden sollte. So konnte Werder Bremen den Mittelfeldmann noch ausleihen – inklusive Kaufoption.
Situation: Mit einem hervorragenden Debüt beim 3:1-Sieg über RB Leipzig meldet Regeer Stammplatz-Ambitionen an. Er könnte Senne Lynen von der Sechs verdrängen oder auch auf einer Achter-Position spielen. Es ist gut möglich, dass Regeer in Abwesenheit des verletzten Jens Stage die Nummer eins im SVW-Mittelfeld wird.
Marktwert und Entwicklung: Der Gewinner des 2. Spieltags steigert seinen Preis erst einmal auf über vier Millionen und schielt in Richtung fünf. Nach neun Comunio-Punkten gegen Leipzig will Regeer gegen den 1. FC Köln nachlegen. Klappt das, knackt er auch die fünf Millionen.
Moussa Ndiaye: Bei Werder Bremen Herausforderer
Position und bisherige Karriere: Moussa Ndiaye ist ein Linksverteidiger, der auch als Innenverteidiger agieren kann. Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder, sieht ihn als „technisch guten und laufstarken Außenverteidiger“.
Der 24-Jährige kam 2020 zur Akademie des FC Barcelona und zog im Sommer 2022 weiter zu RSC Anderlecht. In der Jupiler Pro League kommt er auf 68 Einsätze, zudem sammelte er mit je acht Spielen auch Erfahrung in der Europa League und der Conference League.
In der vergangenen Rückrunde war Ndiaye an Schalke 04 verliehen, sammelte in 14 Einsätzen 58 Comduo-Punkte und stieg in die Bundesliga auf. Auch Werder Bremen leiht den Senegalesen zunächst aus, hat zudem jedoch eine Kaufoption.
Situation: Anders als Regeer ist Ndiaye in Bremen zunächst in der Herausforderer-Rolle. Trainer Thioune ist mit Stammspieler Deman „nicht ganz so unzufrieden“ – und der Belgier überzeugte gegen Leipzig einmal mehr. So wird Ndiaye sich hinten anstellen müssen.
Marktwert und Entwicklung: Der Marktwert des Neuzugangs hat zunächst nicht wirklich Potenzial nach oben – im Gegenteil. Solange die Rollen klar verteilt sind und Ndiaye bei Werder nicht zum Zug kommt, geht es von zwei Millionen aus Stück für Stück nach unten. Während Regeer bei Comunio jetzt eine Anlage mit Potenzial ist, überwiegt bei Ndiaye das Risiko.































