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Da feiert ein Angreifer endlich wieder Wiederentdeckung seines Torriechers und schafft es dabei trotzdem nicht, Thomas Müller zu überholen. Weil dieser eben einfach… Thomas Müller ist. Herthas Duda kann seine Karriere nach dem Wochenende eigentlich beenden und Mario Götze startete nur einmal schlechter in eine Comunio-Saison.
Aus dem Wunderkind und WM-Helden Mario Götze ist inzwischen leider das Sorgenkind des deutschen Fußballs geworden. Erst die schwere Krankheit im vergangenen Jahr und nun auch noch beim BVB ins zweite Glied gerückt.
Auch gegen Hannover 96 saß der 26-Jährige 90 Minuten auf der Bank – und das bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit. Nun gut, jetzt haben wir erst den 2. Spieltag absolviert, aktuell aber scheint es nicht so, als hätte Götze bei Favre besonders gute Karten.
Der setzt nämlich lieber auf seinen Lieblingsschüler Mo Dahoud (14 Punkte) und die beiden physisch starken Thomas Delaney (6) und Axel Witsel (12). Doof für Götze, der nur ein einziges Mal schlechter in eine Comunio-Saison gestartet ist als dieses Jahr (0).
Das war 2014/15, also kurz nach seinem goldenen Tor in Rio im WM-Finale gegen Argentinien. Damals holte er im Bayern-Dress an den ersten zwei Spieltag zwei Minuspunkte. Ansonsten startete Götze immer positiv in die neue Runde. 2014 schaffte er am 3. Spieltag den Turnaround und erzielte gegen den VfB Stuttgart einen Treffer (8).
Zwischen dem 5. und dem 8. Spieltag gelangen ihm dann damals sogar fünf Treffer, mit denen er 48 Punkte erzielte. Damit knapp ein Drittel so viele Zähler wie in der gesamten vergangenen Spielzeit.
Duda rockt – Zimmermann bescheißt
Dieses Kunststück schaffte auch Ondrej Duda – allerdings an zwei Spieltagen. Vergangene Saison kam der Tscheche im Hertha-Trikot auf 30 Zähler, jetzt hat er schon 20 auf der Habenseite. Vor allem hat er mit seinen beiden Treffern gegen Schalke nun schon doppelt so viele Bundesligatore erzielt, wie in seiner gesamten Karriere zuvor.
Interessant für alle Comunio-Manager dürfte auch die Personalie Matthias Zimmermann sein. Eigentlich ist dieser nämlich Abwehrspieler, da allerdings Friedhelm Funkel Trainer der Fortuna ist, lässt er diese mit acht Defensivspielern auflaufen und schickt Zimmermann als Rechtsaußen ins Rennen.


































