Kimmich, Müller und Götze feierten einen sieg über Norwegen

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Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer sehr ordentlichen Leistung in die WM-Quali gestartet. Bei 3:0 in Norwegen überzeugten einige Comunio-Stars und rechtfertigen somit ihren hohen Marktwert. Andere waren gar nicht dabei oder spielten nicht, kosten trotzdem zu viel. Diese DFB-Stars sind derzeit zu teuer.

Jonathan Tah (Marktwert: 4.510.000)

Der Leverkusener profitierte bei der EM von der Verletzung von Antonio Rüdiger und rückte so kurzfristig noch in den endgültigen Kader von Löw. Absolvierte in Frankreich allerdings keine einzige Minute, was aber von vorherein klar gewesen sein dürfte.

Hat nun bei Bayer kurzfristig doch noch erhebliche Konkurrenz bekommen. War Tah in der vergangenen Saison an der Seite von Ömer Toprak uneingeschränkt gesetzt, muss sich der Youngster nun mit Neuzugang Aleksandar Dragovic um einen Platz in der Innenverteidigung streiten.

Dafür, dass bei der Werkself sein Stammplatz in Gefahr ist und er im DFB-Team (noch) keine große Rolle spielt, sind die gut 4.510.000 doch recht teuer. Zum Vergleich: Benedikt Höwedes spielte gegen Norwegen an der Seite von Mats Hummels, ist beim FC Schalke als Kapitän gesetzt und ist derzeit für schlappe 3.390.00 zu haben.

Mario Götze (6.790.000)

Etwas überraschend war es schon, dass Löw in beiden Länderspielen auf Götze setzte, schaffte es der Neuzugang in den ersten Spielen beim BVB wegen einer Oberschenkelverletzung nicht in den Kader. Allerdings war seinen Auftritten gegen Finnland und Norwegen anzusehen, dass ihm noch etwas an Fitness fehlt.

Vielleicht brachte ihn Tuchel deshalb nicht, weil er wusste, dass es dann wieder Kritik hageln würde? Sowohl im DFB-Pokal als auch zum Auftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 stand Götze gar nicht im Kader, Kumpel Andre Schürrle überzeugte hingegen und auch Osmane Dembele deutete an, dass er ein Gewinn für die Schwarz-Gelben sein kann.

Natürlich hat Götze herausragendes Potenzial und in Topform wären die 6.790.000 deutlich zu wenig, aber ein halbfitter Götze ist diese Summe leider nicht wert, zumal er beim BVB noch keinen Stammplatz hat.

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Joshua Kimmich (4.340.000)

Erst einmal Glückwunsch zum ersten Länderspieltreffer an Kimmich. Im DFB-Team als neuer Rechtsverteidiger seit der EM eigentlich gesetzt, hat er beim FC Bayern das Problem, dass Philipp Lahm dort seine Karriere noch nicht beendet hat.

So muss Kimmich dort um seinen Platz kämpfen, was anhand der starken Konkurrenz im Mittelfeld und Abwehr nicht zu unterschätzen ist. Der Youngster muss sich gegen Arturo Vidal, Thiago oder den anderen Jungspund Renato Sanches behaupten. Außerdem haben die Münchner noch Rafinha als Backup-Rechtsverteidiger.

Wirklich viel Chancen auf Einsätze über 90 Minuten hat Kimmich dadurch nicht, anders als beim DFB-Team. Daher stellt sich die Frage, ob die 4.340.000 nicht in zwei oder drei andere Comunio-Spieler besser investiert wären.

Julian Weigl (4.970.000)

Gehörte der Youngster in der vergangenen Saison noch zum unumstrittenen Stammpersonal beim BVB, muss sich Weigl nun gegen starke Konkurrenz behaupten. Mit Sebastian Rode und Mikel Merino kamen zwei Spieler für seine Position, zudem will auch Nuri Sahin nach einer Seuchensaison wieder ins Team zurück.

Aufgrund des EM-Urlaubs verpasste der Youngster die ersten Wochen der Vorbereitung, nun war er wieder bei der Nationalmannschaft und wurde für Bastian Schweinsteiger in dessen letztem Länderspiel gegen Finnland eingewechselt. Auch in der WM-Quali gegen Norwegen durfte er ein paar Minuten ran. Ähnlich wird es die nächsten Wochen vermutlich auch beim BVB laufen, insofern sind 4.970.000 für einen Spieler, der vermehrt nur von der Bank kommt, doch eine ordentliche Hausnummer.

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Mario Gomez (13.480.000)

Der Stürmer war für den skandinavischen Double-Header nicht nominiert, laborierte er doch noch immer an den Folgen seines Muskelfaserrisses, den er sich im EM-Viertelfinale gegen Italien zuzog. Dennoch sollte er nach seinen Auftritten in Frankreich, wieder zum festen Stamm der Nationalmannschaft gehören.

Nun ist Gomez wieder zurück in der Bundesliga, hat noch keine Sekunde gespielt, aber ist jetzt schon teurer als viele seiner Kollegen (Thomas Müller beispielsweise). Natürlich wird das Spiel des VfL auf Gomez zugeschnitten sein, allerdings steht derzeit noch in den Sternen, ob er am Wochenende gegen den 1. FC Köln überhaupt zur Verfügung steht und in welcher Verfassung sich der Stürmer befindet.

Für solch einen Spieler derzeit 13.480.000 zu zahlen? Mutig wäre wohl noch das das Wort, dass solch eine Aktion am diplomatischsten beschreibt.

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Autor: Florian Schimak

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