Vor allem bei einem schwachen Saisonstart bietet die Länderspielpause Zeit für neue Investitionen und Veränderungen des Comunio-Kaders. Welche Spieler machen aktuell Sinn? Fünf Empfehlungen!

Kevin-Prince Boateng (Mittelfeld, FC Schalke 04, -11 Punkte, 3.220.000 Euro):

Dass der Saisonstart von Kevin-Prince Boateng extrem schwach war, bedarf inzwischen keiner Erwähnung mehr. Dennoch geben wir für den aktuell schlechtesten Akteur im Managerspiel eine Kaufempfehlung. Warum?

Zum Einen ist Boateng derzeit so günstig wie selten. Seit Anfang August hat sich der Marktwert des ehemaligen ghanaischen Nationalspielers fast halbiert – angesichts seiner „Punkteausbeute“ kein Wunder. Diese ist jetzt allerdings kein Thema mehr.

Zum anderen wird mit dem neuen Trainer beim FC Schalke 04 wieder alles auf Null gestellt. Das heißt: Neue Chance für Prince! Die Rolle, die Boateng in Jens Kellers System zuletzt spielte, ist nicht die offensive, die er sich wünscht. Wenngleich die Konkurrenz auf seiner Lieblingsposition zentral vor der Spitze stark ist, könnte „Boa“ eine Rolle bekommen, die ihm besser zugeschnitten ist.

Insofern ist es gut möglich, dass der 27-Jährige seine Qualitäten unter Roberto di Matteo wieder besser auf den Platz bringen wird. Dass er, wenn alles passt, für viele Comunio-Punkte sorgen kann, hat Boateng vor allem in der letzten Hinrunde bewiesen. Bleibt zu hoffen, dass das Knie hält.

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Valentin Stocker (Mittelfeld, Hertha BSC, 0 Punkte, 1.970.000 Euro):

Lange hat es gedauert, nun ist Valentin Stocker in der Bundesliga angekommen. In den ersten Wochen der laufenden Saison hatte der Schweizer bei Hertha BSC noch überhaupt keine Rolle gespielt; inzwischen hat er den Rückstand aufgearbeitet und kann dem Spiel der „Alten Dame“ seinen Stempel aufdrücken – so geschehen am letzten Freitag gegen den VfB Stuttgart.

An zwei Toren war Stocker direkt beteiligt, zudem hatte der Linksaußen viele gute Szenen im Offensivspiel. Die Note 3 und vier Comunio-Punkte waren aus Sicht vieler Comunio-Manager deutlich weniger, als Stocker verdient gehabt hätte. Nichtsdestotrotz war das Spiel gegen den VfB ein klarer Schritt nach vorne, den es in den nächsten Wochen zu bestätigen gilt.

Admir Mehmedi (Sturm, SC Freiburg, 4 Punkte, 3.050.000 Euro):

Auch der zweite Schweizer in dieser Liste hat keinen guten Saisonstart erwischt. Admir Mehmedi, Stürmer Nummer eins beim SC Freiburg, plagten im August und September Verletzungsprobleme, die ihn zunächst während seiner Einsätze hemmten und später zu einigen Wochen Pause zwangen. Nun ist Mehmedi zurück.

Wenn der Angreifer fit ist, ist er für die gegnerischen Abwehrreihen kaum zu berechnen. In seinen letzten 17 Einsätzen in der vergangenen Saison erzielte Mehmedi neun Treffer und sammelte dabei 107 Comunio-Punkte – im Schnitt mehr als sechs Zähler pro Partie! Aktuell kostet er im Managerspiel rund drei Millionen. Dieses Geschäft könnte sich lohnen.

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Stefan Bell (Abwehr, 1. FSV Mainz 05, 24 Punkte, 2.450.000 Euro):

Seit Kasper Hjulmand beim FSV Mainz 05 das Zepter übernommen hat, ist sein neuer Abwehrchef so konstant wie nie zuvor. Stefan Bell hat sich trotz namhafter Konkurrenz einen sicheren Stammplatz erarbeitet und ist ein wichtiger Faktor für die Stabilität bei den Rheinhessen. 20 seiner 24 Comunio-Punkte holte er in den letzten vier Partien.

Das weitere Programm der Mainzer ist machbar, die Top-Stürmer der Liga warten nun nicht unbedingt in Augsburg oder Bremen. Der Marktwert von knapp 2,5 Millionen Euro ist für Bell immer noch absolut in Ordnung, wenngleich es wohl nicht mehr allzu weit nach oben gehen wird. Sichere Punkte bekommt man für dieses Geld nicht bei jedem Spieler.

Marc Torrejon (Abwehr, SC Freiburg, 4 Punkte, 780.000 Euro):

Im Gegensatz zu Bell hat Marc Torrejon keinen sicheren Stammplatz. Der Neuzugang des SC Freiburg kämpft noch mit Routinier Pavel Krmas um den Platz neben Youngster Marc-Oliver Kempf in der Innenverteidigung. Zu Saisonbeginn war Krmas gesetzt, doch in den ersten sechs Partien überzeugte der Tscheche nicht und holte bei Comunio nur einen Punkt.

Deren hat Torrejon in nur einem Einsatz vier gesammelt. Der Ex-Kaiserslauterer feierte beim Kellerduell in Bremen sein Startelf-Debüt in der Bundesliga und machte seine Sache ordentlich. In der Folge ist sein Comunio-Marktwert bereits gestiegen. Sollte im nächsten Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine weitere gute Leistung folgen, wird mit Sicherheit die 1-Millionen-Grenze überschritten.

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