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Der 1. FC Köln hat kurz vor Toreschluss noch zwei Transfers getätigt. Mikey Moore verstärkt die Offensive, Borna Sosa die linke Abwehrseite. Wir stellen die beiden Neuzugänge vor. Lohnen sie sich bei Comunio?
Mikey Moore: Neues Top-Talent für den 1. FC Köln
Position und bisherige Karriere: Mikey Moore ist in der offensive variabel einsetzbar und kommt am liebsten über den Flügel, ob rechts oder links. Rene Wagner, der Trainer des 1. FC Köln, hält Moore für einen Spieler, „der den Unterschied machen kann“. Er sieht ihn vor allem „zwischen den Linien beim Aufdrehen gefährlich“.
Der 19-Jährige kommt aus der Jugend der Tottenham Hotspur und hat für die englische U15 bis U19 bereits 45 Spiele auf dem Buckel – mit 25 Toren. In der Saison 2024/25 wurde er bei den Profis teilweise eingebunden, absolvierte 361 Minuten in der Premier League und 307 Minuten in der Europa League.
Daraufhin ging es für ein Jahr zu den Glasgow Rangers, bei denen er in 47 Einsätzen sieben Tore schoss und vier Vorlagen gab. Der 1. FC Köln sichert sich Moore nun per Leihe für ein Jahr, eine Kaufoption ist nicht inbegriffen.
Situation: Mit einem starken Joker-Einsatz samt indirekter Torbeteiligung lässt Moore beim EffZeh direkt aufhorchen. Zwar dürfte Said El Mala auf der linken Seite gesetzt sein, der Engländer könnte aber über die rechte Seite kommen. Wir sehen Moore eher früher als später als Stammspieler.
Marktwert und Entwicklung: Von fünf Millionen ausgehend steigerte Moore seinen Comunio-Marktwert zunächst auf mehr als sechs Millionen. Möglicherweise geht es in den nächsten Tagen sogar noch in Richtung sieben Millionen. Das Potenzial des Youngsters gibt es her, und bei einem Torerfolg würde sein Preis völlig explodieren.
Borna Sosa: In Köln so stark wie beim VfB Stuttgart?
Position und bisherige Karriere: Borna Sosa ist ein Linksverteidiger, der für seine starken Flanken berüchtigt ist. Der Kroate wechselte im Sommer 2018 von Dinamo Zagreb zum VfB Stuttgart. Nach dem Abstieg und direkten Wiederaufstieg glänzte Sosa zwischen 2020 und 2023 mit insgesamt 25 Torvorlagen in 79 Bundesliga-Spielen, wobei er 350 Comunio-Punkte sammelte.
Anschließend ging es für Sosa auf eine kleine Odyssee. Bei Ajax Amsterdam und dem FC Turin wurde er sportlich nicht glücklich, bei Crystal Palace spielte er fast gar keine Rolle mehr. So kam er in der vergangenen Saison auf nur 99 Einsatzminuten in der Premier League. Nun wagt er als Leihspieler beim 1. FC Köln den Neuanfang.
Situation: Sosa kommt aus einem Jahr mit sehr wenig Spielpraxis und wird in Köln erst einmal der Herausforderer von Gideon Mensah sein. Dieser habe die „die Nase einen Millimeter vorn“, so Trainer Wagner. Sosa ist somit der Herausforderer und muss sich aufdrängen. Zudem wird sich im Laufe der Hinrunde zeigen, wie viel Angriffsfläche Mensah bieten wird.
Marktwert und Entwicklung: Da Sosa am 2. Spieltag noch nicht eingesetzt wurde, wird sein Marktwert erst einmal im Bereich von etwa zwei Millionen verharren. Das wird sich nicht zum Positiven wenden, solange der 28-Jährige beim 1. FC Köln die Nummer zwei auf seiner Position bleibt. Wer an Sosas Qualität glaubt, muss wohl Geduld mitbringen und ein gewisses Risiko in Kauf nehmen.































