Foto: © imago images / ITAR-TASS
Bei der EM sorgte Silvan Widmer als Stammspieler mit der Schweiz für Furore. Nun hat der 1. FSV Mainz 05 den Rechtsverteidiger verpflichtet – einen Perfect Fit für das System von Bo Svensson. Wird er auch in der Bundesliga zum Punktehamster?
Position
Abwehr: Silvan Widmer ist ein Außenverteidiger für die rechte Seite – genau die Position, für die der FSV Mainz 05 noch eine Neuverpflichtung benötigte. Er kann sowohl in einer Viererkette als auch als rechter Schienenspieler vor einer Dreierkette eingesetzt werden. Letzteres spielte er bei der EM für die Schweiz, das wird auch seine Rolle bei den Rheinhessen sein.
„Mit seiner internationalen Erfahrung und Reputation als aktuell bester Rechtsverteidiger der Schweiz ist Silvan Widmer für uns nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit ein großer Zugewinn. Er war die positive Überraschung der Schweizer Nationalmannschaft bei dieser EM“, lobt Sportdirektor Martin Schmidt den Neuzugang.
Bisherige Karriere
Zehn Jahre als Profi hat Silvan Widmer bereits auf dem Buckel. Als 18-Jähriger spielte er zwischen 2011 und 2013 in der zweiten Schweizer Liga für den FC Aarau, schoss als Rechtsverteidiger elf Tore in 63 Spielen und stieg ins Oberhaus auf.
Im Sommer 2013 folgte der große Schritt in die Serie A zu Udinese Calcio. Viel Anlaufzeit benötigte Widmer nicht, schon als 20-Jähriger stieg er in der Rückrunde 2013/14 zum Stammspieler auf. In fünf Jahren brachte er es auf 131 Spiele, fünf Tore und 16 Assists in der Serie A. Dennoch fehlte Widmer sowohl bei der EM 2016 als auch bei der WM 2018 im Schweizer Kader.
Für 4,5 Millionen Euro ging es im Sommer 2018 zurück in die Schweiz, diesmal zum FC Basel, für den Widmer auf Anhieb zum Leistungsträger wurde. 85 Einsätze in der Super League und zehn Spiele in der Europa League verbuchte er für den schweizer Top-Klub, im Herbst 2020 folgte die Rückkehr in die Nationalmannschaft.
Comunio-Manager horchen auf: Im Laufe der EM verdrängte Widmer den aus Wolfsburg wohlbekannten Kevin Mbabu, einen starken Konkurrenten. Widmer spielte beim 3:1-Sieg über die Türkei durch, startete beim Achtelfinal-Coup über Frankreich und auch beim unglücklichen Aus gegen Spanien. Der nunmehr 28-Jährige kommt mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Deutschland.































