Borussia Mönchengladbach muss in Freiburg drei Stammspieler ersetzen

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Borussia Mönchengladbach muss mit Itakura und eventuell auch Elvedi möglicherweise auf zwei Innenverteidiger verzichten. Plea fehlt sogar länger. Wir sagen euch, wer die Stammspieler ersetzen könnte.

Itakura fehlt Mönchengladbach in Freiburg gesperrt

Ko Itakura handelte sich gegen Mainz 05 (0:1) eine Rote Karte ein. Hier ist der Ausfall genauso klar wie der Ersatz: Marvin Friedrich wird für den Japaner am Sonntag in Freiburg in der Innenverteidigung beginnen. Dabei könnte der bislang viermal eingewechselte ehemalige Unioner seine ersten Comnio-Punkte der Saison einfahren. Aktuell beträgt der Comunio-Marktwert von Zukunftsinvestition Friedrich 2,45 Millionen.

Elvedi mit schwer einzuschätzender Verletzung

Hinter dem Einsatz von Nico Elvedi steht zumindest ein größeres Fragezeichen. Allerdings handelt es sich bei der Außenbandüberdehung im Sprunggelenk um eine Blessur, die eventuell durch den Einsatz von Tapes überbrückt werden kann. Gleichzeitig äußerte Trainer Daniel Farke: „Realistisch ist eher das Leipzig-Spiel in einer Woche.“ Möglicherweise auch, weil es sich bei der eigentlich handelsüblichen Verletzung um eine unangenehme Variante mit Kapselbeteiligung handelt.

Sollte Elvedi passen müssen, bieten sich dem Übungsleiter unterschiedliche Optionen. Zum einen wäre da Altmeister Tony Jantschke (Comunio-Marktwert: 530.000). Der 32 Jahre alte etatmäßige Innenverteidiger sollte bereits nach dem Platzverweis Itakuras für die Viererkette eingewechselt werden. Dies verhinderte dann das Freistoßtor des Mainzers Aaron Martin, als dessen Folge Farke es bei der offensiveren Ausrichtung beließ.

 

Jantschke bei Mönchengladbach erster Elvedi-Ersatz?

Ausgemacht erscheint eine Nominierung Jantschkes dennoch nicht. Denn als weitere Variante könnte Ramy Bensebaini (Comunio-Marktwert: 9,07 Mio.) in die Innenverteidigung rücken und Luca Netz dafür hinten links übernehmen. Wir schätzen diese Option als wahrscheinlicher ein, weil Bensebaini um einiges größer ist, als Jantschke und mit Gregoritsch der in der Luft beste Zweikämpfer der Bundesliga auf Mönchengladbach wartet. Zudem steht Bensebaini voll im Saft. Für Jantschke könnte ein komplettes Spiel schwierig werden.

Oder rückt doch ein Sechser nach hinten?

In Mainz ließ sich Christoph Kramer nach dem ausgebliebenen Wechsel fallen. Er und Julian Weigl wären ebenfalls mögliche Nebenmänner von Friedrich. Allerdings dürfte Weigl eher langsam an die Elf herangeführt werden. Kramer hingegen nimmt im Mittelfeld als Sortierer eine wichtige Rolle ein. Spricht aus unserer Sicht also für folgende Viererkette: Scally – Friedrich – Bensebaini – Netz. Interessanter Fakt am Rande: Gegen kein Team kassierte Borussia Mönchengladbach in der letzten Saison mehr Gegentore als gegen Freiburg (0:6 und 3:3).

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Plea fehlt Borussia Mönchengladbach länger

Eine weitere wichtige Stütze fehlt im Sturm: Alassane Plea zog sich einen kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu. Eine unangenehme Verletzung an ungünstiger Stelle. Der Franzose wird mindestens drei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Ersetzt werden könnte er zum Beispiel durch Last-minute-Transfer Nathan Ngoumou (7,09 Mio.). Der 22-jährige Franzose wäre jedoch eher eine Überraschung. Dann nämlich müsste Kapitän Lars Stindl (8,84 Mio.) weiterhin die Bank drücken. Er gilt nach seiner Faszienverletzung im Oberschenkel wieder als voll einsatzfähig.

Denkbar wären auch Stindl und Ngoumou gemeinsam. Ersterer dann zentral und letzterer außen. In diesem Fall hätte Florian Neuhaus das Nachsehen. Vor Kramer und Manu Kone sieht es aus unserer Perspektive zusammengefasst so aus: Hofmann – Neuhaus (Ngoumou) – Stindl (Ngoumou). Stürmer Marcus Thuram bleibt gesetzt, könnte allerdings hin und wieder mit Spielern aus der offensiven Dreierreihe die Positionen tauschen.