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Werder Bremen hat nach längerer Pause mal wieder einen Spieler direkt aus Südamerika verpflichtet. Mit dem Ecuadorianer Johan Mina kommt das wohl größte Talent des Landes nach Bremen. Allein der Vorname weckt wohlige Erinnerungen an der Weser. 

Position: Der 18-Jährige ist wie sein Namensvetter Johan Micoud im offensiven Mittelfeld zuhause. Entweder spielt Mina als klassischer Spielmacher auf der Zehn oder aber als Linksaußen. Der 1,76 Meter kleine Spieler kam auch schon zentral im Angriff zum Einsatz. 

Bisherige Karriere: Mina wechselt aus der U20 von CS Emelec nach Bremen. Der Mittelfeldspieler hat dabei seit rund eineinhalb Jahren kein Pflichtspiel im Klubbereich bestritten.

Dafür trumpfte er aber bei der U17-Südamerikameisterschaft groß auf. Mina erzielte in acht Begegnungen sechs Treffer. Und auch bei der U17-WM gelangen ihm zwei Treffer für Ecuador. Aktuell gehört er als jüngster Spieler der Olympia-Auswahl seines Landes an. Dort kam er bisher zweimal zum Einsatz. 


Einstiegsmarktwert: 160.000. Mina kam für den Mindestpreis ins Spiel, ist aber aktuell bereits auf 310.000 gestiegen. 

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Situation: „Für die kommende Saison ist er in der Bundesliga nicht vorgesehen. Aber wenn er uns positiv überrascht, wäre es umso besser“, sagte Frank Baumann unlängst im Gespräch mit der Deichstube. Damit ist auch schon geklärt, dass sich die Comunio-User noch etwas gedulden müssen, um Mina in Aktion zu sehen.

Doch Baumann hält große Stücke auf ihn. Er sei „ein ähnlicher Spielertyp wie Micoud, er ist spielerisch unheimlich gut, kann seine Mitspieler gut einsetzen und ist selbst torgefährlich.“ 

Das Problem ist allerdings, dass Mina – wie damals auch Josh Sargent – weder in der U19 noch in der U23 spielberechtigt ist, weil er keinen EU-Pass besitzt. „Johans Eingewöhnung wird im Training ablaufen“, sagt Baumann daher.  

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Marktwertpotenzial: Dadurch, dass Mina erst einmal nicht für die Bundesliga eingeplant ist, sollte man sich keine großen Marktwertsteigerungen erhoffen. Dafür müsste er in der Vorbereitung schon sehr überraschen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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