Dahoud könnte Borussia Mönchengladbach im Sommer verlassen

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Wer wechselt wohin? Kurz vor dem Start der Bundesliga ins Jahr 2017 ist noch richtig viel los auf dem Transfermarkt. Dahoud ist begehrt und könnte Gladbach im Sommer verlassen. Kiyotake ist immer noch ein gefragter Spieler in der Bundesliga und Ancelotti bezieht Stellung zu Gerüchten um Verratti und Alonso.

Verlässt Dahoud Borussia Mönchengladbach?

Bislang konnten sich der Mittelfeldspieler und Borussia Mönchengladbach nicht über eine Vertragsverlängerung einigen. Da liegt es nahe, dass man über mögliche Wechselszenarien laut nachdenkt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler lehnte eine erstes Angebot über eine vorzeitigen Vertragsverlängerung ab. Max Eberl wollte Mahmoud Dahoud gerne frühzeitig über das Jahr 2018 hinaus an den Verein binden. Dieser Versuch scheiterte.

Nun könnte deshalb ein Verkauf des Mittelfeldspielers in Betracht kommen. Ein Ladenhüter wäre Dahoud freilich nicht. Es gibt reges Interesse am Deutsch-Syrer, vor allem aus dem Ausland. Dennoch gibt Eberl die Hoffnung nicht auf, Dahoud zum Bleiben zu bewegen. Er sieht seine Entwicklung bei den Fohlen noch nicht am Ende.

Welcher Bundesligist verpflichtet Kiyotake?

Der 1. FSV Mainz 05 sucht händeringend nach einem Malli-Nachfolger. Nach dem 1. FC Köln, der Berliner Hertha, die immer noch großes Interesse am Japaner zeigt, ist Mainz ein weiterer Kandidat aus der Bundesliga, der als Ziel für den Japaner infrage kommt. Der FC Sevilla gibt den Offensivspieler aber nur für eine Summe um die sieben Millionen ab. Zu viel für Mainz, denn auch die Gehaltsforderungen Kiyotakes dürften für die moderaten Verhältnisse bei den Rheinhessen viel zu hoch sein.

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Der kicker meldet, dass der SV Darmstadt 98 einen Rechtsverteidiger verpflichten möchte. Dabei handelt es sich offenbar um Markus Steinhöfer, der bereits seit November letzten Jahres mit den Lilien zusammen trainiert. Ein Vertrag bis 2018 steht im Raum.

Hoffenheim sucht weiterhin neues Personal fürs Mittelfeld …

… und scheint in Soualiho Meité einen aussichtsreichen Kandidaten gefunden zu haben. Nach dem Abgang von Sebastian Rudy und Niklas Süle im Sommer, versucht die TSG jetzt schon die entstehenden Lücken zu schließen. Das Objekt der Begierde spielt derzeit auf Leihbasis bei Zulte Waregem in Belgien und ist 22 Jahre alt. Der Haken dabei, die Belgier haben ein Kaufoption auf den jungen Franzosen und werden diese vermutlich auch nutzen.

Neben Florian Grillitsch wäre Meité sicherlich die zweite Wahl, aber eine mit Perspektive. Zu seinen Stärken gehören unter anderem eine hohe Passsicherheit und robuste Zweikampfführung. Neben der TSG haben auch Köln und einige Klubs aus der Premier League Meité beobachtet. Ein direkter Wechsel weg von Waregem in die Bundesliga scheint voraussichtlich kein Problem, da der belgische Tabellendritte hier eine gute Chance auf eine hohe Ablösesumme hat.

Schalke leiht Giefer nach England aus

Fabian Giefer, bisher Torhüter Nummer zwei bei Schalke 04, wird bis Saisonende an den englischen Zweitligisten Bristol City ausgeliehen. Dort soll der 26-Jährige vor allen Dingen Spielpraxis sammeln. Giefer gilt als verletzungsanfällig und war nur zweimal in der Bundesliga für Schalke im Einsatz.

Ancelotti: „Keine Chance“ bei Verratti 

Fast gleichzeitig mit Gerüchten um ein Karriereende von Xabi Alonso, der aktuell im Sommer vertragslos wäre, kamen Spekulationen über dessen Nachfolger auf. Mit Marco Verratti von Paris St. Germain rückte ein Spieler besonders in den Vordergrund.

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An diesen Gerüchte sei aber nichts dran, so Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Er habe weder in den letzten Monaten mit ihm Kontakt gehabt, noch sei er davon überzeugt, dass man den Mittelfeldspieler von Paris Saint-Germain abwerben könne. Vielmehr geht der Trainer des FCB von einem langen Verbleib des Spielers in Paris aus.

Zur Personalie Xabi Alonso äußerte sich Ancelotti ebenfalls: Er würde sich freuen, wenn Alonso auch im nächsten Jahr den Bayern zur Verfügung stünde.

Roger gibt noch ein halbes Jahr 150 % für den FC Ingolstadt

Roger de Oliveira Bernardo verlässt den FC Ingolstadt nach der Saison und wechselt zu Atletico Minero in Brasilien. Dort hat er sich vertraglich für drei Jahre verdingt. Mit Roger verliert der FC Ingolstadt einen robusten Abräumer, der seine Qualitäten zuvor auch schon bei Energie Cottbus unter Beweis stellen durfte. Insgesamt verbrachte Roger acht Jahre in Deutschland.

Nun ist für ihn die Zeit gekommen, in seine Heimat Brasilien zurückzukehren. Rogers Vertrag läuft im Sommer aus, doch Ingolstadt hatte sogar eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt. Neben Heimweh ist es wohl auch die Perspektive mit seinem neuen Verein im südamerikanischen Pendant zur Champions League, der Copa Libertadores, anzutreten.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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