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Im Vorjahr verpflichtete Werder Bremen Romano Schmid von Red Bull Salzburg und lieh ihn direkt wieder in die österreichische Bundesliga aus. Nun soll er beim Bremer Neuanfang mitwirken. Das ComunioMagazin schätzt die Chancen ein. 

Position: Romano Schmid spielt im zentralen Mittelfeld, hauptsächlich als Achter, aber er kann auch als Zehner agieren. Der Rechtsfuß ist zudem auch jemand der über die linke Seite angreifen kann, dann aber mit Zug nach innen. 

Auf seiner aktuellen Leihstation beim Wolfsberger AC kam er aber fast ausschließlich im zentralen Mittelfeld als Achter zum Einsatz, eine Position, die er wohl auch bei Werder bekleiden wird. 

Werder-Rückkehrer Romano Schmid im Comunio-Check: Marktwert, Potenzial, Chancen

Bisherige Karriere: Mit bereits 17 Jahren feierte der gebürtige Grazer für Sturm Graz sein Debüt in der Bundesliga. In der folgenden Saison wechselte er in die Kaderschmiede von Red Bull Salzburg und wurde gleich ins Farmteam der Bullen weitergereicht. Für den FC Liefering kam er in der ersten Saison in 24 Spielen auf acht Tore und fünf Vorlagen. 

Im Winter 2019 folgte dann der Wechsel zu Werder mit der direkten Leihe zum Wolfsberger AC. Dort kommt er bis zur aktuell laufenden Saison auf 45 Einsätze, vier Tore und zwölf Assists. Für Österreichs Auswahlmannschaft kam Schmid auch durchgehend zum Einsatz. Aktuell spielt er in der U21. 


Einstiegsmarktwert: 200.000. Sein Marktwert hat sich aber bereits mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei 430.000. 

Situation: Grundsätzlich ist es nicht die schlechteste Phase, um bei Werder einzusteigen. Die Mannschaft befindet sich nach der katastrophalen Vorsaison im Umbruch. Trainer Florian Kohfeldt wird sicher nicht im alten Trott weitermachen. 

Zudem ist Konkurrent Davy Klaassen ein möglicher Verkaufskandidat. Die Leistungen von Schmid in Österreich, aber auch in der Europa League waren vielversprechend. Er dürfte durchaus bereit sein, den Schritt in die Bundesliga zu machen. 

Weitere Konkurrenten auf seiner Position sind neben Platzhirsch Maximilian Eggestein auch Kevin Möhwald und Leonardo Bittencourt. Doch chancenlos ist Schmid keineswegs. 

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Marktwertpotenzial: Da ist sicher noch eine Menge Luft nach oben, selbst wenn er sich nicht direkt einen Stammplatz erkämpfen sollte, dürfte sich sein Marktwert bei 1-1,5 Millionen einpendeln. Noch ist Schmid also ein Schnäppchen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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