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Neben Bremens Nachwuchskraft ist auch ein 18-jähriger Neu-Leipziger noch relativ unbekannt – und günstig zu haben. Auch mit dabei: Augsburgs neue Stammkraft hinten links und ein zurückgekehrter Schalker Elfmeterschütze.

Nabil Bentaleb, Schalke 04, 3.050.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 64,9 %
In seiner ersten Bundesligasaison 2016/17 machte Nabil Bentaleb zwischen dem 7. und 10. Spieltag mit vier Treffern auf sich aufmerksam. Damit schoss er sich auch ins Gedächtnis der Comunio-Manager. Anschließend folgten dann jedoch einige Querelen und zuletzt ein Leihgeschäft nach Newcastle.

Nach der Seuchensaison und den finanziellen Schwierigkeiten ist der gut bezahlte Mittelfeldmann (Vertrag bis 2021) nun zurück. Für den Fall, dass er bleiben sollte, lobte Trainer David Wagner ihn schon mal vorsorglich: Bentaleb bringe sich super ein – auf dem Platz und in der Gruppe. Möglich, dass der sichere Elfmeterschütze nach dem Abgang von Weston McKennie bald in der Startelf zu finden ist.


Nick Woltemade, Werder Bremen, 1.260.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 80 %
Ein Profivertrag zwischen Werder Bremen und Nick Woltemade kam bislang trotz fünf Bundesligaeinsätzen in der Rückrunde nicht zustande. Der 18-Jährige zögert wohl noch – möglicherweise auch mit Blick auf die vielfältige Konkurrenz in der Offensive.

Trotz seiner Größe von 1,98 Meter sieht ihn Trainer Florian Kohfeldt laut eigener Aussage dabei nicht als Zentrumsstürmer, sondern eher auf dem Flügel oder der Zehnerposition. Weitere Einwechslungen muss sich Woltemade dennoch erstmal erarbeiten. Vielmehr als anderthalb Millionen sollte man für ihn nicht auf den Tisch legen.

Marktwertgewinner der Woche – KW 34: Knoche und Co. sind noch bezahlbar

Unions Neuzugang bleibt gefragt. Überraschendes Interesse weckt hingegen ein Stürmer von Lokalrivale Hertha. Schalke und Mainz stellen Innenverteidiger. Ein Champions-League-Teilnehmer ist auch dabei.

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Lazar Samardzic, RB Leipzig, 1.600.000, MIttelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 97,5 %
Am 27. Spieltag schickte Trainer Bruno Labbadia Lazar Samardzic erstmals auf den Bundesligarasen. Es folgten zwei weitere Auftritte in Richtung Saisonende. Nachdem der Spieler nun im Sommer mehr Einsatzzeiten gefodert haben soll, schien das Tischtuch zwischen ihm und Hertha BSC zerschnitten. Seine Berater boten Samardzic gleichzeitig wohl bei unterschiedlichen Klubs in Europa an.

Der 18-Jährige schloss sich dann, vermutlich für eine Ablösesumme im hohen sechsstelligen Bereich, RB Leipzig an. Ob „eines der größten deutschen Talente“ (RB-Manager Markus Krösche) hier öfter am Ball sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Immerhin darf sich der Offensivspieler über einen langfristigen Vertrag bis 2025 freuen.

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Iago, FC Augsburg, 1.630.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 147 %
Philipp Max wechselte jüngst für acht Millionen Euro zu Trainer Roger Schmidt nach Eindhoven. In Augsburg stellt sich nun die Frage nach den Ersatz auf der Linksverteidigerposition. Diese dürfte dann zunächst mit Iago beantwortet werden. In der letzten Woche adelten wir den 2019 verpflichteten Brasilianer deshalb als Comunio-Schnäppchen der Stunde.

Seine Tauglichkeit als Punktehamster muss der 23-Jährige nach zehn durchwachsenen Auftritten mit unter dem Strich 20 Punkten aber noch unter Beweis stellen. Der nachvollziehbare Aufschwung könnte mit Blick auf die in der kommenden Woche startende Spielzeit bald ein Ende haben.

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Mads Pedersen, FC Augsburg, 560.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 154,5 %
Sollte Iago die Erwartungen nicht erfüllen oder ausfallen wäre wohl Mads Pedersen die erste Alternative. Der Däne schloss sich ebenfalls 2019 den Fuggerstädtern an und stand am 1. Spieltag direkt in der Startelf. Danach lief er aber deutlich unter dem Radar. Es folgte nur noch eine Einwechslung am 3. Spieltag.

Prognose: Pedersen wird sich weiter hintenanstellen müssen. Auch weil das leihweise Engagement zum FC Zürich mit abgebrochener Saison nicht von Erfolg gekrönt war. Iago, der 6,5 Millionen Euro kostete, bekommt die Chance sich festzuspielen. Mit Pedersen ließen sich ein paar schnelle Gewinne einfahren, selbst dies ist nun aber vorüber.

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