Nathan de Cat von der TSG Hoffenheim

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Neuzugänge vom 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim haben keinen Stammplatz, bei Borussia Mönchengladbach hat ein Routinier das Nachsehen, bei Bayer Leverkusen ein Innenverteidiger. Die Verlierer des 2. Spieltags!

Nathan de Cat (TSG Hoffenheim, 4.940.000, Mittelfeld):

Er gilt als eines der größten Mittelfeld-Talente im europäischen Fußball und kostete die TSG Hoffenheim knapp 20 Millionen Euro. Im Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue stand Nathan de Cat in der Startelf. In der Bundesliga wartet er jedoch noch auf seinen ersten Einsatz von Beginn an.

So wurde de Cat zum Auftakt gegen den 1. FC Köln nur eingewechselt, und auch im Spiel gegen den BVB saß er zunächst auf der Bank. Wouter Burger hat an der Seite von Leon Avdullahu im zentralen Mittelfeld die Nase vorn, was de Cats Paradeposition ist.

„Das ist ein laufender Prozess. Wann habe ich das Gefühl, dass der Spieler so weit ist, dass er von Beginn an reingehen kann? Wir haben viele Spieler. Da wird der gesamte Kader gefordert sein“, sagte TSG-Trainer Christian Ilzer unter der Woche. De Cat kann aktuell keinesfalls als Stammspieler gesehen werden – und in diesem Kontext sind fünf Millionen bei Comunio zu viel.

Kevin Stöger (Borussia Mönchengladbach, 3.330.000, Mittelfeld):

Das Leid vieler Comunio-Manager scheint sich zu wiederholen! Kevin Stöger ist in der Regel, wenn er spielt, ein Punktehamster. Allerdings verliert er bei Borussia Mönchengladbach gefühlt immer dann seinen Stammplatz, wenn er gerade sicher scheint. Durch die schwere Verletzung von Enzo Leopold hat Stöger einen Konkurrenten weniger.

Allerdings blüht in Gladbach gerade ein Youngster auf. Mathieu Nguefack erhielt nach seinem Joker-Einsatz in Leipzig ein Extralob – und gegen Elversberg den Vorzug. Stöger dagegen scheint nach einem Minuspunkt in Leipzig erst einmal die Nummer drei im Mittelfeld von Borussia Mönchengladbach zu sein. Am Samstag saß er über volle 90 Minuten auf der Bank.

 

Loic Bade (Bayer 04 Leverkusen, 3.020.000, Abwehr):

Dieser Stammplatzverlust hatte sich angebahnt. Loic Bade wurde am 1. Spieltag nach drei Gegentoren in Elversberg früh ausgewechselt und versauerte am 2. Spieltag bis zur Schlussphase auf der Bank. Seine Teamkollegen machten währenddessen mit dem 1. FC Union Berlin kurzen Prozess.

Neben Edmond Tapsoba erhielt dabei Neuzugang Facundo Medina den Vorzug vor Bade. Durch die Verpflichtung von Rechtsverteidiger Guela Doue könnte zudem Jarell Quansah wieder öfter im Abwehrzentrum eingeplant sein. So könnte Bade in der Innenverteidigung von Bayer Leverkusen künftig die Nummer vier sein. Bei Comunio ist er aktuell eine Trademine.

1. FC Köln: Neuzugänge Mikey Moore und Borna Sosa im Check
Mikey Moore vom 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat kurz vor Toreschluss noch zwei Transfers getätigt. Mikey Moore verstärkt die Offensive, Borna Sosa die linke Abwehrseite. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor. Lohnen sie sich bei Comunio?

Reigan Heskey (1. FC Köln, 1.770.000, Sturm):

Zwar feierte Reigan Heskey am 2. Spieltag sein Debüt in der Bundesliga, dennoch ist der Youngster eher als ein Verlierer der letzten Woche zu sehen. Zum Einen sagte Köln-Trainer Rene Wagner in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Stuttgart, dass Heskey noch Zeit brauche. Zum Anderen wurde mit Mikey Moore ein spannender Neuzugang verpflichtet, der direkt mehr Minuten bekam.

Said El Mala fehlte, Jan Thielmann und Linton Maina starteten, Mikey Moore war der erste Joker. Kurz gesagt: Heskey ist aktuell die Nummer fünf auf den Flügeln des 1. FC Köln. Sein Comunio-Marktwert sank zuletzt und wird fürs Erste wohl weiterhin nach unten gehen.