Bo Svensson und Anderson Lucoqui

Foto: © imago images / Jan Huebner
Mit einem Wechsel innerhalb der Bundesliga steigern Spieler ihren Wert und ihr Punktepotenzial bei Comunio. Welcher der drei Union-Transfers wird Stammspieler? Findet Löwen in Bochum zu alter Form? Ein zweiter Ausblick.

Union: Öztunali, Voglsammer, Khedira – wer wird Stammspieler?

Gleich dreimal hat sich Union Berlin in der Sommerpause mit Spielern der direkten Konkurrenz verstärkt – und das auch noch, ohne einen Cent an Ablöse zu bezahlen. Clevere Transferstrategie wie eh und je!

Für das zentrale Mittelfeld wurde mit Rani Khedira ein erfahrener Spieler verpflichtet, der beim FC Augsburg in den letzten Saisons zumeist gesetzt war und mit 27 Jahren noch im besten Fußballalter ist. Da Grischa Prömel sich einer Operation unterzogen hat und noch eine Weile ausfällt, wird Khedira wohl gleich zum Saisonbeginn gefragt sein.

Darüber hinaus könnte Robert Andrich noch nach Leverkusen wechseln, sodass Khedira sogar der Chef im Mittelfeld werden könnte. Dann würden sich die Eisernen aber sicher noch auf der Sechs verstärken. Alles in allem stehen Khediras Chancen in einem noch etwas undurchsichtigen Konkurrenzkampf erst einmal gut.


Für Levin Öztunali bietet sich bei Union eine neue Chance, nachdem seine Karriere in Mainz stagniert hatte. Der 25-Jährige muss endlich Konstanz in seine Leistungen bringen – und die Konkurrenz in der Offensive ist stark. Sheraldo Becker, Keita Endo, Pawel Wszolek, Genki Haraguchi, Marcus Ingvartsen und Co. werden ihm das Leben schwermachen.

Auch für Andreas Voglsammer wäre ein Stammplatz ein großer Erfolg. Beide Offensivspieler wirken in der Kaderkonstellation wie sinnvolle Ergänzungen vor dem ersten Jahr im internationalen Geschäft, stecken aber mitten in einem großen Kampf um wenige Plätze. Bis auf Max Kruse bergen alle Offensivspieler der Eisernen das Risiko, auf der Bank zu landen. Öztunali ist dabei rund eine Million günstiger als Voglsammer.

Die Comunio-Elf der Bundesliga-Saison 2020/21

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Tor: Stefan Ortega Moreno (Arminia Bielefeld) - 116 Punkte | Foto: imago images / Thomas Frey

Mainz: Lucoqui folgt auf Mwene

Unter Bo Svensson war Philipp Mwene auf der linken Seite des FSV Mainz 05 gesetzt, doch statt seinen Vertrag zu verlängern, wechselte der 27-Jährige ablösefrei zur PSV Eindhoven. Immerhin haben die Rheinhessen einen Ersatz gefunden, für den ebenfalls keine Ablösesumme fällig wurde.

Anderson Lucoqui kommt aus Bielefeld, wo er eine gute Saison hingelegt hat. Seine Konkurrenz ist ein bunter Mix: Aaron Martin wird wohl in Spanien bleiben, Daniel Brosinski ist Stand jetzt auf rechts gefragt und der Leihrückkehrer Jonathan Meier ein Dark Horse im Kampf um die Stammplätze. In Dresden war der 21-Jährige im letzten Jahr ein Garant für den Aufstieg in die 2. Liga.

Trainer Bo Svensson vertraut auf die Konstellation mit Lucoqui und Meier sowie Brosinski als Notnagel für die linke Seite. Dabei geht der ehemalige Bielefelder in der Pole Position in die neue Saison. Für kaum mehr als eine Million ist Lucoqui ein Comunio-Schnäppchen.

Wechsel innerhalb der Liga: Dieses Comunio-Potenzial haben Lenz, Kobel, Serdar & Co.!
Suat Serdar von Hertha BSC

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Bochum: Kommt Löwen wieder in Fahrt?

Nach dem Abstieg mit Nürnberg im Jahr 2019 blickt Eduard Löwen auf zwei verlorene Jahre in Berlin und Augsburg zurück. Nun soll seine Karriere beim VfL Bochum wieder angerollt werden. Der Aufsteiger hat den Mittelfeldmann für ein Jahr ausgeliehen.

Sein Comunio-Marktwert steigt bereits, seine Stammplatz-Chancen sind in Bochum deutlich höher als in Berlin. Ganz einfach wird es aber nicht: Tesche und Losilla sind auf der Doppelsechs eine gute Konkurrenz und auf der Zehn müsste Löwen darauf hoffen, dass der Torjäger-Neuzugang Takuma Asano nicht im Weg steht, sondern auf den Flügel weicht.

Zum erweiterten Stammkreis wird Löwen zweifellos gehören, daher ist sein aktueller Marktwertaufschwung gerechtfertigt. Dass er sich durchsetzt, ist nicht selbstverständlich, aber auch nicht unwahrscheinlich.

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