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Über den DFB-Kader zur WM 2026 wird viel debattiert. Stars des VfB Stuttgart fehlen, ein starker Gladbach-Spieler wurde gar nicht diskutiert. Was sagen die Comunio-Zahlen? Wer fehlt zu Recht, wer zu Unrecht?
VfB Stuttgart: Diskussionen um Führich & Mittelstädt
Der VfB Stuttgart hat eine fantastische Saison auf dem vierten Platz beendet. Dennoch sind zwei Leistungsträger nicht im DFB-Kader für die WM 2026. Chris Führich und Maximiliian Mittelstädt haben viele Argumente gesammelt, den Bundestrainer jedoch nicht endgültig überzeugt.
Bei Mittelstädt, Teil der Comunio-Elf der Bundesliga-Saison 2025/26, sei die Entscheidung knapp gewesen. David Raum bewegt sich im Managerspiel auf Augenhöhe, Nathaniel Brown hat in der Rückrunde gut performt. Nach Comunio-Zahlen wäre Mittelstädt klar vor Brown gewesen – mehr als ein kleiner Richtwert ist das jedoch nicht.
Indes war Chris Führich der sechstbeste Mittelfeldspieler bei Comunio, in der Rückrunde sogar der zweitbeste hinter HSV-Star Fabio Vieira. Im DFB-Trikot wusste er Nagelsmann jedoch nicht ausreichend zu überzeugen. Übrigens: Auch Vieira ist bei der WM 2026 Zuschauer, schaffte nicht den Sprung in den portugiesischen Kader.
Warum nicht Gladbach-Keeper Nicolas im WM-Kader?
Der mit Abstand beste Torhüter der letzten Bundesliga-Saison wird in den USA nicht dabei sein. Und nicht nur das: Gladbach-Star Moritz Nicolas wurde in der Torfrage kaum einmal erwähnt. Alles konzentrierte sich auf Manuel Neuer und Oliver Baumann, die beide nicht in den Top ten bei Comunio stehen. Hier führte Nicolas mit 163 Zählern vor Alexander Nübel vom VfB Stuttgart (143), der als Nummer drei mitfährt.
Die Nummer eins von Borussia Mönchengladbach parierte insgesamt 143 Torschüsse, mehr als 70 Prozent. Nach der Paradenquote ist nur BVB-Keeper Gregor Kobel besser. Zudem hielt Nicolas 13-mal die Null, was angesichts der schwachen Gladbach-Saison ein hervorragender Wert ist. Selbst die Bayern blieben nur zwölfmal ohne Gegentor.
So verwundert es ein wenig, warum der Gladbach-Keeper nicht einmal Teil der Debatte war. Diskutiert wurde noch Noah Atubolu, und das zu Recht: Der Torhüter des SC Freiburg rangiert mit 125 Comunio-Punkten auf Platz vier seiner Position, knapp vor seinem designierten Nachfolger Mio Backhaus.
El Mala & Ginter: Im DFB-Kader zur WM 2026 zwingend?
Zu Said El Mala gab es kurz vor der WM eine Falschmeldung, wonach er im DFB-Kader der WM 2026 stehen würde. Dass es nicht gereicht hat, liegt nicht an den 13 Toren und 151 Comunio-Punkten, sondern an taktischen Erwägungen des Bundestrainers. Übrigens: Maximilian Beier (149) bewegte sich auf Augenhöhe, Leroy Sane (183) ebenfalls, wobei in der türkischen Liga ein etwas freundlicherer Punkteschlüssel für etwas mehr Punkte sorgt.
Matthias Ginter belegt in der Bundesliga Platz zwölf der Verteidiger. Er liegt 19 Punkte hinter Waldemar Anton und 14 hinter Premier-League-Star Malick Thiaw. Die Comunio-Zahlen belegen also nicht, dass der Abwehrchef des SC Freiburg den Vorzug verdient gehabt hätte. Allerdings sind seine herausragenden Leistungen in der Europa League dabei nicht berücksichtigt – ein Gesichtspunkt, der für viele den Ausschlag gegeben hätte.
International: Wie gut waren Stach, Bisseck & Füllkrug?
Im März war Anton Stach noch Teil der Länderspielreise, doch für den finalen Kader hat es nicht gereicht. 176 Comunio-Punkte für Leeds United sprechen eine klare Sprache. Konkurrenten wie Amiri, Groß und Stiller standen ihm in Nichts nach, Leon Goretzka war mit 154 Punkten ebenfalls gut dabei. Nach Comunio-Punkten fällt lediglich Felix Nmecha (108) etwas ab.
Aus der Serie A galten Yann-Aurel Bisseck und Niclas Füllkrug noch als WM-Kandidaten. Bisseck hat für Inter einen überragenden Punkteschnitt von 5,57, was unter den Innenverteidigern nur Nico Schlotterbeck toppt. Füllkrug dagegen kam in der Rückrunde für den AC Mailand nur auf ein Tor und 49 Zähler – das reicht nicht, um den nominierten Mittelstürmern Konkurrenz zu machen.













